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Jean Pierre Kraemer: Tuner verrät, wie es mit den „Kraemo“-Modellautos weitergehen soll

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2022 hat der Tuner JP Kraemer sein erstes Modellauto herausgebracht – dabei lief nicht alles glatt. Beim nächsten Versuch soll nun alles besser werden.

Für den Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer (42) geht ein aufregendes Jahr 2022 zu Ende. Aus Sicht seiner Fans wohl eine der größten Sensationen: Er nähert sich nach langer Funkstille wieder mit seinem Ex-TV-Kollegen Sidney Hoffmann an – auf der Essen Motor Show kam es sogar zu einem offiziellen Treffen. Außerdem konnte er endlich sein PACE-Automuseum in Dortmund eröffnen – und bekam eine Rolle in der Fortsetzung von „Manta, Manta“. Aber nicht alles war schön: Bei ihm wurde eine Autismus-Störung diagnostiziert und als er seinen „Carlender“ im Preis reduzierte, waren viele Fans sauer. Auch bei seinem ersten „Kraemo“-Modellauto lief nicht alles rund: Viele mussten lange auf die Lieferung waren, manche Autos kamen kaputt bei den Käufern an. JP Kraemer entschuldigte sich dafür. Nun hat er einen Plan, wie es damit weitergehen soll.

Jean Pierre Kraemer: Neuer Plan für seine „Kraemo“-Modellautos

In seinem letzten YouTube-Video für 2022 (weiter unten zu finden) blickt der Tuner auf das Jahr zurück. Dass mit dem Modellauto einiges schiefging, beschäftigt ihn dabei noch immer. „Für mich ist das der stärkste Shame-Kick vor euch gewesen, weil das einfach nicht funktioniert hat, wie mir versprochen wurde“, sagt JP Kraemer. „Das ist halt der Punkt, wenn wir nicht alles selbst produzieren und nicht selbst in der Hand haben.“

Die zehn hässlichsten Autos aller Zeiten: Design-Sünden der Hersteller

Die erste Generation der Mercedes A-Klasse.
Platz 10: Mercedes-Benz A-Klasse. Die ersten Generationen der A-Klasse waren alles andere als eine Schönheit. Seit 2012 kann sich der Kompaktwagen jedoch sehen lassen. Dennoch fliegt die A-Klasse bald aus dem Programm. © Mercedes-Benz AG
Audi A2
Platz 9: Audi A2. Natürlich darf auch der A2 in diesem Ranking nicht fehlen. Hier ging der Nutzen klar vor Design. Mit einem cw-Wert von 0,252 kann der Kompaktwagen locker mit modernen Stromern mithalten. Und auch sonst war der Audi A2 seiner Zeit weit voraus. Vermutlich etwas zu weit, denn 2005 wurde die Produktion nach sechs Jahren eingestellt. Inzwischen genießt der Ingolstädter einen Kult-Status. © Heritage Images/Imago
Ein Chrysler PT Cruiser von 2009 auf der San Diego International Auto Show
Platz 8: Chrysler PT Cruiser. Den Kompatkwagen gab es alternativ auch als Cabrio. Optisch erinnert der PT Cruiser durch seine lange Motorhaube etwas an die Autos der 20er oder 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. 2010 war nach zehn Jahren Bauzeit und einem Facelift dann Schluss. © UPI Photo/Imago
Ford Edsel Villager
Platz 7: Ford Edsel Villager. Ende der 1950er-Jahre führte die Ford Motor Company die Tochtermarke Edsel ein. Ab 1958 ging diese unter anderem mit dem Villager auf Kundenfang. Wirklich beliebt waren die Marke und ihre Modelle damals jedoch nicht. Das lag aber viel mehr an dem ungewöhnlich hohen ovalen Kühlergrill, der so manchen Kritiker an einen Toilettensitz erinnerte. Nach drei Jahren war dann Schluss mit Edsel und dem Villager. Für Ford ein teurer Flop, der fast für den Ruin des US-Autogiganten gesorgt hätte. © Chromorange/Imago
Ein Alfa Romeo SZ.
Platz 6: Alfa Romeo SZ. Nicht schön, dafür aber teuer. Der Alfa Romeo SZ kostete Anfang der 1990er-Jahre sagenhafte 100.000 DM (ca. 51.129 Euro). Der Sportwagen war zudem auf 1.000 Exemplare limitiert. Ob die Italiener wussten, dass der Sportwagen nicht besonders gelungen ist? © Alfa Romeo
Pontiac Aztek
Platz 5: Pontiac Aztek. Von 2001 bis 2005 baute Pontiac diese „Schönheit“. Der Crossover-SUV verkaufte sich immerhin rund 1115.000 Mal. Zu besonderem Ruhm kam der Aztek zudem durch die TV-Serie „Breaking Bad“, in der er von der Hauptfigur Walter White gefahren wird. Allerdings wird der SUV in jeder Episode beschädigt. © Daniel Lippitt/AFP
SsangYong Rodius
Platz 4: SsangYong Rodius. Für einen Platz auf dem Podium hat es für den Koreaner nicht ganz gereicht. Gleiches gilt aber auch für ein eigenständiges Design. Der Kühler erinnert etwas an den PT Cruiser, das Heck hingegen hat man sich bei Mercedes geborgt. Eine Idee, die man womöglich erst hatte, als das Auto schon fertig war, denn es wirkt wie nachträglich aufgesetzt. Trotzdem wurde der Van in zwei Generationen von 2004 bis 2019 gebaut. © SsangYong
Nissan S-Cargo
Platz 3: Nissan S-Cargo. Was aussieht wie ein Modellauto für Kinder, wurde von Nissan tatsächlich von 1989 bis 1992 gebaut. Warum genau wissen wohl nur die Designer und Manager des asiatischen Autobauers. © Nissan
Ein Commuter Tango T600.
Platz 2: Nein, das ist keine optische Täuschung. Der Tang T600 von Commuter Cars ist in der Tat nur 99 Zentimeter breit. Was bei der Parkplatzsuche helfen mag, wirkt optisch, als hätte man einen Smart zu heiß gewaschen oder einen Minivan aus der Schrottpresse gerettet. Doch das Design ist nicht das einzige Problem des Tango T600. Für das kleine Elektroauto werden schwindelerregende 121.000 US-Dollar fällig. Dafür bekommt man aber auch 600 kW Leistung.  © Commuter Cars
Fiat Multipla
Platz 1: Fiat Multiple. Der Sieg geht ganz klar an den Italiener. Zwar versuchte Fiat das Modell mit einem Facelift zu retten, doch wirklich schöner wurde der Van dadurch nicht. 2010 wurde der Multipla nach elf Jahren wieder eingestellt. Bleibt die Frage: Wie konnte dieses Design jemals auf die Straße kommen? © Fiat

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Jean Pierre Kraemer: Partnerfirma für die nächsten Modelle steht offenbar schon fest

Zuletzt hatte er in einem Video seine Fans gefragt, ob sie bereit wären, für mehr Qualität seiner „Kraemo“-Modellautos auch mehr Geld auszugeben. Das Echo darauf war fast ausschließlich positiv. Seine neueste Idee: Er will gleich drei Modellautos auf einmal rausbringen. Die Qualität der Fahrzeuge solle sich verdoppeln. Auch einen Partner hat er offenbar schon gefunden: Er werde wahrscheinlich mit der Firma Minichamps zusammenarbeiten.

Einen exakten Preis nennt JP Kraemer noch nicht. „Wir werden deutlich günstiger sein als durchschnittliche Minichamps-Autos“, sagt er. Welche drei Autos er im Maßstab 1:18 abbilden will, weiß er aber zumindest schon ungefähr: Gesetzt ist der Toyota GT86 – außerdem sind der Beetle und der Thunderbird in der engeren Auswahl. Das dritte Fahrzeug soll ein „Zukunftsauto“ werden.

Rubriklistenbild: © YouTube (JP Performance)

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