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Brauchen Kräuter wirklich Dünger? 

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Nicht alle Kräuter benötigen die Zugabe von Dünger wie Kompost. Koriander und mediterrane Kräuter haben beispielsweise andere Ansprüche als Basilikum und Kerbel.

Zuerst kommt es darauf an, wo Sie die Kräuter kultivieren: im Gartenbeet oder im Topf? Bei letzterer Anbauform benötigen Sie unter Umständen mehr Dünger, da Gartenboden von Natur aus reichhaltiger ist. Dann gilt es aber auch zu unterscheiden, ob es sich bei Ihrer Kräuterauswahl um nährstoffzehrende Sorten handelt.

Kraut ist nicht gleich Kraut

Kräuter wie Koriander benötigen meist keinen Dünger.

Zum Verfeinern von Speisen, aber auch zur Deko: Kräuter sind aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Doch neben Wasser benötigen manche Sorten auch noch weitere Nährstoffe in Form von Dünger.

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Folgende Kräuter haben einen mittleren bis hohen Nährstoffbedarf und freuen sich daher über eine Zugabe von etwas Kompost:

  • Basilikum
  • Borretsch
  • Estragon
  • Kerbel
  • Liebstöckel

Auch Basilikum, den man im Supermarkt kauft und nicht umpflanzt, kann etwa alle zwei Wochen gedüngt werden. Wenn das Kraut die Blätter hängen lässt oder diese nicht mehr wachsen ist das ein Anzeichen, dass es Zeit für eine Nährstoffzugabe ist.

Gartenarbeit im Sommer: Zehn Aufgaben, die Sie jetzt erledigen müssen

Gießen
Gießen ist im Sommer unabdinglich. Bei Kübelpflanzen sollten Sie jedoch Staunässe vermeiden.  © Patrick Daxenbichler/Imago
Waldmeister
Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Waldmeister oder Schnittlauch lassen sich gut trocknen und sind so länger haltbar. © Imago
Regentonne
Im Sommer muss man nicht zu kostbarem Trinkwasser greifen, um die Blumen zu gießen. In Regentonnen gesammeltes Wasser kann genauso gut verwendet werden.  © Astrid08/Imago
Grünfink
Wer der Tierwelt im Sommer helfen möchte, der stellt eine Vogeltränke im Garten auf.  © Karin Jähne/Imago
Himbeerstrauch
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren: Im Sommer ist Erntezeit für Beeren sowie Aprikosen und Kirschen.  © Lianem/Imago
Erdbeermarmelade
Wer mit dem Naschen von Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren nicht mehr hinterherkommt, der sollte das Obst zu einer Marmelade verarbeiten. © Imago
Unkraut
Keine schöne Aufgabe, aber: Unkraut muss im Sommer regelmäßig aus dem Gartenbeet und dem Rasen entfernt werden.  © Gamjai/Imago
Hibiskus
Sommersträucher wie der Hibiskus verwandeln den Garten dank üppiger Blütenpracht in eine Oase. Die Pflanze sollte schattig stehen.  © Tara Malhotra/Imago
Heckenschnitt
Auch wenn ein größerer Schnitt der Hecke im Sommer untersagt ist, so sind Schönheitsschnitte sinnvoll.  © Phillip Waterman/Imago
Rasenmäher
Von Juni bis Juli wächst der Rasen am kräftigsten und sollte einmal pro Woche gemäht werden.  © Christoph Hardt/Imago

Wenn Sie Kräuter von Anfang an in Komposterde aussäen, benötigen diese später keine Düngerzugabe. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kraut einen Dünger benötigt, so können Sie sich auch mit schwächeren Düngern herantasten. Kaffeesatz hat zum Beispiel eine leicht saure Wirkung auf den Boden und kann zudem Schnecken fernhalten.

Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Lavendel, die in der Natur auf kargen Böden vorkommen, brauchen hingegen keinen bis sehr wenig Dünger.

Rubriklistenbild: © Wirestock/Imago

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