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Nicht alle Kräuter benötigen die Zugabe von Dünger wie Kompost. Koriander und mediterrane Kräuter haben beispielsweise andere Ansprüche als Basilikum und Kerbel.
Zuerst kommt es darauf an, wo Sie die Kräuter kultivieren: im Gartenbeet oder im Topf? Bei letzterer Anbauform benötigen Sie unter Umständen mehr Dünger, da Gartenboden von Natur aus reichhaltiger ist. Dann gilt es aber auch zu unterscheiden, ob es sich bei Ihrer Kräuterauswahl um nährstoffzehrende Sorten handelt.
Kraut ist nicht gleich Kraut
Zum Verfeinern von Speisen, aber auch zur Deko: Kräuter sind aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Doch neben Wasser benötigen manche Sorten auch noch weitere Nährstoffe in Form von Dünger.
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Folgende Kräuter haben einen mittleren bis hohen Nährstoffbedarf und freuen sich daher über eine Zugabe von etwas Kompost:
- Basilikum
- Borretsch
- Estragon
- Kerbel
- Liebstöckel
Auch Basilikum, den man im Supermarkt kauft und nicht umpflanzt, kann etwa alle zwei Wochen gedüngt werden. Wenn das Kraut die Blätter hängen lässt oder diese nicht mehr wachsen ist das ein Anzeichen, dass es Zeit für eine Nährstoffzugabe ist.
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Wenn Sie Kräuter von Anfang an in Komposterde aussäen, benötigen diese später keine Düngerzugabe. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kraut einen Dünger benötigt, so können Sie sich auch mit schwächeren Düngern herantasten. Kaffeesatz hat zum Beispiel eine leicht saure Wirkung auf den Boden und kann zudem Schnecken fernhalten.
Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Lavendel, die in der Natur auf kargen Böden vorkommen, brauchen hingegen keinen bis sehr wenig Dünger.
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