Stromkosten: Welche Kühlschranktemperatur sollte man einstellen?
VonAnne Hund
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Je nach Modell herrschen unterschiedliche Temperaturzonen im Kühlschrank, so die Verbraucherzentrale. Am besten misst man mit einem Thermometer regelmäßig nach.
Kühlschränke brauchen unterschiedlich viel Strom. Die Verbraucherzentrale rät, die Temperatur des Kühlschranks „auf maximal sieben Grad“ zu stellen, „bei empflindlichen Lebensmitteln niedriger“. Je nach Modell würden unterschiedliche Temperaturzonen im Kühlschrank herrschen, heißt es in deren Mitteilung. „Messen Sie im Zweifel mit einem Thermometer nach“, so der Tipp der Verbraucherzentrale. Jeder Grad weniger erhöht den Verbraucherschützern zufolge den Stromverbrauch um etwa sechs Prozent.
Auch der Energieberater der Verbraucherzentrale Bayern, Norbert Endres, empfiehlt laut eines Online-Berichts von Bayern1, sich ein Thermometer anzuschaffen, das man zum Temperaturtest in die Mitte des Kühlschranks legen sollte. „Ein Flüssigkeitsthermometer“, wie der Experte in dem Bericht auch mit Blick auf den Gefrierbereich rät. „Bis Minus 20 Grad Celsius sollte es messen können.“
Denn dann kann man mit dem Thermometer auch gleich die Temperatur im Gefrierfach messen. Hier werden -18 Grad empfohlen, wie es in dem Bericht von Bayern 1 heißt. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg empfiehlt bei Kühlschränken mit Gefrierfach zudem, auf die „Sterne-Kennzeichnung beim Eisfach“ zu achten. „Das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Tiefkühlprodukten bezieht sich immer auf -18 °C. Bei 1 bis 3 Sternen können nur bereits tiefgefrorene Sachen für kurze Zeit gelagert werden. Bei 4 Sternen können frische Lebensmittel für lange Zeit tiefgekühlt werden“, heißt es in der Mitteilung.
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