Ist schon Herbst?

Laub im August: Andauernde Hitze stresst Bäume

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Nicht nur Mensch und Tier setzt der heiße und trockene Sommer zu. Auch die Bäume zeigen sich gestresst und werfen bereits im August ihre Blätter ab.

Gelb bis orange gefärbte Blätter, die zu Boden fallen, müssen nicht immer ein Anzeichen für den Einzug des Herbstes sein. Denn die andauernde Hitze vielerorts stresst die Bäume, die daraufhin die Blätter abwerfen.

Laub im August: Andauernde Hitze stresst Bäume

Hitze und Trockenheit führt zu verbrannten Blättern.

Wer aufmerksam durch Städte, Parks oder Wälder spaziert, dem ist es sicher bereits aufgefallen: Viele Bäume werfen bereits jetzt ihre Blätter ab, sodass es den Anschein hat, der Herbst hat bereits Einzug erhalten. Vielmehr ist es noch Sommer und einzig die langanhaltenden Trockenperioden, gepaart mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius sind verantwortlich für den herbstlichen Look der Bäume. So macht sich die Dürre bemerkbar:

  • Laut RP Online lebt der Baum auf Sparflamme, wenn er wochenlanger Hitze und Trockenheit ausgesetzt ist.
  • Bäume schließen an ihren Blättern die Spaltöffnungen, um die Verdunstung zu stoppen. Das bedeutet aber auch, dass sie weniger Fotosynthese betreiben.
  • Der sogenannte „Trockenstress“ ist mit den Veränderungen im Herbst zu vergleichen, denn der Baum holt sich auch während der extremen Sommerhitze Stickstoff aus den welk werdenden Blättern und wirft jene ab, die am wenigsten Fotosynthese produzieren.
  • Je mehr Niederschlag und je weniger Nächte mit Frost, desto später setzt gewöhnlich bei Bäumen die Herbstverfärbung ein.

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Wenn Bäume jetzt schon die Blätter abwerfen, so wird letztendlich weniger Sauerstoff für den Mensch und die Natur produziert. Bei Ihren eigenen Gartenbäumen können Sie mit geeigneter Pflege entgegensteuern, während in der Natur vor allem jüngere Bäume sowie Pflanzen, die am Flussufer stehen, empfindlich auf den Wassermangel reagieren. Spezielle Klimabäume wie die Hainbuche, die Silber-Linde oder der Zierapfel haben sich bewährt, weil sie extreme Wetterverhältnisse überstehen.

Zehn Zimmerpflanzen für sonnige Standorte

Ein Opuntia Ficus Indica oder Feigenkaktus ohne Blüte.
Kakteen, insbesondere der Feigenkaktus, vertragen viel Sonnenlicht.  © William Attard McCart/Imago
Kleine Greisenhaupt-Kakteen nebeneinander.
Cephalocereus senilis trägt aufgrund seiner weißen, feinen Haare auch den Beinamen „Old man‘s cactus“ oder „Greisenhaupt“.  © Penchan/Imago
Ein Christusdorn mit rosafarbener Blüte.
Als Wolfsmilchgewächs gedeiht der Christusdorn auch in der direkten Sonne. © Wattanaphob/Imago
Eine von der Sonne durchleuchtete orangefarbene Strelitzie.
Die Strelitzie kennt man in Deutschland vorwiegend als Schnittblume.  © Bruno Kaegi/Imago
Eine pink blühende Schönmalve.
Schönmalven mögen sonnige Standorte, zu viel Sonneneinstrahlung um die Mittagszeit kann aber zum Problem werden. © Iva Villi/Imago
Eine pink-weiß blühende Wüstenrose.
Die Wüstenrose beeindruckt im Sommer mit ihrer leuchtenden Blüte. © Phanlop Boonsongsomnu/Imago
Nahaufnahme einer Aloe Vera-Pflanze.
Aloe Vera gehört zu den Sukkulenten und mag es so hell, wie möglich, selbst im Winter. © Leung Cho Pan/Imago
Goldkugelkaktus oder Schwiegermuttersitz in freier Natur.
Die dichten Haare auf dem Schwiegermuttersitz sorgen dafür, dass der Kaktus keinen Sonnenbrand bekommt. © Stock&People/Imago
Nahaufnahme einer Bananenpflanze.
Die großen Blätter der Bananenpflanze verwandeln Ihre Wohnung in einen Dschungel.  © Achim Prill/Imago
Eine hellgrüne Echeverie im Garten.
Echeverien brauchen wie alle Dickblattgewächse viel Licht und vertragen direkte Sonneneinstrahlung. © Soniabonet/Imago

Rubriklistenbild: © Achim Prill/Imago

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