Insektenabwehr

Duftkerzen gegen Mücken und wirkungsvolle Alternativen 

  • schließen

Sie sind klein, schnell und hinterlassen juckende Stiche: Mücken und andere Insekten sind äußerst hartnäckige Besucher im Garten, die man aber leicht abwehren kann.

Es könnte so schön sein: laue Sommernächte, in denen man im Garten oder dem Balkon vom Alltagsstress entspannen kann. Doch wenn die Idylle durch ein Summen und Brummen zerstört wird, ist das mehr als ärgerlich. Mücken und andere Insekten können jedoch mit speziellen Kerzen, aber auch mit anderen Mitteln abgehalten werden.

Duftkerzen gegen Mücken und wirkungsvolle Alternativen 

Spezielle Duftkerzen sind wirkungsvoll gegen Mücken.

Mücken sind im Sommer unvermeidlich, denn die Tiere vermehren sich besonders stark, sobald die Temperaturen steigen. Hat es vorher lange geregnet, begünstigt das die Mückensaison. Auch wenn es hierzulande so gut wie keine Mücken gibt, die Krankheiten übertragen – so ein Stich juckt und brennt und kann sich unter Umständen entzünden.

Hortensie bis Geranie: Zehn Pflanzen, die Bienen nicht mögen

Geranien
Geranien liefern nur wenig Nektar und Pollen und sind somit wenig insektenfreundlich.  © Gerard Lacz/Imago
Gingkobaum
Bäume wie der Lebensbaum, Ginkgo, die Tanne oder Zeder zählen zu den Gewächsen, die nicht bienenfreundlich sind.  © Harald Biebel/Imago
Magnolien
Magnolien werden von Käfern und nicht von Bienen bestäubt, da sie auch kaum Nektar produzieren.  © Andy Nowack/Imago
Hortensie im Garten
Hortensien begeistern mit ihren üppigen Blüten zwar Gärtnerinnen und Gärtner; für Bienen sind sie aber uninteressant.  © Mikel Bilbao/Imago
Hybrid-Forsythie
Wenn im März und April die Forsythien in Gelb blühen, sieht das zwar schön aus, bietet Bienen aber keinen Mehrwert.  © R. Rebmann/Imago
Flieder Syringa
Flieder begeistert zwar mit seinen zahlreichen Blüten, hat aber so gut wie keinen Nektar.  © Gabriele Hanke/Imago
Dahlie
Ungefüllte Dahlien stehen bei Bienen hoch im Kurs, während sie an gefüllten Exemplaren vorbeifliegen.  © Imago
Blühende Stiefmütterchen
Stiefmütterchen haben keine Pollen und somit auch keinen Nektar für Bienen.  © Peter Widmann/Imago
Gelbe Tulpen
Tulpen bieten Bienen und Hummeln nur wenige Pollen.  © ROHA-Fotothek Fürman/Imago
Gefüllte Pfingstrosen
Gefüllte Blumen wie Pfingstrosen sind für Bienen unattraktiv, da die Insekten die Blüte dadurch nicht erreichen.  © J. Ehrlich/Imago

Spezielle Duftkerzen, die ätherische Öle beinhalten, werden als ultimatives Mittel im Kampf gegen die nervtötenden Insekten angepriesen – gut soll beispielsweise Kokosöl vor Stichen schützen. Jedoch sind diese nur wirksam im direkten Umkreis der Kerze. Je weiter man von dieser entfernt ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass man trotzdem Opfer einer Mückenattacke wird. Deshalb bietet es sich an, nach wirkungsvollen Alternativen zu suchen:

  • Wasserstellen vermeiden: Pfützen oder andere Wasseransammlungen sind der perfekte Ort für Mücken. Sie legen dort Eier. Auch herumliegende Blätter oder leere Blumentöpfe sollten Sie vermeiden, denn auch dort sammelt sich Regenwasser.
  • Vorkehrungen treffen: Haben Sie einen Teich, so können Sie Mückenlarven dort mit etwas Speiseöl bekämpfen. Auch Pflanzen wie Lavendel, Katzenminze oder Zitronenmelisse in der Nähe des Teiches verhindern, dass die Mücken dort Eier legen. Bei Vogeltränken sollten Sie alle paar Tage das Wasser wechseln, damit sich Mücken dort nicht vermehren.
  • Ventilator aufstellen: Laut Consumer Reports verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass eine Mücke auf Ihrer Haut landet um 45 bis 65 Prozent, wenn Sie einen Ventilator draußen aufstellen.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Auch Currykraut ist äußerst effektiv gegen die Blutsauger und gilt zudem noch als Heilpflanze.

Rubriklistenbild: © Yay Images/Imago

Kommentare