Bessere Luftdurchlässigkeit

Lehmboden ganz einfach mit Sand auflockern

  • schließen

Lehmböden haben zwar auch Vorteile, sorgen im Garten jedoch auch schnell für Staunässe. Mit Sand können Sie den Boden auflockern.

Der richtige Boden ist die Grundvoraussetzung, dass Pflanzen und Gemüse gedeihen. Deshalb lohnt sich eine Bodenkontrolle, um ph-Wert sowie Beschaffenheit zu bestimmen. Handelt es sich um einen Gartenboden mit einem hohen Lehmanteil, ist das Auflockern mit Sand hilfreich. Wenn der Gartenboden eher körnig ist und unregelmäßig erscheint, ist der Lehmanteil eher geringer.

Lehmboden ganz einfach mit Sand auflockern

Lehmige Böden sind sehr dicht und erwärmt sich erst spät.

Lehmböden sind in Deutschlands Gärten weit verbreitet. An sich ist das eine gute Sache, denn diese Bodenart ist fruchtbar und kann gut Wasser speichern. Ist der Boden jedoch zu dicht, besteht die Gefahr einer Wurzelfäule, die bei einer schlechten Durchlüftung entsteht. Außerdem benötigen Lehmboden im Frühjahr länger, bis sie sich erwärmen, was die Gemüseaussaat nach hinten verschiebt. Wenn das Umgraben mit dem Spaten keinen Erfolg verspricht, können Sie Lehmböden mit Sand auflockern.

Zehn Gemüsesorten, die ganz einfach anzubauen sind

Kartofffeln
Kartoffeln brauchen nicht unbedingt ein Beet, um zu gedeihen. Ein Kübel an einem hellen, warmen Ort ist ideal.  © Imago
Mangold
Mangold sieht dank der farbenfrohen Stiele nicht nur wunderschön im Beet aus, er gehört auch zu den anspruchslosesten Gemüsesorten.  © Alexandra C. Ribeiro/Imago
Erbsenschote
Erbsen ranken je nach Sorte bis zu zwei Meter hoch, sind aber sehr pflegeleicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Kohlrabi in Beet
Ab April kann Kohlrabi direkt ins Freie gesät werden und ist innerhalb von nur 12 bis 20 Wochen erntereif. © Dorit Kerlekin/Imago
Zwiebeln
Steckzwiebeln werden im Frühjahr in die Erde gesteckt und können im Sommer geerntet werden. © Imago
Feldsalat
Salat ist ein perfektes Gemüse für Anfänger. Er benötigt weder Dünger noch viel Zuwendung, mag aber kein Unkraut.  © Lutz Wallroth/Imago
Zucchini mit Blüte
Wenn Sie mindestens zwei Zucchinipflanzen setzen, ist eine Bestäubung garantiert.  © Fotothek Fürman/Imago
Blattspinat
Auch Spinat ist äußerst unkompliziert im Anbau. Man sät ihn im April, um ihn sechs bis acht Wochen später zu ernten.  © Victor Burnside/Imago
Radieschen
Radieschen wachsen schnell und das in fast jedem Boden.  © Gojaz Alkimson/Imago
Bohnen werden geerntet.
Buschbohnen lassen sich bis in den Herbst hinein ernten. (Symbolbild) © Lantapix/Imago

So sollten Sie dabei vorgehen:

  • Nehmen Sie gewaschenen Flusssand oder grauen Bausand mit einer groben Körnung. Die Richtlinie sind vier Kubikmeter pro 100 Quadratmeter Fläche.
  • Ist der Sand zu fein, verdichtet er den Boden nur noch weiter, was unerwünscht ist.
  • Mischen Sie die Erde direkt im Beet oder in einer Schubkarre mithilfe eines Spatens.

Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Die optimalen Zeitpunkte zum Mischen sind Frühling oder Herbst. Ist Ihnen das Auflockern zu umständlich, so können Sie auch einfach zu Pflanzen greifen, die sich im Lehmboden wohlfühlen.

Rubriklistenbild: © Kirisa99/Imago

Kommentare