Opel Experimental: IAA-Studie wirft Blick in die Zukunft
VonSimon Mones
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Auf der IAA zeigt Opel den Experimental. Die Studie gibt einen Ausblick auf das Design künftiger Modelle. Eines davon könnte einen bekannten Namen tragen.
Einen direkten Serienbezug hat der Opel Experimental, ein elektrischer SUV aus dem Kompaktklassesegment nicht, soll aber Blick in die Zukunft auf Designlinie und kommende Fahrzeuge aus Rüsselsheim geben. „Der Opel Experimental gibt einen Ausblick auf kommende Modelle und Technologien, auf das zukünftige Design, ja, auf eine neue Epoche und die Zukunft der Marke. Dieses atemberaubende Konzeptfahrzeug weist unseren weiteren Weg und zeigt einmal mehr den Pioniergeist von Opel“, sagt Opel-CEO Florian Huettl. Zusehen ist die Studie vom 5. bis 10. September auf der IAA in München.
Technisch ist der Opel Experimental auf der neuen Elektroplattform des Stellantis-Konzerns unterwegs, der nicht nur Front-, sondern auch einen Allradantrieb ermöglicht. Das kompakte SUV-Coupé bietet fließende Formen, ein durchgehendes Glasdach und markante Lichtelemente an Front und Heck. Bei Opel spricht man von einem Kompass, dessen Herz das neue Logo der Rüsselsheimer ist.
Designelementen des Opel Experimental finden sich in künftigen Serienmodellen
Statt einer Kühlermaske befinden sich zwischen den LED-Modulen an der Front versteckt Systeme von Radar, Lidar, Sensoren und Kameras. „Unser neuer Opel Experimental zeigt eine technischere und noch pointiertere Interpretation unserer mutigen und klaren Designphilosophie. Viele seiner Designelemente und der zugrundeliegenden Philosophie werden sich in künftigen Serienmodellen wiederfinden“, so Opel-Designchef Mark Adams, „das Karosseriedesign vereint beste Aerodynamik mit einer unverwechselbaren Silhouette“.
Mit dem neuen Design schärft Opel seine Identität im Vielmarkenkonzern Stellantis. „Ein Opel muss auf einen Blick als solcher erkennbar sein“, betont Theis. Dass der Experimental dabei auch etwas an den Manta CC erinnert, ist mit Sicherheit auch kein Zufall. Immerhin gibt die IAA-Studie auch einen Ausblick auf das 2025 debütierende neue Kompaktmodell. Das Elektroauto soll wohl auf den Namen Manta hören.
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Opel verspricht „intensives, emotionales Nutzererlebnis“ im Innenraum
Der Innenraum vermittelt laut Adams „ein intensives, emotionales Nutzererlebnis.“ Dort bietet die Zukunftsstudie ein großzügiges Raumgefühl. So lässt sich das Lenkrad dank Steer-by-Wire-Technik wegklappen, sobald dies bei autonomen Fahrfunktionen nicht benötigt wird. Die leichten Sitze aus Mesh-Gewebe sorgen für wenig Platzverbrauch im Innern, ohne dass die Insassen auf Komfort verzichten müssen. Fahrer und Beifahrer können sich die wichtigsten Informationen auf einer sogenannten Tech-Bridge als Neuinterpretation eines Displays darstellen lassen.
Anstelle von normalen Bildschirmen werden Informationen zu Bedienung, Navigation oder Entertainment über eine Augmented Projektion widergegeben, die per künstlicher Intelligenz und Sprachsteuerung bedient wird. Die wichtigsten Bedienfunktionen werden zudem über ein frei konfigurierbares Touchpad vor der Armlehne gesteuert. (Patrick Solberg/press-inform)