Unterwasser-Tierwelt

Farbenfrohes Wunder der Natur: Fischer filmen pinken Delfin

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Passend zum Kinostart des lang erwarteten Spielfilms „Barbie“ haben amerikanische Fischer einen rosafarbenen Delfin auf Video festgehalten. Was es mit dem Säuger auf sich hat, erfahren Sie hier.

Delfine sorgen auf Urlaubsreisen zwar für entzückte Schaulustige, doch eigentlich weiß jeder, wie sie aussehen. Ihre Farben schwanken zwischen schwarz, blau und weiß oder Kombinationen aus diesen Farben. Vereinzelt tragen Delfine auch buntere Kleider, wie beispielsweise der eher braun-gelbe „Gemeine Delfin“. Meist sind die zu den Zahnwalen gehörigen Säugetiere jedoch grau.

Rosa Delfin sorgt in Louisiana für Überraschung

Für eine erstaunliche farbliche Abwechslung sorgte jetzt ein rosafarbener Delfin, den Fischer im Juli im Fluss Old River im US-Bundesstaat Louisiana nicht nur gesichtet, sondern ihre besondere Begegnung auch noch gefilmt haben.

Ein rosafarbener Delfin sorgte in Amerika für Staunen. (Symbolbild/Montage)

Doch beweist Mutter Natur damit nur eine ihrer vielen Launen oder gibt es pinke Delfine tatsächlich? Die Antwort lautet: Zwar sind die Tiere selten, doch im südamerikanischen Amazonas sind rosa Flussdelfine beispielsweise heimisch.

Bei der jüngsten Sichtung eines rosafarbenen Exemplars gehen die Medien davon aus, dass es sich dabei um eine Delfindame mit dem Spitznamen „Pinky“ handeln könnte. Über das Video der Fischer hatte zuletzt das weltweit führende Wetterportal, The Weather Channel, berichtet: Hier finden Sie die verblüffenden Videoaufnahmen.

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In Louisiana ist Pinky derart beliebt, dass ihr sogar eine eigene Facebook-Seite namens „Pinky the Dolphin“ gewidmet wurde. Dort posten Fans Fotos und Videos der Delfindame und anderer pinker Delfine.

Ja, pinke Delfine gibt es wirklich

„Pinky the Dolphin“ ist eine rosafarbene Delfindame im Calcasieu Lake, Louisiana.

Die außergewöhnliche Farbe des Delfins entsteht wahrscheinlich durch Albinismus. Die rosafarbene Haut ist vermutlich auf durchschimmernde Blutgefäße zurückzuführen. Andere Wissenschaftler gehen davon aus, dass Pinky ein sogenannter Amazonasdelfin ist. Diese besonderen Flussdelfine werden im Laufe ihres Lebens rosa, behalten aus ihrer Zeit als Jungtiere jedoch graue Sprenkel. Bei Pinky wurden solche Sprenkel aber nicht entdeckt.

Albinismus ist eine seltene Erbkrankheit, die das Pigment „Melanin“ fehlen lässt und zu heller Haut, weißblonden Haaren und rötlich schimmernden Augen führt.

Zehn ungewöhnliche Tiere – sind die wirklich echt?

Mit seinen riesigen Fledermausohren sieht er Fennek ziemlich niedlich aus.
Mit seinen riesigen Fledermausohren sieht der Fennek ziemlich niedlich aus. Der Wüstenfuchs ist der kleinste Wildhund und kommt in den Sandwüsten von Nordafrika vor. Er wird vor allem wegen seines Fells häufig gefangen. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Der Axolotl ist ein mexikanischer Schwanzlurch.
Der Axolotl ist ein mexikanischer Schwanzlurch und hat sich im Laufe der Zeit zu einem besonderem Aquariumsbewohner entwickelt. (Symbolbild) © ZUMA Wire/Imago
Die putzige Hasenmaus zählt zu den Nagetieren und stammt aus der Familie der Chinchillas.
Die putzige Hasenmaus zählt zu den Nagetieren und stammt aus der Familie der Chinchillas. Sie erinnern ein wenig an Kaninchen und kommen häufig in Südamerika vor. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Der Glasflügler besticht durch seine überwiegend durchsichtigen Flügel.
Der Glasflügler oder Glasfalter besticht durch seine überwiegend durchsichtigen Flügel. In Europa gibt es fast 110 unterschiedliche Arten. (Symbolbild) © Norbert Neetz/Imago
Ein Streifentanrek oder Streifentenrek auf einem Rasen.
Ist er nicht süß, der Streifentenrek? Die Tenreks zählen zu den Säugetieren und gehören zur Gruppe der Igel- und Spitzmausähnlichen. Sie kommen vor allem in Madagaskar vor. Ihre Halskrause aus Stacheln schützt sie vor Feinden. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Die Spiegeleiqualle lebt hauptsächlich im Mittelmeer.
Die Spiegeleiqualle lebt hauptsächlich im Mittelmeer und schwimmt meist nur knapp unter der Wasseroberfläche. Ihr Schirm erinnert an den Dotter eines Spiegeleis. Sie verfügt nur über ein relativ schwaches Nesselgift und ist so für den Menschen nicht allzu gefährlich. (Symbolbild) © Gerhard Leber/Imago
Der gehörnte Kuhfisch oder Langhornkofferfisch heißt so, weil sich am Kopf kleine Hörner befinden.
Der Kuhfisch: Der gehörnte Kuhfisch oder Langhornkofferfisch heißt so, weil sich am Kopf kleine Hörner befinden. Auch wenn er niedlich aussieht, kann er gefährlich werden. Er verfügt über ein starkes Hautgift, das er bei Gefahr ins Wasser abgibt und andere Fische töten kann. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Langlappen-Schirmvogel auf einem Ast.
Der Langlappen-Schirmvogel ist ein Regenschirmvogel aus der Familie der Cotingidae. Er gilt als relativ selten und liebt die Regenwälder von Kolumbien und Ecuador. Sein Markenzeichen: der lange Kehllappen, der im Flug eingezogen werden kann. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Südliche Spinnenameise krabbelt über den Boden.
Südliche Spinnenameise: Die Spinnenameise oder auch Bienenameise zählt zur Familie der Ameisenwespen. Sie kommt im Mittelmeerraum recht häufig vor. Witzig: Sie sind eigentlich „Wespen“ und haben nichts mit Ameisen oder Spinnen zu tun. Ihre Stiche tun ziemlich weh. (Symbolbild)  © blickwinkel/Imago
Das Wasserreh: Eine in Ostasien verbreitetet Art der Hirsche.
Das Wasserreh: Eine in Ostasien verbreitetet Art der Hirsche. Der Unterschied: Die männlichen Tiere entwickeln keine Geweihe, sondern eine Art Stoßzähne. Die oberen Eckzähne sind zu Hauern verlängert. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

Ob es sich bei dem gefilmten rosa Delfin aus dem Video der Fischer wirklich um die berühmte Delfindame Pinky handelt, ist jedoch unklar.

Rubriklistenbild: © Pond5/Imago (Montage)

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