Schädlinge im Haus

Mäuse vertreiben: Lebendfalle in fünf Schritten schnell selbst bauen 

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Mäuse sind zwar lästig und man möchte die Nager im Haus nicht haben – töten muss man sie aber dennoch nicht. Mit einer Lebendfalle gelingt ein Kompromiss.

Mäuse mögen zwar niedlich aussehen, doch sie gehören zu den Schädlingen, da sie Krankheiten übertragen und sich zudem schnell vermehren. Außerdem können sie Kabel anknabbern und so schwere Schäden und zudem Lärm verursachen. Findet man eine Maus in der Wohnung, dem Speicher oder im Keller, so kann man sie lebend fangen und draußen freilassen.

Mäuse vertreiben: Lebendfalle in 5 Schritten selbst bauen

Mäuse im Haus gehören nicht zu den gern gesehenen Gästen.

Gerade wenn es draußen kälter wird, suchen nicht nur Spinnen im Haus Schutz und Nahrung – auch Nagetiere wie die Maus zieht es ins Warme. Am beliebtesten bei der Bekämpfung ist die Eimerfalle, da diese Art Lebendfalle mit Materialien auskommt, die jeder Zuhause hat. Handwerker-Heimwerker.net empfiehlt dabei wie folgt vorzugehen:

Zehn farbenfrohe Zimmerpflanzen, die im Winter gute Laune verbreiten

Lilafarbene Blüte einer Orchidee.
Orchideen sind der Zimmerpflanzen-Klassiker. Es gibt viele verschiedene Sorten, die alle eine etwas andere Pflege benötigen. © Imago
Eine Fittonie mit dunkelgrünen Blättern und pinker Maserung.
Die Fittonie trägt im Englischen auch den Namen „Nerve plant“, da ihre Blätter mit feinen, kontrastierenden Äderchen durchzogen sind. © Akchamczuk/Imago
Eine Nahaufnahme einer Sukkulente.
Sukkulenten sind pflegeleicht und begeistern in vielen verschiedenen Formen und Farben.  © Akchamczuk/Imago
Ein Flammendes Kätchen mit lilafarbener Blüte.
Das Flammende Käthchen ist die wohl bekannteste Kalanchoe. Sie mag es hell und gilt als robust.  © Claudia Nass/Imago
Eine Buntnessel mit rot-grünen Blättern.
Als einjährige Beetpflanze ist die Buntnessel (Coleus) eher bekannt; sie eignet sich jedoch auch als mehrjährige Zimmerpflanze. © CSP/Imago
Ein blühender Weihnachtskaktus.
Der Weihnachtskaktus mag indirektes, helles Licht. Er eignet sich auch als Ampelpflanze.  © Yay Micro/Imago
Calathea-Pflanzen mit weiß gestreiften Blättern.
Die Calathea ist eine immergrüne Pflanze, die es gerne schattig mag.  © Imago
Eine orangefarbene Strelitzie.
Ursprünglich aus Südafrika stammend, findet man Strelitzien heute im Mittelmeerraum sowie Kalifornien. © Imago
Eine rote Flamingoblume.
Die Blüte der Flamingoblume (Anthurium) ist nicht nur auffällig gefärbt, sondern glänzt auch besonders schön. Trockene Erde mag das Gewächs nicht.  © Khairil77/Imago
Saintpaulia auf einer Fensterbank.
Saintpaulia, oder auch Usambaraveilchen genannt, blüht in Lila, Weiß, Blau oder Pink. Sie mögen viel Licht, aber keine direkte Sonne.  © Darekb22/Imago
  • Platzieren Sie einen Eimer, der mindestens 25 Zentimeter hoch ist, mit der Öffnung nach oben in der Nähe der Stelle, wo Sie die Maus oder deren Versteck vermuten. Sie können auch ein anderes hohes Gefäß nehmen, welches aber über eine glatte Wand verfügen sollte, da Mäuse gut klettern können.
  • Legen Sie einen Köder in die Mitte des Eimers. Es eignen sich Speck, Käse, Brotkrümel, aber auch Nutella oder Erdnussbutter.
  • Stapeln Sie Kartons oder Bücher vor dem Eimer so aufeinander, dass eine Art Treppe entsteht, auf der die Maus nach oben klettern kann. Achten Sie darauf, dass die Treppe stabil ist, damit sie nicht wackelt oder bricht, wenn die Maus daran hochklettert. Es ist nämlich eher unwahrscheinlich, dass das Tier ein zweites Mal auf ihr hochklettert. Der Abstand der einzelnen Stufen sollte nicht zu hoch sein, damit es der Maus möglichst einfach gemacht wird.
  • Verteilen Sie auch auf den einzelnen Stufen einige Köder, um die Maus anzulocken und dafür zu sorgen, dass sie auch wirklich bis zum Eimerrand klettert.
  • Nun erspäht sie den Köder im Eimer selbst und wird entweder beim Versuch, an ihn zu gelangen, hereinfallen oder freiwillig in den Eimer klettern, aus dem sie nicht mehr herauskommt.

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Damit Mäuse oder andere Gartentiere erst gar nicht ins Haus kommen, können Sie Eingangsbereiche mit Pfefferminzöl oder Essig versehen.

Rubriklistenbild: © Mike Lane/Imago

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