Verfrühter Jahresrückblick

Matthias Malmedie simuliert Drag-Rennen: McLaren schlägt alle

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Matthias Malmedie hat auf YouTube Drag-Rennen simuliert. Die Nase vorne hatte McLaren 765LT, doch für die Fans ist der Dacia Sandero der Sieger.

Wenn sich das Jahr dem Ende entgegen neigt, gibt es fast überall Jahresrückblicke – egal ob im TV, den sozialen Netzwerken oder sogar manchem Musik-Streamingdienst. Matthias Malmedie hat auf seinem YouTube-Kanal diese Tradition etwas vorgezogen und nutzt die Sommerpause für einen ganz besonderen Rückblick auf die letzten 365 Tage.

Der Fiat Multipla, den der Moderator von Grip kürzlich gekauft hat, hat es jedoch nicht in diesen Jahresrückblick geschafft. Allerdings hätte er bei der Konkurrenz vermutlich auch kein Land gesehen. Immerhin handelt es sich um simulierte Drag-Rennen mit einigen leistungsstarken Autos, die Matthias Malmedie in den vergangenen 365 Tagen gefahren ist.

Matthias Malmedie kann die Beschleunigung einiger Fahrzeuge einfach nicht fassen.

Matthias Malmedie simuliert Drag-Rennen: McLaren schlägt alle

„Doch welche beschleunigen am schnellsten und welche eignen sich für Autobahnpulls? Hier treten sie gegeneinander an und wir werden sehen, welches Auto wie schnell von 0 auf 100 km/h und von 100 auf 200 km/h beschleunigt“, schreibt der 46-Jährige in der Videobeschreibung.

Zehn Autos mit Verbrennungsmotor, die wir vermissen werden

Audi TT
Audi TT: Einst als Kernmodell der Marke Audi betrachtet, wird der als Coupé und Roadster gebaute Kompakt-Sportler keinen Nachfolger bekommen. Das liegt auch an der mittlerweile schleppenden Nachfrage für die Design-Ikone. Ein vergleichbarer Stromer wird völlig anders aussehen. Bis Ende des Jahres ist der TT aber noch ab 39.700 Euro bestellbar. © Audi AG
Mercdes-Benz A-Klasse
Mercedes A-Klasse: Der Kompaktwagen passt nicht mehr in das neue Konzept von Mercedes-Benz, vor allem hochpreisige Limousinen, SUV und Sportwagen anzubieten. Das überzeugende Konzept der frühen A-Klasse, möglichst viel Platz in einem kompakten Auto zu schaffen, würde dabei gut ins Elektro-Zeitalter passen – ist mittlerweile aber ohnehin verwässert. Noch gibt den Basis-Benz ab 28.393 Euro zu kaufen.  © Mercedes-Benz
Porsche 718 Boxster
Porsche 718 Boxster: Zwar kämpft Porsche weiterhin für den Verbrennungsmotor, aber überleben wird der langfristig wohl nur im 911. Boxster und Cayman werden 2025 erst auf Wunsch, später wohl grundsätzlich elektrifiziert. Dabei bieten gerade die Versionen mit Sechszylinder-Boxer fast schon elektrische Tugenden wie Laufruhe und Durchzugskraft – bei (für Sportwagen) hoher Reichweite und geringem Gewicht. Aktueller Preis: ab 60.061 Euro. © Daniel Wollstein/Porsche
Jeep Wrangler
Jeep Wrangler: Als purer Verbrenner ist die Off-Road-Ikone schon jetzt nicht mehr lieferbar. Der Plug-in-Hybrid wird so lange laufen, wie er darf, aber den Sprung in die Elektro-Ära nicht schaffen. Ein Nachfolger mit Akku dürfte ähnlich modernisiert daherkommen wie der aktuelle Land Rover Defender, aber dank seiner E-Motoren immerhin überragende Gelände-Eigenschaften bieten. Mit 77.500 Euro ist der Klassiker mittlerweile zum Luxus-Auto geworden. © Stellantis
VW Golf Cabrio
VW Golf Cabrio: Im Grunde vermissen wir ihn jetzt schon, nämlich seit 2016. Der offene VW T-Roc kann den Charme des offenen Kompaktwagens, der seine Karriere als „Erdbeerkörbchen“ mit Henkeln startete, nicht ersetzen. Das wird wohl auch für ein elektrisches Cabrio auf Basis des VW ID.3 gelten – wenn ein solches überhaupt kommt, was angesichts der schwächelnden Nachfrage für offene Autos eher zweifelhaft ist. © VW
Fiat 500
Fiat 500: Während die aktuelle Version des Kleinwagens ausschließlich als Elektroauto produziert wird, ist auch der etwas kleinere Vorgänger derzeit noch bestellbar. Im Stellantis-Konzern ist dessen Aus aber beschlossen. Dabei ist gerade die sparsame Hybrid-Version mit 70 PS ein ökologisch sinnvolles Angebot etwa für jene, die partout kein Elektroauto möchten – etwa Städter, die keine schnelle Lade-Möglichkeit haben. Noch ist der Verbrenner ab 15.501 Euro bestellbar. © Stellantis
Mercedes-Benz SLC 300
Mercedes SLC: Der kompakte Roadster startete – als erstes Cabrio mit Falt-Hardtop – unter dem Namen SLK. Nun beendete nicht der Elektro-Boom, sondern die Nachfrage-Flaute seine Karriere als Frauenversteher. Im künftigen Luxus-Stromer-Portfolio von Mercedes sind solche gerade noch bezahlbaren Fahrspaß-Modelle schon gar nicht vorgesehen.  © Mercedes-Benz
Lamborghini Huracan
Lamborghini Huracán: Die italienische VW-Tochter sperrte sich lange gegen die Elektrifizierung, aber kommt natürlich auch nicht drumherum. Der pure, weder von Hybrid noch Turbo verwässertre V10-Saugmotor des Huracán wird seinen Platz als einer der Höhepunkte des Verbrenner-Zeitalters bekommen. Seine 640 PS würden Elektromotoren zwar mit deutlich weniger Aufwand erreichen, aber sei´s drum: Dass es solche Autos nicht mehr geben wird, ist ebenso vernünftig wie schade. Preis: ab 190.274 Euro. © Charlie Magee
BMW Z4
BMW Z4: Ja, er lebt noch! Anders als Mercedes-Benz führt BWM seinen Mittelklasse-Roadster weiter, eine Kooperation mit Toyota machts möglich. Doch auch wenn BMW weiter Verbrenner bauen will, ist ein Nachfolger alles andere als gesichert. Wenn wir uns irren und es künftig einen Z4 mit (wie bei BMW üblich) Verbrenner- und Elektro-Option geben wird: umso besser. Wer sich darauf nicht verlassen mag, muss mindestens 46.200 Euro investieren. © BMW
Tina Ruland auf Opel Manta
Opel Manta: Eigentlich hatten wir den Manta ja schon als Eighties-Unikum abgehakt. Dann weckte Opel mit der Ankündigung eines elektrischen Mantas die Fantasie: Ein zweitüriges, leichtes Coupé, mit genügend Reichweite für den Ausflug in die Diskothek (so hießen Clubs früher) und zum Baggersee, das wäre doch ein schönes Stück Anarchie zwischen all den effizienten, vernünftigen Stromern. Doch heraus wird wieder nur das übliche Akku-SUV kommen, an das ein Marketing-Genie den Manta-Schriftzug klebt. Umso mehr werden wir den Echten vermissen. © Rights Managed/Imago

Dazu hat Matthais Malmedie jeweils Autos in einem Duell gegeneinander antreten lassen, um so die Positionen zu ermitteln. Die Fahrzeuge im letzten Duell haben entsprechend den Sieg unter sich ausgemacht. Unter anderem ließ der Grip-Moderator das Tesla Model Y gegen den Ford Mustang Mach-E sowie den Audi RS3 Sportback gegen den BMW X3 M Competition anbieten. Letzterer setzte sich beim Sprint von null auf Tempo 100 mit 3,319 Sekunden deutlich durch.

Matthias Malmedie simuliert Drag-Rennen: Fans feiern Video-Idee

Bei der Beschleunigung von 100 auf 200 km/h bzw. Höchstgeschwindigkeit durften unter anderem auch der Dacia Sandero – mit 48,08 Sekunde auf Tempo 170 abgeschlagen Letzter – sowie der Audi e-Tron GT und der Brabus Rocket 900 antreten. Mit dem Sieg hatte jedoch keiner von ihnen etwas zu tun, den sicherte sich der McLaren 765LT Spider mit 3,681 Sekunden. Diese Zeit hatte Matthias Malmedie erst kürzlicher bei einer Autobahn-Tour mit dem Sportwagen gesetzt. Platz zwei sicherte sich der Ferrari SF90 Stradale.

Der McLaren 765LT beschleunigt in 3,681 Sekunden von 100 auf 200 km/h

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Bei seinen Fans kommt der verfrühte Jahresrückblick von Matthias Malmedie derweil sehr gut an. Und auch die Leistung der Autos wird gewürdigt:

  • „Genau so ein Video haben wir gebraucht. Danke Matze“
  • „Nice Idee!“
  • „Soooo schwachsinnig ... aber sooooo geil!“
  • „Der Vergleich mit dem X3 ist aber auch nicht ganz fair. Der X3 war ja von der Leistung her deutlich getunt.“
  • „Der Dacia ist der Gewinner der Herzen“

Rubriklistenbild: © YouTube (Matthias Malmedie)

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