DIY-Beschäftigung

Milchkartons nicht wegschmeißen – sie sind praktische Helfer im Gemüsegarten

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Wer etwas kreativ ist, der sollte Milchkartons künftig nicht mehr wegschmeißen, sondern aus ihnen ein praktisches Anzuchtgefäß basteln.

Ob für das tägliche Müsli, im Kaffeegetränk oder einfach so zum Trinken: Milch oder eine vegane Milchalternative haben die meisten im Kühlschrank. Ist sie aufgebraucht, landet der Karton ausgespült im Hausmüll. Dabei lässt sich die Verpackung noch sinnvoll verwenden.

Milchkartons nicht wegschmeißen – sie sind praktische Helfer im Gemüsegarten

Milchkartons sollten Sie ausspülen und aufbewahren, sie können im Garten nützlich sein.

Gemüsesorten wie Paprika oder Tomaten kommen nicht gut mit Kälte zurecht, weshalb sie in unseren Breitengraden entweder erst ab Mitte Mai direkt ins Beet ausgesät werden, oder ab März auf der Fensterbank. Wer eine etwas außergewöhnlichere Alternative zu normalen Anzuchtgefäßen aus dem Baumarkt sucht, der sollte es mit Milchkartons probieren. So gehen Sie dabei vor: 

  • Spülen Sie die Milchkartons gut aus und lassen Sie sie trocknen. Geeignet sind vor allem die größeren Kartons mit einem Liter Fassungsvolumen.
  • Entfernen Sie die komplette Vorderseite, sodass ein offenes Gefäß bleibt, das Sie befüllen können. Den Verschluss können Sie ebenfalls entsorgen. 
  • Stechen Sie ein paar Löcher in die Unterseite, die später als Drainagelöcher dienen.
  • Es eignet sich spezielle Anzuchterde, die Sie auch selbst anmischen können. 

Außerdem eignen sich als selbstgemachte Anzuchtgefäße noch Eierkartons, Toilettenpapierrollen oder Plastikschalen.

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Mit zwölf Stauden durch das Jahr: Dank ihnen blüht es im Garten jeden Monat

Lenzrose (Helleborus orientalis) im Schnee
Den Neujahrsstart legt die Lenzrose (Helleborus orientalis) hin, in Altrosé oder Rottönen. © imagebroker/Imago
Ein fliederfarben blühendes Vorfrühlings-Alpenveilchen
Das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) zeigt seine Blüten schon im Februar. Die Staude kann man aber das ganze Jahr über pflanzen. © imagebroker/Imago
Zwerg-Felsenblümchen (Draba bruniifolia) im Steingarten
Das wintergrüne Zwerg-Felsenblümchen (Draba bruniifolia) sorgt in Steingärten ab März für Farbe. © McPHOTO/Imago
Eine gelb blühende Schwefel-Elfenblume (Epimedium)
Ab April ist die robuste, pfelgeleichte Elfenblume (Epimedium) in bester Blühlaune. © blickwinkel/Imago
Pinkfarbenes Tränendes Herz (Dicentra)
Im Mai macht das Tränende Herz (Dicentra) mit weißen oder pinken Blüten auf sich aufmerksam.  © imagebroker/Imago
Rot blühende Indianernessel (Monarda)
Die Indianernessel (Monarda) reckt ihre frechen Blütenköpfe ab Juni in die Höhe.  © blickwinkel/Imago
Ein weiß-rosa und ein pink blühender Phlox
Ein Klassiker, der aber viele Farbvarianten parat hat: Die Flammenblume (Phlox paniculata) blüht ab Juli. © imagebroker/Imago
Eine rosafarbene Herbst-Anemone (Anemone japonica)
Die Herbst-Anemone (Anemone japonica) fängt im Spätsommer in Pastellfarben an zu blühen. © agefotostock/Imago
Blau blühende Glattblatt-Aster (Aster novi-belgii)
Die Glattblatt-Aster (Aster novi-belgii) blüht ab September recht spät im Jahr, dafür aber üppig. © Panthermedia/Imago
Blühende Oktober-Silberkerze (Actaea simplex)
Die Oktober-Silberkerze (Actaea simplex) verschönert den Garten mit ihren weißen Rispen im Herbst. © agefotostock/Imago
Drei Blüten des Storchschnabel Rozanne
Der Storchschnabel ‚Rozanne‘ blüht bis in den November. © McPHOTO/Imago
Blühende Christrose
Sie blüht nicht bunt, sondern weiß, aber immerhin im Dezember: die Christrose (Helleborus niger). © Gottfried Czepluch/Imago

Aus Milchkartons lassen sich außerdem Laternen oder Lampen basteln, mit denen Sie Ihren Garten sanft beleuchten können.

Rubriklistenbild: © Sergey Mironov/Imago

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