Geniales Rätsel zum Mitmachen

Suchbild: Welches Tier versteckt sich hier? Können Sie es finden?

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Welches Tier versteckt sich hier?
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Hier müssen Sie etwas genauer hinsehen. Finden Sie das majestätische Wildtier, das perfekt mit der Umgebung verschmilzt?

Hier kommt ein Rätsel, bei dem Ihre genaue Beobachtungsgabe gefragt ist. Wir befinden uns am gewaltigsten Gebirgszug der Erde: dem Himalaya. Was auf Sanskrit so viel bedeutet wie „Heimat des Schnees“. Die imposante Landschaft könnte den Eindruck erwecken, dass es sich um einen Ort handelt, an dem es entlang seiner eisigen, zerklüfteten Bergkette kein Leben gibt. Aber das ist nicht ganz richtig. Man muss nur etwas genauer hinsehen. Ebenso wie bei diesem Suchbild, wo sich ein Hund in der Wohnung versteckt.

Was für ein Tier versteckt sich hier?

Geteilt wurde das Foto vor einiger Zeit von Ismail Shariff auf seinem gleichnamigen Instagram-Account. Mit seiner Kamera fängt er beeindruckende Bilder der Region ein. Was auf den ersten Blick wie ein Foto einer schneebedeckten, zerklüfteten Landschaft aussieht, ist in Wirklichkeit viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Shariff gesteht, dass selbst er zunächst Mühe hatte, das Tier zu erkennen. „Es ist wie ein Versteckspiel mit einem weißen Ninja in einem Schneesturm“, sagt er gegenüber The Dodo. „Auch wenn sie mitten auf dem Foto zu sehen sind, braucht man eine Lupe und einen Hauch von Sherlock Holmes, um sie zu entdecken. Und ganz ehrlich? Ich bin trotzdem jedes Mal beeindruckt.“

Haben Sie das Tier gefunden?

Wenn Sie sich durch die Fotos swipen, entdecken Sie den Kopf des Tieres. Auflösung: Es handelt sich um ein extrem schwer fassbare Motiv – ein majestätischer Schneeleopard.

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Eingekuschelt: Welche Tiere halten Winterschlaf oder Winterruhe?

Siebenschläfer im Winterschlaf
Siebenschläfer sind kleine Nagetiere, die in Europa heimisch sind. Ihr Winterschlaf ist besonders faszinierend, da sie während dieser Zeit ihren Stoffwechsel fast vollständig herunterfahren. Sie erwachen nur gelegentlich, um ihren Urin abzulassen, und verbringen den Rest der Zeit in einem tiefen Schlaf.  © imagebroker/Imago
Murmeltiere sind bekannt für ihren Erdwinterschlaf. Im Herbst graben sie sich in tiefen Höhlen ein und verschließen den Eingang mit Erde.
Murmeltiere sind bekannt für ihren Erdwinterschlaf. Im Herbst graben sie sich in tiefen Höhlen ein und verschließen den Eingang mit Erde. Während des Winterschlafs sinkt ihre Körpertemperatur auf nahezu den Gefrierpunkt und ihr Stoffwechsel verlangsamt sich drastisch. Murmeltiere können monatelang ohne Nahrung auskommen und nutzen diese Zeit, um Energie zu sparen und ihre Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Wenn der Frühling kommt, erwachen sie aus ihrem Winterschlaf und kehren an die Oberfläche zurück. © McPHOTO/Helwig/Imago
Zwischen Oktober und April, wenn die Nahrung knapp wird, verfallen Haselmäuse in den Winterschlaf.
Zwischen Oktober und April, wenn die Nahrung knapp wird, verfallen Haselmäuse in den Winterschlaf. Sie suchen sich oft im lockeren Boden oder im Laub einen Unterschlupf. Um ihren Energieverbrauch zu minimieren, formen sie sich zu einer kleinen Kugel und reduzieren ihre Körpertemperatur auf gerade über 0° C. Ihre Herzfrequenz sinkt auf ein Zehntel und sie atmen nur etwa alle fünf Minuten einmal. © imagebroker/Imago
Europaeischer Igel überwintert in Laubstreu
Igel sind in den kalten Wintermonaten ebenfalls Winterschläfer, doch ihr Winterschlaf ist weniger ausgeprägt. Sie halten längere Wachphasen und können bei milden Temperaturen sogar kurzzeitig aus ihrem Schlaf erwachen, um Nahrung zu suchen. Dennoch verbringen sie den Großteil des Winters in einem Zustand der Ruhe und nutzen ihre Fettreserven, um zu überleben. © blickwinkel/Imago
Kleine Hufeisennase im Winterschlaf an der Decke der Höhle hängend.
Fledermäuse sind einzigartig unter den Winterschläfern, da sie während ihres Winterschlafs immer wieder kurzzeitig aufwachen. Dies ermöglicht es ihnen, ihren Stoffwechsel aufrechtzuerhalten und gelegentlich zu fliegen, um Nahrung zu suchen. Sie verbringen den Winter oft in Höhlen, Kellern oder anderen geschützten Orten, wo die Temperaturen relativ konstant sind. Winterschlaf ist für Fledermäuse überlebenswichtig, da sie aufgrund ihres hohen Energiebedarfs in den kalten Monaten keine ausreichende Nahrung finden können. © imagebroker/Imago
Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, sondern sie gehen in eine Art Winterruhe.
Mit ihren dunklen, knopfartigen Augen, dem buschigen Schwanz und dem Fell, das von hellrot bis braunschwarz reicht, gehören Eichhörnchen zu den am meisten geschätzten Wildtieren. Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, sondern sie gehen in eine Art Winterruhe. Diese unterbrechen sie täglich für ein bis zwei Stunden, um Nahrung zu sich zu nehmen. Daher legen sie im Herbst Nahrungsdepots an, die hauptsächlich aus Nüssen und Samen bestehen. Sie verstecken diese Vorräte im Erdreich und tragen so indirekt zur Verbreitung vieler Pflanzen bei. © Avalon.red/Imago
Bärinnen und ihre Jungen verbringen in der Regel eine längere Zeit in Winterruhe, wobei sie das Lager früher aufsuchen und erst später wieder verlassen.
Im Gegensatz zu Wölfen oder Füchsen, die das ganze Jahr über auf der Jagd sind, ziehen sich Bären in den Wintermonaten größtenteils in eine Höhle zurück. Sie bevorzugen natürliche Höhlen oder Felsüberhänge, graben sich aber auch selbst einen Unterschlupf in den Boden. Diese Winterruhe ist ein Mechanismus, der ihnen ermöglicht, in einer kalten, nahrungsarmen Zeit keine unnötige Energie zu verschwenden. Die Winterruhe setzt in der Regel Mitte November ein und endet im März. Um den Energieverbrauch so gering wie möglich zu halten, wird die Körpertemperatur während des Schlafes um 7-8 Grad gesenkt und die Atmungs- und Herzfrequenz stark reduziert. In dieser Zeit können Bären bis zu einem Drittel ihres Körpergewichts verlieren. Bärinnen und ihre Jungen verbringen in der Regel eine längere Zeit in Winterruhe, wobei sie das Lager früher aufsuchen und erst später wieder verlassen.  © All Canada Photos/Imago
Schildkröten sind in ihrer natürlichen Umgebung einer Vielzahl von Wetterbedingungen ausgesetzt.
Schildkröten sind in ihrer natürlichen Umgebung einer Vielzahl von Wetterbedingungen ausgesetzt. Sie können von extrem heißen Sommern zu langen, harten Wintern mit Nachtfrösten von unter -10°C wechseln. Um diese Temperaturschwankungen zu überstehen, gehen sie in eine mehrmonatige Winterruhe. Dafür graben sie lange Tunnel oder nutzen aufgegebene Nagetierhöhlen tief im Boden. Hier bleiben die Temperaturen mit 4-6 °C relativ stabil. Während der Winterruhe minimieren sie ihren Stoffwechsel auf das Wesentliche: Ausscheidungs- und Verdauungsvorgänge werden gestoppt, die Atmung reduziert sich auf nur zwei Atemzüge pro Minute. © Pond5 Images/Imago

Schneeleoparden, die übrigens nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen vom 3. März 1973 zu den von der Ausrottung bedrohten Tierarten zählen, sind perfekt an ihre Umgebung angepasst, sodass sie selbst bei sorgfältiger Betrachtung leicht unentdeckt bleiben können. Zu seinem Foto sagt er: „Die Wildtierfotografie begann als eine Möglichkeit, die Wunder der Natur mit anderen zu teilen, aber mit jeder Begegnung mit Wildtieren entwickelte sie sich zu etwas Tieferem: Respekt und Bewunderung“.

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