VonSimon Monesschließen
Ein Motorschaden kann extrem teuer werden. Teilweise ist dann ein Ersatz-Aggregat nötig. Die Probleme lassen sich jedoch frühzeitig erkennen.
Ein Auto kann eine kostspielige Angelegenheit sein. Nicht nur wegen der immer höheren Preise, die bei vielen Menschen in Deutschland die Befürchtung wecken, sich in der Zukunft kein Auto mehr leisten zu können. Eine Reparatur kann ebenfalls ziemlich teuer werden, insbesondere wenn der Motor defekt ist und möglicherweise ersetzt werden muss. Es gibt jedoch Hinweise, die auf ein bevorstehendes Problem hindeuten.
Ein Motorschaden tritt selten plötzlich auf. Normalerweise gibt es im Vorfeld mehrere Warnsignale dafür, dass mit dem Motor etwas nicht in Ordnung ist. Diese Warnungen sollten Fahrzeugbesitzer unbedingt beachten und umgehend eine Werkstatt aufsuchen.
Motorschaden droht: Sechs Warnsignale für einen bevorstehenden Defekt
Das auffälligste Zeichen, dass mit dem Motor etwas nicht stimmt, sind die Kontrollleuchten im Armaturenbrett. Eine orangefarbene Motorwarnleuchte weist beispielsweise auf Probleme mit der Motorsteuerung hin. In diesem Fall sollte man schnellstmöglich eine Werkstatt aufsuchen.
Darüber hinaus kann die Meldung „Check Engine“ auftreten. Wer über das entsprechende Equipment verfügt, kann vor dem Werkstattbesuch den Fehlerspeicher auslesen und so dem Problem auf den Grund gehen. Bei dem Fehlercode 17748 sind beispielsweise die Nockenwelle und das Kurbelwellenrad nicht synchron. Dies weist auf einen Defekt der Steuerkette oder des Zahnriemens hin.
Motorschaden droht: Verschmutzungen und Späne im Motoröl als Vorzeichen
Starke Verschmutzungen können ebenfalls auf einen bevorstehenden Motorschaden hindeuten. Ist das Motoröl verschmutzt, muss es dringend ausgetauscht werden. Wenn sich im Schmiermittel zusätzlich Fremdkörper befinden, sollte man sofort eine Werkstatt aufsuchen.
Kontroll- und Warnlampen im Auto: Wenn es rot leuchtet, sollten Sie sofort anhalten




Die Farbe der Späne kann dabei helfen, das Problem zu identifizieren. Messingfarbene Späne deuten in der Regel auf einen Lagerschaden hin. Silberfarbene Späne können unter anderem von Kolbenringen, Schrauben und Turbolader-Gehäuseteilen stammen.
Motorschaden droht: Verschmutztes Kühlwasser als Indikator für einen Defekt
Ein weiterer Hinweis auf einen Motorschaden ist das Kühlwasser. Wenn die Zylinderkopfdichtung beschädigt ist, kann es sich mit dem Schmiermittel vermischen. Dadurch sind die notwendige Kühlung und Schmierleistung nicht mehr gewährleistet. Im schlimmsten Fall droht ein Motorschaden.
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Eine Beschädigung der Dichtung oder einer anderen Komponente lässt sich daran erkennen, dass die Kühlflüssigkeit eine bräunliche Färbung annimmt. Wenn zusätzlich Wasser in die Brennkammern des Motors gelangt, darf das Fahrzeug auf keinen Fall mehr bewegt werden.
Motorschaden droht: Bei ungewöhnlichen Geräuschen sofort in die Werkstatt
Motorprobleme sind auch hör- und spürbar. Wenn ungewöhnliche Geräusche aus dem Motorraum kommen, sind das Anzeichen für einen bestehenden oder bevorstehenden Motorschaden. Daher sollte ein Fachmann so schnell wie möglich das Fahrzeug und den Motor überprüfen. Das Gleiche gilt, wenn die Motorleistung bei Steigungen oder zusätzlicher Belastung nachlässt. Auch regelmäßige Fehlzündungen können darauf hinweisen, dass es ein Problem mit dem Motor gibt.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Rauch oder Qualm auftreten. Wenn blauer Rauch aus dem Auspuff kommt, während der Motor überdreht, ist dies ein Hinweis darauf, dass Öl ungehindert in den Motorraum gelangt. Der Motor kann sich dann im wahrsten Sinne des Wortes selbst zerstören. Im schlimmsten Fall kann sogar das Auto in Brand geraten. Nicht weniger beunruhigend ist Qualm aus dem Motorraum. Ein Motorschaden wird dann immer wahrscheinlicher.
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