Insektenfänger für kleines Geld: Streichholzschachtel sorgt für Ruhe vor Fliegen, Wespen & Co
VonStella Henrich
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Bienen, Hummeln, Wespen oder gar Hornissen laden sich gern selbst zum Essen im Garten ein. Doch um sie in Schach zu halten braucht man nur eine Streichholzschachtel.
Kassel ‒ Manch einer zieht mit einem Elektrostab aus dem Baumarkt gegen Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen zu Felde. Soll helfen, um die Tiere rasch zu töten. Doch eigentlich ist diese elektrische Fliegenklatsche, die aussieht wie ein gewöhnlicher Tennisschläger - nur mit Volt-Spannung, nichts anderes als Tierquälerei.
Ob in der Wohnung, im Garten, beim Grillen auf dem Campingplatz oder im Urlaub am See - immer mehr Menschen machen von dem Elektro-Fliegenfänger Gebrauch. Selbst Angler werden inzwischen am Ufer von Gewässern mit der Klatsche gesichtet.
Insektenfänger für kleines Geld - Streichholzschachtel genügt
Klar, die Tiere können lästig sein. Sobald sie summend über dem eigenen Kopf kreisen und nicht den Weg durch das Fenster nach draußen finden. Noch nerviger sind Insekten, wenn sie als ungebetene Gäste auf den Tellern mit Würstchen und Salaten geladener Gäste in der Grillrunde Platz nehmen. Dann wird der sommerliche Grillnachmittag schnell zum „Schlagabtausch“, sobald etliche Hände fuchtelnd nach den Tierchen hauen. Doch so einfach wird eine Grillgesellschaft die geflügelten Eindringlinge nicht wieder los. Dabei genügte eigentlich schon eine Streichholzschachtel.
Am besten stülpt man die offene Schachtel vorsichtig über das Tier. Danach muss nur noch der Deckel über die Wespe, die Biene oder die Fliege geschoben werden, berichtet Focus.de. Entweder werden die Tiere nun in der Schachtel von der Wohnung nach draußen befördert oder sie werden an anderer Stelle im Garten wieder ausgesetzt. Dazu muss bloß die Streichholzschachtel wieder geöffnet werden. Wer noch sanfter mit den Tieren sein will, greift am besten zu einem Gerät mit Sichtfenster, wie einem Snapy oder Insektencatcher aus dem Fachhandel.
Insekten wieder loswerden - auch ein Glas und Papier reicht dafür
Aber auch ein Glas und ein Stück Papier reichen schon, um die Tiere kurzzeitig gefangenzunehmen und anschließend wieder in die Freiheit zu entlassen. Auch kleine, lästige Gewittertierchen sollten Gartenfreunde vor einem Landeanflug im Grün hindern. Denn die kleinen Flugkünstler setzen sich auf Pflanzen und die Haut des Menschen.
Freund oder Feind? Schädliche und harmlose Raupen im heimischen Garten
Wer ein ganzes Wespennest im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse entdeckt, sollte aufpassen. Nicht nur, weil die Tiere extrem aggressiv werden können, sondern auch, weil demjenigen hohe Strafen drohen, der ihre Nester selbst entfernt.