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Batterieschaden droht: Vier Anzeichen, dass sie wohl bald den Geist aufgibt

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Ist die Autobatterie defekt, geht in der Regel nichts mehr. Doch es gibt einige Anzeichen dafür, dass sie bald das Zeitliche segnet.

Wenn die Batterie leer ist, bewegt sich das Auto meist keinen Meter mehr. Immerhin springt der Motor ohne sie nicht mehr an. Kein Wunder also, dass der ADAC besonders häufig wegen defekten Akkus ausrücken muss. Größtenteils reicht Starthilfe und eine längere Fahrt aus, um das Problem wieder zu beheben. Doch nicht immer lässt sich die Batterie retten. Es gibt aber Anzeichen für einen drohenden Defekt.

Denn in der Regel tritt ein Defekt an der Batterie nicht über Nacht auf – ähnlich wie ein Motorschaden, der sich ebenfalls ankündigt. So kann etwa ein einfacherer Test schon zeigen, wie es um den Akku steht. Und auch wenn das Auto im Winter nicht mehr anspringt, ist das ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt.

Batterieschaden droht: Vier Anzeichen, dass sie bald den Geist aufgibt

Zudem äußert sich eine schwache Batterie durch folgende Symptome:

  • Die Kontrollleuchten am Armaturenbrett leuchten beim Anlassen schwächer als normal.
  • Die Heizung braucht länger, um warmzuwerden.
  • Das Autoradio hat kurz nach dem Start kurze Aussetzer.
  • Beim Anlassen springt der Motor nicht sofort an.
Ein Defekt der Autobatterie lässt sich oft frühzeitig erkennen.

Batterieschaden droht: Vor Austausch die Spannung prüfen

Zwar können die Probleme während der Fahrt verschwinden, da die Batterie aufgeladen wird, überprüfen sollte man diese dennoch. Das geht beispielsweise auch leicht zu Hause. Alles, was dazu benötigt wird, ist ein Multimeter. Idealerweise sollte die Spannung zwischen 12,4 und 12,7 Volt liegen. Bei einem Wert von unter 12,2 Volt kann ein Defekt vorliegen.

Digitaler Test wie in der Werkstatt – für wenig Geld zu Hause

Im Handel gibt es mittlerweile für kleines Geld zuverlässige Batterietestgeräte für Autos. Mit diesen digitalen KFZ-Diagnosegeräten (werblicher Link) lässt sich der Ladestatus der Batterie sich sicher, bequem und professionell überprüfen.

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Kultautos in der DDR: Es gab nicht nur den Trabi

IFA Trabant.
Trabant: Die Liste der Spitznamen für den Trabi ist wohl fast so lange wie die Wartezeit von knapp 15 Jahren. Dabei war der Kleinwagen relativ simpel. Die Karosserie bestand aus Duroplast. Für den Vortrieb der „Rennpappe“ sorgte ein Zweitaktmotor. Kurz vor der Wende bekam der Trabant 1.1 sogar noch einen Viertaktmotor von VW. Die Nachfrage hielt sich aber in Grenzen, da inzwischen auch Westautos verfügbar waren. Das Kultauto wurde von 1958 bis 1991 gebaut.  © Schöning/Imago
Trabant Universal
Trabant Universal: Wem der normale Trabi zu klein war, für den war die Kombi-Version eine Alternative. So war der Kleinwagen auch für das in der DDR bliebte Camping gerüstet. Wie bei der normalen Version war der Zweitaktmotor mit 17-19 kW (23-25 PS) verbaut. © Schöning/Imago
Wartburg 311
Wartburg 311/312: Neben Trabant war Wartburg der zweite große Autobauer in der DDR. 1976 fuhren knapp 19 Prozent der Bürger einen Wartburg. Der 311 war dabei das erste Modell der Marke, basierte allerdings auf einem Vorkriegsfahrwerk. Da dies in den 1960er-Jahren nicht mehr zeitgemäß war, wurde er 1965 nach neun Jahren Bauzeit durch den 312 ersetzt. © Metodi Popow/Imago
Wartburg 311 Camping.
Wartburg 311 Camping: Wie beim Trabant gab es auch vom Wartburg 311 eine Kombiversion sowie eine Baureihe, die extra fürs Campen ausgelegt war.  © Patrick Pleul/dpa
Ein Wartburg Cabrio.
Wartburg 313: Wer es lieber offen mochte, der griff zum Wartburg 313. Der Roadster basierte ebenfalls auf dem 311 und wurde von 1957 bis 1960 knapp 500 Mal gebaut. Der 50-PS-Motor ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h.  © Gueffroy/Imago
Wartburg 353
Wartburg 353: 1966 folgte der Wartburg 353 auf den 312. Das Grundkonzept mit dem Zweitaktmotor blieb jedoch bestehen. Auch ein Kombi war wieder im Programm. Viele Änderungen wurden jedoch erst umgesetzt, als der 353 schon in der Produktion war. Neben dem 353 "W„ (für Weiterentwicklung) gab es 1985 noch ein Facelift. 1988 wurde das Modell nach 22 Jahren und 1,2 Millionen gebauten Fahrzeugen eingestellt.  © agefotostock/Imago
IFA F8
IFA 8: Hinter Trabant und Wartburg stand der Industrieverband Fahrzeugbau, der eine Zeit lang auch unter dem Kürzel IFA Autos baute. Zum Beispiel den IFA F8. Das Modell wurde von 1949 bis 1955 gebaut und von einem Zweittaktmotor mit 20 PS angetrieben. Bis zur Produktioneinstellung lief der IFA F8 rund 25.000 Mal vom Band. © Volker Hohlfeld/Imago
IFA F9
IFA F9: Nicht ganz solange hielt der IFA F9 durch. Grade einmal drei Jahre nach der Markteinführung war im Sommer 1953 schon wieder Schluss. Zumindest unter dem Namen IFA F9. Bis 1956 wurde das Modell als EMW 309 weitergebaut, ehe dieser dann vom Wartburg 311 abgelöst wurde. © eventfoto54/Imago
Hoch/Sachsenring P 240
Sachsenring P 240: Bei dem Namen Sachsenring denken viel wohl zunächst einmal an die Rennstrecke zwischen Zwickau und Chemnitz. Diese entstand jedoch erst 1996 und somit fast 40 Jahre nachdem der letzte P 240 vom Band lief. Ursprünglich lautete der Name Horch P 240 „Sachsenring“. Mit dem Namenswechsel von Horch zu Sachsenring im Jahr 1957 änderte sich auch der Name des P 240. Angetrieben wurde das Modell von einem 80 PS starken Sechszylinder Viertaktmotor. © Jan Woitas/dpa
Melkus RS1000 GT
Melkus RS 1000: Auch wenn es so manches Luxusgut in der DDR nicht gab, einen Sportwagen hatten sie. Und zwar den Melkus RS1000, der optisch sehr stark an den legendären Ford GT erinnert. Inspiriert wurde Heinz Melkus jedoch vom Lotus Elan. In der Straßenversion leistete der Dreizylinder-Zweitakt-Ottomotor 70 PS. In der Rennversion waren es 90 PS. Zwischen 1969 und 1979 wurden 101 Exemplare des RS 1000 gebaut. Der Neupreis lag bei 28.000 Mark. Einfach erwerben konnte man den Sportwagen jedoch nicht: Es brauchte einen „Nachweis einer rennsportartigen Tätigkeit“, den die Kommission Automobilrennsport des Motorsportverbandes ADMV jedoch nur selten ausstellte. © Sebastian Geisler/Imago

In diesem Fall sollte die Autobatterie vollständig geladen und erneut getestet werden. Hierfür ist ein Batterie-Tester ratsam. Zeigt dieser einen Defekt des Akkus an, ist ein Tausch notwendig. Doch auch ein Blick auf die Lichtmaschine ergibt Sinn, denn diese kann ebenfalls dafür verantwortlich sein, dass die Autobatterie nicht richtig geladen wird. Unabhängig davon sollte dieser alle fünf bis sieben Jahre gewechselt werden.

Rubriklistenbild: © Sascha Steinach/Imago

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