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Mutter mit Kinderwagen „reserviert“ Parkplatz: „Sehr merkwürdig“

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Eine Mutter hat mit ihrem Kinderwagen einen Parkplatz für ihren Mann blockiert. Auf Twitter kam das gar nicht gut an.

Jeder, der schon einmal in einer Großstadt Auto gefahren ist, kennt das ledige Problem der Parkplatzsuche. Entweder ist nichts frei oder der auserwählte Parkplatz ist mit einer Parkscheibe nur für eine begrenzte Zeit nutzbar. Oftmals heißt es dann ab ins Parkhaus. Findet sich dennoch mal ein freier – und kostenloser Parkplatz – heißt es schnell sein, ehe ein anderer Autofahrer sich den Stellplatz sichert. Oder man lässt sich die Lücke reservieren.

Dass das andere Autofahrern verärgert, versteht sich von selbst. Entsprechend ist das Freihalten von Parkplätzen in Deutschland auch verboten. Doch es gibt immer noch Menschen, die das nicht ganz so ernst nehmen, wie ein Video zeigt, das auf Twitter von der Nutzerin „DonnaWongHK“ geteilt wurde.

Mit einem Kinderwagen hat die Frau den Parkplatz für ihren Mann freigehalten.

Frau blockiert Parkplatz mit Kinderwagen: „Sehr merkwürdig“

Darin ist zusehen, wie eine Frau mit einem Kinderwagen in eine Parklücke eilt, als ein anderes Auto dort parken will. Dieser versucht diese zunächst durch Hupen zu vertreiben, als das nicht funktioniert beginnt eine hitzige Diskussion zwischen dem Autofahrer und der Mutter.

Bußgeldkatalog: Mit welchen Geldstrafen Verkehrssünder rechnen müssen

Streit um Tempolimit für Ortsdurchfahrt
Zum 9. November 2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Wer innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt statt wie früher 35 nun 70 Euro. © Sebastian Gollnow/dpa
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder. © Uwe Anspach/dpa
 Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. M
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläuterte.
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläutert hatte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren.  © Paul Zinken/dpa
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen.
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Archivbild/Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder die sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.  © Patrick Seeger/dpa
Polizei-Kontrollaktion zu Drogen und Alkohol
Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (Archivbild/Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa
Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.  © Patrick Pleul/dpa

Die Frau hat dabei eine vermeintlich gute Begründung für ihr Verhalten: „Ich warte auf meinen Ehemann, der hier parken möchte.“ Und auch ihr Baby schiebt sie vor. Dass ihr Gegenüber dort parken ebenfalls möchte, interessiert sie dabei wenig. Der Autofahrer gibt schließlich auf und fährt weg.

Frau blockiert Parkplatz mit Kinderwagen: Video soll in Italien entstanden sein – doch es gibt Zweifel

Doch statt sich darüber zu freuen, legt sich die Frau mit dem Kinderwagen mit einem anderen Autofahrer an, der nach eigener Aussage versucht, ihr zu helfen. Das sieht sie etwas anders: „Sie helfen mir nicht!“ Und auch über die Einmischung eines Anwohners, der die Situation filmt, ist die Mutter nicht begeistert. Im Vergleich zu zwei Frauen, die sich auf einem Supermarktparkplatz gestritten haben, bleibt sie jedoch noch relativ höflich.

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Laut der Twitter-Nuterzin DonnaWongHK soll sich der Vorfall in Italien zu getragen haben, wo genau, verrät sie nicht. Zudem soll es sich bei der Frau um eine Chinesin handeln. Einige Nutzer habe jedoch Zweifel daran, dass es sich überhaupt um eine Asiatin handelt. Auch dass das Video in Italien entstanden ist, dürfte äußerst unwahrscheinlich sein. Da die Autofahrer rechts und nicht links sitzen, ist es wahrscheinlicher, dass das Video in einem englischsprachigen Land mit Linksverkehr entstanden ist. Der Anwohner ist sich übrigens sicher: „Sie ist verrückt!“ In diesem Punkt sind stimmen ihm die Twitter-Nutzer zu:

  • „Sie irrt sich. Das ist alles. Das Problem ist nicht das Chinesisch...“
  • „Diese Person hat ihr Baby in Gefahr gebracht, um sich einen Parkplatz zu sichern.“
  • „Die Rasse ist mir egal, nur das Verhalten ... Und das ist sehr merkwürdig.“

Rubriklistenbild: © Twitter (DonnaWongHK)

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