Effektives Hausmittel

Mehltau bekämpfen: Mischung aus Milch und Wasser statt Fungizid

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Mehltau gehört zu den häufigsten Pflanzenkrankheiten. Doch anstatt ein teures und womöglich schädliches Fungizid zu kaufen, können Sie auch Milch und Wasser verwenden.

Ein weißer Belag auf den Blättern Ihrer Pflanze deutet oft auf Mehltau hin. Echter Mehltau wird auch als „Schönwetterpilz“ bezeichnet, da er sich bei Wärme und Trockenheit bildet. Anders verhält es sich beim Falschen Mehltau, der als Konsequenz von zu viel Feuchtigkeit entsteht und sich anhand gelber Flecken äußert. Das Hausmittel Milch wirkt nur gegen den Echten Mehltau.

Mehltau kann man mit einer Mischung aus Milch und Wasser besprühen

Beim Mehltau wird zwischen Echtem und Falschem Mehltau unterschieden.

Besonders häufig sind Rosen, Phlox und andere Zierpflanzen von Echtem Mehltau betroffen. Im Gemüsebeet fallen ihm oft Gurken, Kürbisse, Zucchini, Erbsen und Schwarzwurzeln zum Opfer, wie das Umweltbundesamt weiß.

Doch warum sollte man der Krankheit mit Milch an den Kragen? Die in dem Getränk enthaltenen Mikroorganismen wirken sich positiv auf den Pilz aus und lassen ihn abklingen. Nur bei extremem Befall sollten Sie dann doch zu einem Fungizid greifen.

Zehn Gemüsesorten, die ganz einfach anzubauen sind

Kartofffeln
Kartoffeln brauchen nicht unbedingt ein Beet, um zu gedeihen. Ein Kübel an einem hellen, warmen Ort ist ideal.  © Imago
Mangold
Mangold sieht dank der farbenfrohen Stiele nicht nur wunderschön im Beet aus, er gehört auch zu den anspruchslosesten Gemüsesorten.  © Alexandra C. Ribeiro/Imago
Erbsenschote
Erbsen ranken je nach Sorte bis zu zwei Meter hoch, sind aber sehr pflegeleicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Kohlrabi in Beet
Ab April kann Kohlrabi direkt ins Freie gesät werden und ist innerhalb von nur 12 bis 20 Wochen erntereif. © Dorit Kerlekin/Imago
Zwiebeln
Steckzwiebeln werden im Frühjahr in die Erde gesteckt und können im Sommer geerntet werden. © Imago
Feldsalat
Salat ist ein perfektes Gemüse für Anfänger. Er benötigt weder Dünger noch viel Zuwendung, mag aber kein Unkraut.  © Lutz Wallroth/Imago
Zucchini mit Blüte
Wenn Sie mindestens zwei Zucchinipflanzen setzen, ist eine Bestäubung garantiert.  © Fotothek Fürman/Imago
Blattspinat
Auch Spinat ist äußerst unkompliziert im Anbau. Man sät ihn im April, um ihn sechs bis acht Wochen später zu ernten.  © Victor Burnside/Imago
Radieschen
Radieschen wachsen schnell und das in fast jedem Boden.  © Gojaz Alkimson/Imago
Bohnen werden geerntet.
Buschbohnen lassen sich bis in den Herbst hinein ernten. (Symbolbild) © Lantapix/Imago

So bereiten Sie das selbstgemachte Pflanzenschutzmittel zu:

  • Vermischen Sie 100 Milliliter Milch mit 800 Milliliter Wasser und füllen Sie die Mischung in eine Sprühflasche.
  • Nebeln Sie die Pflanzen einmal wöchentlich großzügig mit der Mischung ein.
  • Auch wenn der Mehltau verschwunden ist, führen Sie die Behandlung ruhig noch einige Wochen fort.
  • Verwenden Sie keine H-Milch, da hier keine Milchsäurebakterien enthalten sind.

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Auch vorbeugend können Sie die Mischung verwenden und ein bis zweimal in der Woche auf die Pflanze sprühen. Natron hat ebenfalls eine alkalische Wirkung und kann somit bei Mehltau angewendet werden.

Rubriklistenbild: © Sine Chesterman/Imago

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