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Netflix streicht Basis-Abo: Nutzer haben die Wahl zwischen Werbung oder teuer

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Wird Netflix für viele Kunden in Deutschland wieder teurer? Der Streamingdienst stampft das Basis-Abo in Kanada ein - bald auch bei uns?

Hamm - Es tut sich derzeit viel beim wohl bekanntesten Streamingdienst der Welt. Seit einigen Wochen geht Netflix gegen das Teilen von Account-Daten drastisch vor. Nun scheint das derzeit günstigste werbefreie Abo wegzufallen. Netflix stampft offenbar das Basis-Abo ein.

Netflix stampft Basis-Abo ein: Nutzer haben die Wahl zwischen teuer und Werbung

Zwar sind Nutzer in Deutschland von der nächsten Änderung bei Netflix noch nicht betroffen. Die jüngere Vergangenheit zeigt jedoch, dass der Streamingdienst keinerlei Ausnahmen macht. In Kanada schafft Netflix das Basis-Abo ab. Wie kanadische Medien berichten, könne das Einsteiger-Abo nicht mehr ausgewählt werden.

Und auch in Deutschland könnte sich ein eben solcher Schritt bereits jetzt abzeichnen. Will man derzeit ein Abo bei Netflix abschließen, öffnet sich eine Übersicht der zur Verfügung stehenden Pakete. Nicht mit dabei: das Basis-Abo für 7,99 monatlich. Erst nach einem Klick auf die Funktion „alle Abos anzeigen“ wird eben jenes vorgeschlagen.

Netflix stampft in Kanada Basis-Abo ein - folgt Maßnahme auch in Deutschland?

Derzeit ist das Basis-Abo in Deutschland, anders als in Kanada, noch verfügbar. Für 7,99 Euro monatlich können Kunden werbefrei Serien und Filme Streamen und herunterladen. Die Bildauflösung wird jedoch mit 720p limitiert. Wem das nicht genug ist, muss draufzahlen. Die Abos bei Netflix im Überblick:

  • Standard-Abo mit Werbung: 4,99 Euro monatlich und einer Auflösung von 1080p, keine Downloads möglich
  • Basis: 7,99 Euro monatlich ohne Werbung und einer Auflösung von 720p
  • Standard-Abo: 12,99 Euro monatlich ohne Werbung und einer Auflösung von 1080p
  • Premium-Abo: 18,99 Euro monatlich ohne Werbung und einer Auflösung von 4K+HDR

Dass Netflix das Abo-Angebot in weiteren Ländern reduziert und Kunden somit zu ertragreicheren Verträgen locken will, kann nicht ausgeschlossen werden. Ähnlich verhielt sich der Streamingdienst bereits in den vergangenen Wochen. Nachdem in einzelnen Ländern das Account-Sharing mit Sperren bestraft wurde, wurde die drastische Maßnahme ausgeweitet - so auch in Deutschland. Wer seine Account-Daten auf mehrere Haushalte verteilt, muss mit einer Sperrung rechnen.

Rubriklistenbild: © Edophoto/Imago

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