„Berg Quellen Medium B2“

Rückruf bei Netto und Rewe: Chemische Rückstände in Mineralwasser entdeckt

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Mineralwasser-Rückruf bei Rewe und Netto: Die Flaschen wurden in mehreren Bundesländern aus den Supermarkt-Regalen genommen. Der Grund: chemische Rückstände.

Hamm/Schwollen - Großer Rückruf beim Discounter Netto und Rewe: Die „Markengetränke Schwollen GmbH“ ruft Flaschen eines Mineralwassers zurück. Der Grund: chemische Rückstände. Vom Verzehr des betroffenen Produkts wird abgeraten. Mehrere Bundesländer sind betroffen.

Rückruf von Mineralwasser bei Netto und Rewe wegen chemischer Rückstände

Betroffen vom Rückruf ist dem Unternehmen zufolge das Produkt „Berg Quellen Medium B2 Mehrweg Glasflasche 0,75l“. Allerdings geht es nicht um jede Flasche dieses Mineralwassers, sondern nur um solche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und der Uhrzeit „01.08.24 G3 13:00 bis 18:30“.

ProduktBerg Quellen Medium B2
BehältnisMehrweg Glasflasche 0,75 Liter
Vertieb u.a. durchNetto, Rewe
Codierung01.08.24 G3 13:00 bis 18:30
Grund für den RückrufChemische Rückstände möglich

Diese Codierung sei rechts unten auf dem großen Hauptetikett der Flasche zu finden, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens, die unter anderem auch auf der Netto-Homepage zu lesen ist. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten oder Produkte der „Markengetränke Schwollen GmbH“ sind demnach nicht betroffen.

Rückruf bei Netto und Rewe betrifft Berg Quellen Medium B2

Der Rückruf erfolgt nach Darstellung der „Markengetränke Schwollen GmbH“ rein vorsorglich, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass in einzelnen Flaschen chemische Rückstände enthalten sind, die zu Abweichungen in Geruch und Geschmack führen können. Erst vor kurzem hatte Mitbewerber Bad Dürrheimer ein Mineralwasser aus den Supermarkt-Regalen nehmen lassen - aus ähnlichen Gründen.

Das „Berg Quellen Medium B2“-Mineralwasser wurde nach Angaben des Herstellers vorwiegend in diesen Bundesländern vertrieben:

  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen
  • Baden-Württemberg
Die „Markengetränke Schwollen GmbH“ ruft bestimmte Flaschen ihres Mineralwassers „Berg Quellen Medium B2“ zurück.

Kunden, die das Produkt gekauft haben, können es in ihren Einkaufsstätten, etwa Netto, zurückgeben. „Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, heißt es in dem auch vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit verbreiteten Rückruf.

Rückruf bei Netto und Rewe: Hotline für Kunden und Verbraucher

Fragen von Verbrauchern beantwortet das Unternehmen unter der Telefonnummer 06787/101 192 (Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr) oder nach E-Mail an die Adresse reklamation@bergquelle.de.

Extra, Spar und Co.: 12 Supermärkte, die es heute nicht mehr gibt

Kunden auf dem Parkplatz vor dem Massa mobil Supermarkt in Neuruppin (Archhivfoto vom 11.03.1994).
Massa war vor allem in den 1970er bis 1980er Jahren für seine großen SB-Warenhäuser bekannt. Der erste 1964 in Alzey eröffnete Markt (jetzt Kaufland) besteht bis heute und ist damit eines der ältesten in Deutschland überhaupt. Massa wurde 1997 von Metro aufgekauft. © Karlheinz Schindler/dpa
Postkartenständer vor dem allkauf-Reisebüro in Ahlen
Ebenfalls nicht ins neuste Jahrtausend schaffte es Allkauf. Das Unternehmen hatte neben ihren SB-Warenhäusern unter anderem auch Reisebüros. Die Standorte lagen vor allem in NRW und Ostdeutschland. 1998 wurde Allkauf ebenfalls von Metro übernommen. © Stefan Schwenke/Imago
Eine Spar-Filiale mit Bistro am Adenauerplatz Berlin (2003).
Fast fünfzig Jahre lang war „Spar“ eine echte Supermarkt-Institution in Deutschland. Doch 2005 wurde Spar von Edeka übernommen. Heute gibt es Spar noch in Österreich oder Belgien. © Lem/Imago
WAL-MART - Supercenter in der Abenddämmerung in Berlin-Neukölln (2022).
Walmart kennt man vor allem aus den USA. Doch fast zehn Jahre lang gab es Walmart auch in Deutschland. 2006 machten die Walmart-Filialen dicht. © Steinach/Imago
HL-Markt in Kriftel
2006 war kein gutes Jahr für viele Supermarkt-Ketten. Auch die Kette HL-Markt verschwand nach über vierzig Jahren. © Ralph Peters/Imago
Ein MiniMal-Markt
Der großen Rewe-Umstrukturierung 2006 fielen auch die „miniMAL“-Märkte zum Opfer. Vorher gab es die Filialen in Deutschland und Polen. © Ralph Peters/Imago
Dieses Schild gehört zum Accord-Einkaufszentrum am Heusweiler Bahnhof und wurde am Mittwoch (29.01.2003) fotografiert.
„Accord“ war mit mehreren dutzend Supermärkten im Saarland und in Rheinland-Pfalz aktiv. Doch auch hier übernahm Rewe ab 2007 das Steuer. © Becker&Bredel/Imago
Extra Supermarkt in Hessisch Oldendorf
Deutlich weiter verbreitet waren die Extra-Supermärkte. In der Spitze gab es 250 Filialen vor allem in Nord- und Westdeutschland. Extra hatte als einer der ersten 2004 SB-Kassen getestet. 2009 verschwand die Marke. © Rust/Imago
Filiale von PLUS in Markkleeberg (2006).
Plus war jahrzehntelang mit zeitweise über 2000 Filialen einer der größten Discounter in Deutschland. Doch 2010 kam das Ende. Edeka übernahm und wandelte die Märkte in Netto-Filialen um. © Michael Schöne/Imago
Firmenschild der REWE-Gruppe in Köln.
Der Name Toom ist heute vor allem für Baumärkte bekannt, doch in der Vergangenheit gab es auch Getränke- und Supermärkte. Die Toom SB-Warenhäuser wurden zwar schon 1989 von Rewe übernommen, existierten aber noch bis 2014. © Chai von der Laage/Imago
Der Tengelmann „Klimamarkt“ in Mülheim an der Ruhr, aufgenommen am Montag (10.01.2011).
Die Wurzeln von Kaiser‘s Tengelmann gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Das Traditionsunternehmen hatte teilweise 550 Filialen in NRW sowie in den Großräumen Berlin und München. Ab 2016 musste sich Kaiser‘s Tengelmann zurückziehen. Edeka und Rewe übernahmen die Märkte. © Julian Stratenschulte/dpa
Sky-Supermarkt in Lübeck - Deutschland
2019 verschwand der Supermarkt Sky aus den deutschen Städten – die letzte Filiale machte dicht. © Schöning/Imago

Ein weiteres Getränk war zuletzt von einem Rückruf betroffen - und zwar in der Drogeriekette dm. Es kann bei bestimmten Allergikern zu großen Beschwerden führen. Auch für eine Wurst der Marke „ja!“ gab es einen Rückruf. Der Hersteller warnt vor dem Verzehr. Plastikfremdkörper sind der Grund.

         

Rubriklistenbild: © Tom Weller/dpa

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