Nach der Trauer

Katze gestorben: Wie viel Zeit sollten Sie sich lassen, bevor Sie sich eine neue Katze holen?

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Stirbt die eigene Katze, stürzen viele Besitzer erst einmal in eine Trauerphase. Kann dabei ein neuer Vierbeiner helfen – und wann ist der richtige Zeitpunkt?

Für viele Menschen sind Katzen mehr als ein Haustier, sondern vielmehr ein Familienmitglied. Schließlich begleiten die Samtpfoten ihre Besitzer oft über viele Jahre und bauen eine enge Bindung zu ihnen auf. Umso schmerzhafter ist es, sich von seinem tierischen Freund zu verabschieden. Der Gedanke an einen Ersatz scheint da im ersten Moment ganz weit weg zu sein. Bei vielen regt sich dennoch bald der Wunsch nach einer neuen Katze und damit auch die Frage: Wann ist der bestmögliche Zeitpunkt dafür?

Neue Katze ja oder nein? Trauerphase zulassen

Auch Katzen können im Alter vergesslich oder orientierungsloser werden. Mit lauten Miauen suchen sie dann häufig ihre Menschen. Trotzdem lieben sie auch weiterhin Streicheleinheiten. (Symbolbild)

Trauer sieht bei jedem Menschen anders aus. Während manchen der Gedanke an ein neues Tier Trost spendet, können sich andere nicht vorstellen, jemals wieder eine Katze zu besitzen. Wichtig ist, diese Phase anzunehmen und den Schmerz nicht beiseitezuschieben. Das hilft dabei, mit dem Verlust abzuschließen. Wie sich Besitzer Zeit hierfür nehmen, ist sehr individuell und kann von wenigen Tagen bis hin zu Jahren dauern.

Auch, wenn sich Halter direkt wieder bereit für eine neue Katze fühlen – das bedeutet nicht, dass sie weniger trauern oder ihr erstes Tier zu wenig geliebt haben. Wichtig ist nur, emotional bereit für eine neue Samtpfote zu sein. Wer allerdings eine Zweitkatze hat, sollte vorsichtig handeln: Hier direkt ein neues Tier einzuführen, kann diese in ihrer eigenen Trauer schnell überfordern. 

Wichtig: Ob es noch zu früh für eine neue Katze ist, entscheiden Sie selbst. Lassen Sie sich bei der Entscheidung nicht von anderen Leuten oder Koventionen beeinflussen. 

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Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Vor der neuen Katze: Stellen Sie sich diese Fragen

Wer herausfinden will, ob er sich wieder für eine neue Katze öffnen kann, sollte sich zunächst klarmachen: Der neue Begleiter kann den alten nicht 1:1 ersetzen. Während die letzte Katze vielleicht gerne auf dem Schoß saß und gekuschelt hat, ist das bei einer anderen nicht unbedingt der Fall. Wer beim Gedanken daran noch sehr enttäuscht oder traurig ist, sollte lieber noch eine Weile warten.

Im Tierheim warten viele Katzen auf ein neues Zuhause. Doch woher wissen Besitzer, ob sie bereit sind?

Außerdem sollten Besitzer sich fragen:

  • Ist die eigene Lebenssituation immer noch geeignet für eine Katze?
  • Kommt beim Gedanken an eine neue Katze Vorfreude auf, oder nur Erinnerungen an den Vorgänger?
  • Oft hilft auch ein Blick von außen: Wie schätzen Freunde und Familie die Lage ein?

Wer sich mit der Entscheidung immer noch schwertut, kann auch einmal ins Tierheim fahren und sich dort Katzen anschauen – vielleicht kommt es dabei ja gleich zur Liebe auf den ersten Blick.... Haben Besitzer zu viel Angst davor, die neue Katze ständig zu vergleichen, macht eventuell auch eine andere Tierart Sinn. 

Rubriklistenbild: ©  Westend61/Imago

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