Ein Überblick

Neuerungen im Gesundheitsbereich: 6 Dinge, die sich 2025 ändern

  • schließen

Zahlreiche Änderungen gibt es ab kommenden Jahr im Bereich Gesundheit. Inwieweit Sie davon betroffen sind, lesen Sie hier.

Wie in vielen Bereichen, die Verbraucher betreffen, gibt es auch im Gesundheitssektor immer wieder Neuerungen – so auch im Jahr 2025. Was Sie ab dem kommenden Jahr erwarten wird, erfahren Sie in diesem Überblick.

Neuerungen in der Gesundheit: Sechs Dinge, die sich 2025 ändern werden

Ab 2025 sollen Zahnfüllungen mit Amalgam nicht mehr verwendet werden.
  • Elektronische Patientenakte (ePA): Sie enthält alle wichtigen Informationen über Ihre Gesundheit und soll beispielsweise den Arztwechsel erleichtern oder unnötige Mehrfachuntersuchungen verhindern. Dem Bundesministerium für Gesundheit zufolge soll mithilfe der ePA die persönliche medizinische Behandlung in Zukunft durch die bessere Verfügbarkeit der Daten optimiert werden. Ab Januar 2025 wird die ePA bundesweit eingeführt. Zwar wird die Akte automatisch erstellt, ihre Nutzung ist allerdings freiwillig. Genauere Informationen zum Widerspruch erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.
  • Erhöhte Krankenkassenbeiträge: Die Beiträge für gesetzliche Krankenkassen sollen in den kommenden Jahren laut dem Bundesgesundheitsministerium steigen. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz soll 2025 um 0,8 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent erhöht werden. Dabei hängt es von der jeweiligen Krankenkasse ab, wie hoch die Zusatzbeitragssätze konkret sind.
  • Kein Amalgam mehr in Zahnfüllungen: Nach einem Beschluss der Europäischen Union dürfen ab 2025 keine Zahnfüllungen mit Dentalamalgam aus Umweltschutzgründen mehr benutzt werden, da sie giftiges Quecksilber enthalten. Hält ein Zahnarzt eine Behandlung mit Amalgam allerdings für medizinisch notwendig, kann laut Informationen der Stiftung Gesundheitswissen eine Ausnahme gemacht werden.

Voller Vitamine: Zehn Lebensmittel, die Sie täglich essen sollten

Eine Schüssel mit Heidelbeeren auf einem Tisch.
Antioxidantien in Beeren schützen die Zellen vor freien Radikalen und helfen, Alterungsprozessen entgegenzuwirken. Da Beeren außerdem reich an Vitamin C sind, unterstützen die nährstoffreichen Lebensmittel das Immunsystem. Blaubeeren, Himbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren sollten daher jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Ein weiterer Vorteil: Beeren sind zuckerarm und enthalten nur wenige Kalorien. Sie eignen sich daher auch ideal für ein gesundes Frühstück oder als Snack für zwischendurch.  © hitdelight/Imago
Brokkoli
Die empfohlene Mindestmenge von 400 Gramm Gemüse pro Tag erreichen nur die wenigsten Menschen. Wer täglich Kohlgemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Wirsing oder Rosenkohl in den Speiseplan integriert, kann dieses Ziel allerdings einfach erreichen. In grünem Gemüse stecken jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe, welche die Zellen schützen, antibakteriell wirken, das Immunsystem und verschiedene Stoffwechselvorgänge unterstützen.  © monticello/Imago
Haferflocken mit Milch und Obst
Vollkorngetreide wie Haferflocken sind die wichtigste Ballaststoffquelle in der täglichen Ernährung. Ballaststoffe sättigen, halten den Darm gesund und sorgen zudem für einen stabilen Blutzucker. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt daher mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag zu essen.  © Shingo Tosha/AFLO/Imago
Salat mit Beeren und rohen Zwiebeln
Grünes Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Rucola und Feldsalat steckt voller gesunder Nährstoffe. Vitamin C, Vitamin A, Eisen, Magnesium und Folsäure sind wichtig für verschiedene Vorgänge im Körper. Egal ob roh im Salat und Smoothie oder gekocht ist das grüne Blattgemüse ein echter Nährstoffgarant.  © Elet/Imago
Ein Mann hält mehrere Äpfel in den Händen (Symbolbild).
Äpfel gehören zu den Lieblingsobstsorten der Deutschen. Doch Äpfel sind nicht nur lecker, das Obst ist auch besonders gesund. In Äpfeln sind wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C und E, Kalium und Kalzium zu finden. Die enthaltenen Ballaststoffe sind zudem wichtig für eine gesunde Verdauung.  © Westend61/Imago
Walnüsse sind ein gesunder Snack für zwischendurch: Der regelmäßige Verzehr bringt viele Vorteile.
Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Nüssen stärken Herz und Kreislauf. Wer täglich eine Handvoll Nüsse zu sich nimmt, stärkt damit den Körper von innen. Nüsse enthalten außerdem Eiweiße, Ballaststoffe und zahlreiche Mineralstoffe. Gerade Walnüsse eignen aufgrund der enthaltenen Omega-3-Fettsäuren als gesunder Snack.  © Tanya Yatsenko/ Imago
Es ist eine Schale mit roten Linsen zu sehen (Symbolbild).
Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Erbsen sollten regelmäßig auf dem Teller landen. Etwa 50 Gramm der proteinreichen Lebensmittel sollten Sie pro Woche – idealerweise täglich – essen. Denn Linsen und Co. sind wahre Nährstoffwunder. Hülsenfrüchte stecken voller pflanzlicher Eiweiße und Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium und Zink.  © Larissa Veronesi/Imago
Eine Frau gibt einen Esslöffel Olivenöl in eine Schüssel mit Salat.
Hochwertige Pflanzenöle sollten in keiner Mahlzeit fehlen. Obwohl Öle aus Oliven oder Nüssen nicht gerade wenige Kalorien haben, wirken sich die Pflanzenöle besonders positiv auf den Körper aus. Ungesättigte Fettsäuren schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.  © Juan Alberto Ruiz/Imago
Es ist eine Schüssel Joghurt mit Müsli und Früchten zu sehen (Symbolbild).
Integrieren Sie gesunde Milchprodukte wie Magerquark oder Joghurt in Ihren Speiseplan. Sie enthalten neben Kalzium und Eiweiß auch gesunde B-Vitamine. Diese Nährstoffe kommen sowohl den Muskeln und der Darmflora aus auch Zähnen und Knochen zugute.  ©  Westend61/Imago
Es ist ein Teller Sauerkraut zu sehen (Symbolbild).
Fermentierte Lebensmittel sind für eine gesunde Verdauung besonders wichtig. Sie fördern die Darmgesundheit sowie die Aufnahme von Nähr- und Mineralstoffen. Außerdem unterstützen sie das Immunsystem, wirken antibakteriell und sollen bei inflammatorischen Erkrankungen helfen. Fermentierte Produkte wie Kefir, Sauerkraut, Tempeh und Kombucha eignen sich daher für den täglichen Verzehr.  © fotovincek/Imago
  • Weiterhin mehr Kinderkrankentage: Die Regelung für mehr Kinderkrankentage, die eigentlich im Jahr 2023 ausgelaufen wäre, wird nun ein weiteres Mal verlängert. Pro Jahr und Kind können demnach gesetzlich krankenversicherte Eltern 15 Kinderkrankentage und alleinerziehende gesetzlich krankenversicherte Eltern 30 Kinderkrankentage nehmen. Des Weiteren erhöht sich der Anspruch bei mehreren Kindern pro Elternteil und pro Jahr auf bis zu 35 Tage, bei Alleinerziehenden mit mehreren Kindern auf insgesamt 70 Tage.
  • Erhöhte Versicherungspflichtgrenze: Zudem wird 2025 die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung angehoben. Wer mehr als 73.800 Euro brutto im Jahr verdient, dem steht somit die private Krankenversicherung offen.
  • Erhöhte Beitragsbemessungsgrenze: Gleichzeitig wird im kommenden Jahr die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung erhöht. Sie markiert das maximale Bruttoeinkommen, bis zu dem Beiträge für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung erhoben werden. Einkommen, welches über dieser Grenze liegt, ist beitragsfrei. 2025 liegen die neuen Grenzen dann bei jährlich 66.150 Euro brutto.

Rubriklistenbild: © Ivan Acedo/IMAGO

Kommentare