Ziemlich neugierig

Baby-Ameisenbär geschlüpft – Nachwuchs reitet auf seiner Mama

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Im Zoo Neuwied freuen sich die Tierpfleger über Nachwuchs bei den Ameisenbären. Auf dem Rücken der Mama erkundet das Baby die Umgebung.

Lange Nase, rundliche Ohren und schwarze Knopfaugen: Im Zoo Neuwied hat ein Baby-Ameisenbär das Licht der Welt erblickt. Einen Namen hat es zwar noch nicht. Das kleine Mädchen ist aber schon ziemlich munter und hält ihre Mutter ordentlich auf Trab. Bei Ihrem nächsten Besuch könnten Sie das Mama-Tochter-Gespann live erleben.

Baby-Ameisenbär geschlüpft – Nachwuchs reitet auf seiner Mama

Auf dem Rücken von Mama Esmiralda erkundet der Baby-Ameisenbär die Umgebung.

Stolz trägt Ameisenbär-Mama Esmiralda ihr Neugeborenes umher. Wie eine kleine Reiterin sitzt das Ameisenbär-Mädchen auf dem Rücken ihrer Mutter: Den Kopf in die Luft gereckt, die lange Zunge ausgestreckt. Für Esmiralda ist es das erste Junge überhaupt – genau wie für den Zoo Zürich, der sich über ein Stachelschwein-Baby freut. Für die Geburt im September haben sie die Tierpfleger daher in einem ruhigen Gehege fernab von Besuchern untergebracht. „Da Esmiralda noch nie Nachwuchs hatte, wollten wir ihr für die Geburt und die ersten Wochen der Aufzucht soviel Ruhe geben, wie möglich“, schreibt der Zoo Neuwied auf seiner Facebook-Seite.

Wie sich herausstellte ist Esmiralda eine sehr fürsorgliche Mutter, die sich instinktsicher um ihr Junges kümmert. Mittlerweile ist die kleine Ameisenbärin etwa zwei Monate alt und ordentlich gewachsen. Und auch die Neugierde wächst: Immer häufiger klettert sie vom Rücken ihrer Mama herunter und erkundet die Gegend. Auch im Zoo Krefeld gibt es Nachwuchs: Das älteste Faultier der Welt ist wieder Papa geworden.

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Baby-Ameisenbär geschlüpft – Besucher können Mutter und Kind live erleben

Rote Liste: 10 Tierarten sind in Deutschland bedroht

Auch wenn es für so manchen Hobbygärtner komisch klingt: Die Gartenspitzmaus (lebt am liebsten in der Nähe von menschlicher Siedlungen) wird in Deutschland in der Roten Liste als gefährdet geführt.
Auch wenn es für so manchen Hobbygärtner komisch klingt: Die Gartenspitzmaus (lebt am liebsten in der Nähe von menschlichen Siedlungen) wird in Deutschland in der Roten Liste als gefährdet geführt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Das Birkhuhn steht sowohl in Deutschland, als auch in Bayern auf der Rote Liste und ist fast überall verschwunden. Nur in der Rhön gibt es noch ein paar Exemplare. Förster und Naturschützer haben mit Wacholdersträuchen und Heidelbeeren kleine Biotope geschaffen.
Das Birkhuhn steht sowohl in Deutschland, als auch in Bayern auf der Rote Liste und ist fast überall verschwunden. Nur in der Rhön gibt es noch ein paar Exemplare. Förster und Naturschützer haben mit Wacholdersträuchern und Heidelbeeren kleine Biotope geschaffen. (Symbolbild) © Nature Picture Library/Imago
Libellen sind nicht nur wunderschöne Insekten, sie leisten uns Menschen auch tolle Dienste, indem sie Mücken oder Bremsen fern halten. Doch die Helm Azurjungfer Libelle ist vom Aussterben bedroht und gehört geschützt.
Libellen sind nicht nur wunderschöne Insekten, sie sind auch recht nützlich und leisten uns Menschen gute Dienste, indem sie Mücken oder Bremsen fern halten. Doch die Helm Azurjungfer Libelle ist vor allem durch den Verlust ihres Lebensraums vom Aussterben bedroht und gehört geschützt. (Symbolbild) © GFC Collection/Imago
Fliege ist gleich Fliege? Von wegen. Laut Bfn zählt die Steinfliege zu 46,4 Prozent zu den bestandsgefährdeten Arten.
Fliege ist gleich Fliege? Von wegen. Laut Bfn zählt die Steinfliege zu 46,4 Prozent zu den bestandsgefährdeten Arten.  © blickwinkel/Imago
Eine Fledermaus mag für manchen unheimlich wirken. Jedoch sind Fledermäuse extrem nützliche, unglaublich faszinierende und streng geschützte Tiere.
Eine Fledermaus mag für manchen unheimlich wirken. Auch weil darauf hingewiesen wird, dass die Insektenfresser Tollwut übertragen können. Jedoch sind Fledermäuse extrem nützliche, unglaublich faszinierende und streng geschützte Tiere. Die winzigen Geschöpfe benötigen unseren Schutz – auch die Mopsfledermaus. (Symbolbild) © Steffen Schellhorn/Imago
Für die meisten Autofahrer ein Ärgernis. Trotzdem: Der Iltis zählt zur Familie der Marder und wird in der Roten Riste als gefährdet eingestuft. Grund dafür sind intensive Landnutzung und ein Verlust des Lebensraums.
Für die meisten Autofahrer ein Ärgernis. Trotzdem: Der Iltis zählt zur Familie der Marder und wird in der Roten Riste als gefährdet eingestuft. Grund dafür sind intensive Landnutzung und ein Verlust des Lebensraums. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Man glaub es kaum, aber gefährdet ist auch der Feldhase.
Man glaub es kaum, aber gefährdet ist auch der Feldhase. Neben natürlicher Feinde, hat auch der Mensch damit zu tun. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Kreuzotter (Vipera berus), Höllenotter, Bayern, Deutschland, Europa *** Adder Vipera berus , Hell adder, Bavaria, German
So manchen Hobby-Gärtner erschreckt eine Schlange, die sich genüsslich in der Sonne badet. Meistens handelt es sich dabei um die ungefährliche Ringelnatter. Doch auch wenn die Kreuzotter zu den giftigen Schlangen zählt – steht sie auf der Rote Liste der stark gefährdeten Reptilien-Arten. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
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Unter den Reptilien gilt die Europäische Sumpfschildkröte als vom Aussterben bedroht. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Der Feldhamster taucht in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht auf und zählt zu einer der am stärksten, bedrohten Säugetierarten Deutschlands. Ein Grund: Die stetige Intensivierung der Landwirtschaft.
Die Nagetiere kennt man eigentlich nur noch aus dem Kinderzimmer, wo sie liebevoll umsorgt und gepflegt werden. Doch was ist mit dem Feldhamster? Er taucht in der Roten Liste als vom Aussterben bedroht auf und zählt zu einer der am stärksten, bedrohten Säugetierarten Deutschlands. Ein Grund: Die stetige Intensivierung der Landwirtschaft. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Aufmerksame Besucher des Zoos haben bereits mitgekriegt, dass Esmiralda einige Zeit nicht im Tamandua-Gehege in der Prinz Maximilian zu Wied-Halle zu sehen war. Doch schon beim nächsten Rundgang können Interessierte das neugeborene Ameisenbär-Mädchen mit ihrer Mama live erleben. „Am besten sind Mutter und Jungtier am späten Nachmittag zu sehen, baut also am besten kurz vor Ende eures Zoobesuchs noch einen Abstecher in die Halle ein!“, verrät das Team.

Rubriklistenbild: © Zoo Neuwied/Facebook

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