Trockene Luft

Spinnmilben an Zimmerpflanzen: Sieben Tipps im Winter

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Bei Heizungsluft fühlen sich Spinnmilben auf Ihren Zimmerpflanzen besonders wohl und vermehren sich fleißig. Tipps, was Sie dagegen tun können.

Spinnmilben sind besonders in trockenen und warmen Umgebungen aktiv. Im Winter, wenn die Luft in beheizten Innenräumen oft trocken ist, finden Spinnmilben an Zimmerpflanzen ideale Bedingungen für ihre Vermehrung. Hier sind einige Gründe, warum Spinnmilben im Winter besonders problematisch sein können sowie Tipps zur Bekämpfung

Weniger Luft, hohe Temperaturen

Spinnmilben kann man vorbeugen, indem man Pflanzen mit Wasser besprüht.

Niedrige Luftfeuchtigkeit: In beheizten Räumen ist die Luftfeuchtigkeit im Winter oft niedrig. Spinnmilben gedeihen in trockenen Bedingungen und vermehren sich schneller, wenn die Luftfeuchtigkeit niedrig ist.

Die besten Lufterfrischer: Zehn Zimmerpflanzen, die einen tollen Duft verbreiten

Eine Gardenie mit weißer Blüte.
Der Duft von Gardenien gilt als besonders beruhigend. Die hübsche Pflanze eignet sich somit perfekt für das Schlafzimmer. © Imago
Nahaufnahme einer Patchoulipflanze.
Patchouli duftet nach süßlichem Moschus. Die Pflanze hat große Blätter und benötigt viel indirektes Licht. © Sorsillo/Imago
Nahaufnahme einer Salbeipflanze.
Salbei hat besonders intensiv duftende Blätter. Bedenken Sie, dass der Echte Salbei (Salvia officinalis) bis zu einem Meter hoch wachsen kann.  © Alex9500/Imago
Lavendel im Topf.
Lavendel riecht nicht nur gut; sein Aroma gilt auch als natürliches Hausmittel gegen Mücken und Spinnen.  © Cerrophotography/Imago
Nahaufnahme einer Pfefferminze mit Wasserperlen.
Die Minze muss nicht in die Küche verbannt werden – auch im Zimmer fühlt sie sich wohl, wenn sie einen hellen Standort hat und die Luft nicht zu trocken ist. © Arterra/Imago
Gelb blühender Jasmin.
Nicht umsonst ist der betörende Duft von Jasmin in vielen Parfums enthalten. Die Pflanze mag es hell und sonnig. © Imago
Lorbeer im Sonnenlicht.
Lorbeer verströmt einen herb-würzigen Duft. Zudem reguliert die Pflanze die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. © M. Kuehn/Imago
Grüne Blätter einer Basilikumpflanze.
Mit Basilikum als Zimmerpflanze können Sie nicht nur Gerichte verfeinern, das Kraut verleiht dank der enthaltenen ätherischen Öle auch Ihrer Wohnung einen frischen Duft. © Michael Malorny/Imago
Rosa blühende Hyazinthen.
Hyazinthen verströmen einen süßlich-intensiven Geruch, der nicht nur beim Menschen ankommt – auch Insekten werden von der Pflanze angezogen.  © Balang/Imago
Rosmarin im Topf.
Mit seinem leicht herben Geruch verleiht Rosmarin nicht nur Gerichten ein mediterranes Aroma.  © Gudrun Krebs/Imago

Beheizte Innenräume: Beheizte Innenräume bieten Spinnmilben auch im Winter eine warme Umgebung, in der sie aktiv bleiben können. Diese Bedingungen ermöglichen es ihnen, sich fortzupflanzen und auf Pflanzen zu überleben.

Geschlossene Räume: Im Winter sind Fenster und Türen oft geschlossen, was zu einer begrenzten Belüftung führen kann. In geschlossenen Umgebungen können sich Spinnmilben leichter ausbreiten, da die Luft nicht so gut zirkuliert.

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Um Spinnmilben im Winter zu kontrollieren, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Isolation: Isolieren Sie die betroffene Pflanze, um eine Ausbreitung auf andere Pflanzen zu verhindern.
  • Abwischen: Wischen Sie die Blätter der Pflanze mit einem feuchten Tuch ab, um die Spinnmilben von der Pflanze zu entfernen.
  • Wasser: Spinnmilben bevorzugen trockene Bedingungen. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit um die Pflanze herum, indem Sie sie regelmäßig besprühen oder eine Schale mit Wasser in der Nähe aufstellen.
  • Seife und Wasser: Mischen Sie eine Lösung aus Wasser und mildem Spülmittel (ein Teelöffel pro Liter Wasser) und sprühen Sie sie auf die Pflanze. Wischen Sie danach die Blätter ab.
  • Neemöl: Neemöl ist ein natürliches Insektizid, das gegen Spinnmilben wirksam sein kann. Mischen Sie es gemäß den Anweisungen auf der Verpackung und tragen Sie es auf die Pflanze auf.
  • Nützlinge einsetzen: Natürliche Feinde der Spinnmilben, wie zum Beispiel Raubmilben, reduzieren die Population der Spinnmilben.
  • Regelmäßige Inspektion: Überwachen Sie die Pflanzen regelmäßig, um frühzeitig Anzeichen von Spinnmilben zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, bevor sich der Befall verschlimmert.



Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Joana Lück sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Anastasiya Amraeva/Imago

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