Darmkrebs vorbeugen

Abnehmen mit Ballaststoffen: Welche Lebensmittel Sie dauerhaft schlank machen können

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Ballaststoffe halten lange satt, beugen Heißhunger und Herzkreislauferkrankungen vor. Doch nicht in allen Obst- und Gemüsesorten sind viele wertvolle Ballaststoffe enthalten.

Der Mensch braucht Makro- und Mikronährstoffe, um zu überleben. Zu ersteren zählen Kohlenhydrate, Proteine und Fettsäuren. Als Mikronährstoffe werden Mineralstoffe wie Magnesium oder Spurenelemente wie Selen bezeichnet. Doch nicht nur auf die Menge, auch auf die Qualität kommt es an. So gibt es etwa schlechte und gute Fette. Zu ersteren zählen Transfette, die zum Beispiel in süßen Teilchen vom Bäcker enthalten sind. Sie begünstigen die Entstehung von Herzkreislaufkrankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die gesunden Gegenspieler von Transfetten: Omega-3-Fettsäuren in Leinöl, Rapsöl oder Olivenöl. Durch den hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren würden diese Öle anti-entzündlich wirken und den Abbau von Leberfett begünstigen, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Claudia Miersch auf dem Portal Krankenkassenzentrale.

Auch bei Makronährstoffen gilt: Greifen Sie besser zur gesunden Variante. Mit gesunden kohlenhydratreichen Lebensmitteln können wir uns zum Beispiel viele Ballaststoffe zuführen. Diese sorgen nicht nur für eine gute Verdauung. Eine groß angelegte Studie zeigte, dass das Sterberisiko um bis zu 30 Prozent sinkt, wenn Sie rund 29 Gramm Ballaststoffe täglich essen. Dies würde vor Herzkreislauferkrankungen, Typ-2-Diabetes sowie vor Darm- und Brustkrebs schützen, so die Forschenden.

Wer helles Toastbrot mit der dunkleren Vollkornversion austauscht, erhöht den Ballaststoffanteil in der Ernährung.

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Was sind Ballaststoffe?

Ballaststoffe sind faserreiche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die unverdaut bis in den Dickdarm gelangen, informiert das Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg. Inulin und Pektin sind wasserlösliche, Zellulose und Lignin wasserunlösliche Ballaststoffe, heißt es weiter. Enthalten sind diese wertvollen Sattmacher vor allem in Obst, Gemüse und Getreide. Diese drei Lebensmittelgruppen gelten nicht nur als gesund: Sie sind auch wesentlicher Bestandteil einer langfristigen Ernährungsumstellung, die nachhaltig Gewicht verlieren lässt.

Lebensmittel, die besonders viele Ballaststoffe enthalten

Doch nicht alle pflanzlichen Lebensmittel sind ballaststoffreich. Wie die Krankenkasse AOK informiert, stecken die meisten Ballaststoffe in:

  • Dinkel, Gerste, Hafer, Mais, Roggen, Weizen und das Vollkornmehl daraus
  • Müsli mit hohem Getreideanteil
  • Vollkornmehl, Vollkornbrot, Vollkornpasta
  • Getrocknete Erbsen
  • Bohnen, Kichererbsen, Linsen und Sojabohnen
  • Kohl (Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing)
  • Möhren
  • Fenchel
  • Kartoffeln mit Schale
  • Äpfel, Birnen, Zitrusfrüchte, Beeren, Kiwis
  • Trockenfrüchte wie Datteln, Feigen, Pflaumen und Rosinen
  • Leinsamen
  • Mohn
  • Mandeln und Macadamianüsse

In Erdbeeren, Bananen, Kartoffeln ohne Schale, Weißbrot, tierischen Produkten wie Fleisch, gedünsteten Möhren oder Cornflakes stecken dagegen wenige Ballaststoffe, informiert die AOK weiter.

Stabiler Cholesterinspiegel, gute Blutzuckerwerte: Vorteile ballaststoffreicher Ernährung

Eine Umstellung der Ernährung hin zu mehr Ballaststoffen lohnt sich. Denn wer nur selten die pflanzlichen Bestandteile zu sich nimmt, riskiert chronische Krankheiten. Ein steigender Cholesterinspiegel und ein schwankender Blutzuckerspiegel können die Folge einer ballaststoffarmen Ernährung sein. Eine solche fördert der AOK zufolge Übergewicht, eine Bakterienüberwucherung des Darms, Diabetes Mellitus, Bluthochdruck und steigert zudem das Darmkrebsrisiko.

Sportarten, die enorm viele Kalorien verbrennen: So erreichen Sie noch schneller Ihre Traumfigur

Frau macht macht HIIT
Schon mal von hochintensivem Intervalltraining, kurz HIT oder HIIT gehört? Dabei handelt es sich um ein Training, bei dem sich nach einer Aufwärmphase sehr fordernde und kurze Trainingseinheiten mit Erholungsphasen abwechseln. Die Übungen können individuell gewählt werden, so können Seilspringen, Laufen, Fahrradfahren oder Schwimmen in das HIIT-Training einfließen. Der Kalorienverbrauch pro Stunde: Bis zu 700 Kilokalorien.  © Imago
Frau schwingt einen Hula-Hoop-Reifen um die Hüfte.
Hula-Hoop: Ein Sport, der in der Corona-Pandemie einen Hype erlebt hat. Und das zurecht: Denn das Reifen schwingen macht nicht nur Spaß, es verbrennt auch Unmengen von Kalorien. 400 bis 600 Kalorien sollen pro Stunde schmelzen, wie der NDR informiert.  © Angel Santana Garcia/Imago
Junge Frau betreibt Seilspringen
Mit einer Runde Seilspringen heizen Sie Ihrem Stoffwechsel mächtig ein - gleichzeitig ist es megaeffektiv, zeitsparend und schweißtreibend. Und das Beste daran: Sie verbrennen bis zu 500 Kilokalorien - und das in nur 30 Minuten. Das schaffen Sie nicht einmal mit Joggen. Hierzu bräuchten Sie eine volle Stunde, um dieselbe Menge zu schaffen. Damit ist Seilspringen die Nummer Eins unter den Fatburner-Sportarten. © Imago
Trampolinspringen in der Gruppe
Keine andere Sportart macht Groß und Klein so viel Spaß wie das Trampolin springen. Das Multi-Fitnesstalent für zu Hause ist für alle diejenigen, die zu faul sind, nach einem anstrengenden Bürotag nochmal außer Haus zu gehen. Und es lohnt sich - denn bereits in den 80er-Jahren konnte die NASA in einer Studie feststellen, dass Trampolin springen dreimal so effektiv wie Joggen ist. Zudem verbessert es Ihre Kondition und die Koordination. Kalorienverbrauch: bis zu 750 Kilokalorien pro Stunde. © Raquel Arocena/Imago
Gruppe während des Tae Bo-Trainings
Sie haben die Nase voll vom schnöden Fitnesstraining an den Geräten im Studio? Beim Tae Bo-Kurs kommt sicherlich keine Langeweile auf. Die dynamische Fitnesssport hält Sie mit Elementen aus Kickboxen und Aerobic mächtig auf Trab - und trainiert Arme und Beine intensiv. Durchhalten wird belohnt - Kalorienverbrauch: Satte 465 Kilokalorien pro Stunde. © Imago
Frau geht nordic walken
Nordic Walking ist ein Sport, den man in jedem Alter machen kann. Und das Tolle: Man braucht nur ein Paar Turnschuhe und zwei Walking-Stecken. Je nach Geschwindigkeit kann man bis zu 450 Kalorien pro Stunde verbrennen.  © Imago
Frau schwimmt in Pool
Die Problematik am Joggen ist oftmals, dass es bei manchen auf die Knie gehen kann. Gelenkschonender ist hier Schwimmen. Zudem ist es besonders für Anfänger, aber auch Senioren oder Übergewichtige optimal geeignet, um fit zu werden oder zu bleiben. Vom Rückenkraulen bis hin zur Wassergymnastik ist für jeden etwas dabei. Kalorienverbrauch: 436 Kalorien pro Stunde bei zügigem Schwimmen. © Ilya Naymushin/Imago
Mann auf einem Spinningrad in seiner Kueche waehrend des Lockdowns in der Corona-Krise
Wenn die Tage wieder kälter werden, dann verlagern Sie doch einfach Ihr Radtraining nach drinnen. In sogenannten Spinning-Kursen kommen Sie richtig ins Schwitzen, haben viel Spaß mit Gleichgesinnten, trainieren Ihre Kondition und verbrennen jede Menge Kalorien. Kalorienverbrauch: 409 Kilokalorien pro Stunde. © Ute Grabowsky/Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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