„Nicht zu glauben“

Opel-Fahrerin rammt im Drogenrausch Autos – Litfaßsäule kracht auf Golf

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In Dortmund lieferte sich eine 40-jährige Opel-Fahrerin eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei – die Raserei endete an einer Litfaßsäule.

Alkohol und Autofahren: Das verträgt sich absolut nicht. Gleiches gilt natürlich auch für alle anderen berauschenden Substanzen. Wie sehr der Fahrstil dadurch beeinflusst wird – und vor allem, wie gefährlich ein solcher Autofahrer für andere sein kann, zeigt eindrucksvoll ein Dashcam-Video von einer Suff-Fahrt, das die britische Polizei vor einiger Zeit veröffentlicht hat. Zumeist ist es einfach nur Glück, wenn dann ein daraus resultierender Unfall relativ glimpflich ausgeht – so wie kürzlich im Falle einer BMW-Fahrerin, die eine Ampel ummähte. Nun raste in Dortmund eine Opel-Fahrerin im Drogenrausch durch die Stadt – und verursachte einen spektakulären Unfall.

Opel-Fahrerin rast im Drogenrausch durch Dortmund – wilde Verfolgsjagd endet an Litfaßsäule

Wie die Polizei berichtet, gingen gegen 17.30 Uhr die ersten Anrufe von Autofahrern ein, die die Beamten über einen Opel informierten, der in Richtung der Dortmunder Innenstadt rauschte. Die 40-jährige Fahrerin überholte mit hohem Tempo andere Wagen und beschädigte dabei mindestens zwei Autos. Die Opel-Fahrerin stoppte allerdings nicht – sondern raste einfach weiter. Ein Streifenwagen nahm die Verfolgung auf.

Opel-Fahrerin rast im Drogenrausch durch Dortmund – und verursacht spektakulären Unfall

Die Jagd endete an einem geparkten VW Golf: In diesen krachte der Opel laut Polizei „ungebremst“. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Golf gegen eine Litfaßsäule geschleudert, woraufhin der Hauptteil der Säule auf dem VW einschlug und diesen zerquetschte – zum Glück befand sich darin niemand. Der Säulendeckel traf den Opel, wobei die Fahrerin verletzt wurde. Nach einem Drogenschnelltest – der den Konsum gleich mehrerer Rauschmittel anzeigte – wurde die Opel-Fahrerin in ein Krankenhaus gebracht.

Bußgeldkatalog: Mit welchen Geldstrafen Verkehrssünder rechnen müssen

Streit um Tempolimit für Ortsdurchfahrt
Zum 9. November 2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Wer innerorts 16 bis 20 Stundenkilometer zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt statt wie früher 35 nun 70 Euro. © Sebastian Gollnow/dpa
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder.
Wer außerorts 16 bis 20 km/ zu schnell fährt und erwischt wird, zahlt statt früher 30 nun 60 Euro, auch hier gilt: je schneller, desto teurer. In vielen Fällen – also bei den Stufen der Geschwindigkeitsüberschreitungen – handelt es sich um eine Verdopplung der Bußgelder. © Uwe Anspach/dpa
 Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. M
Auch die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird teurer. Verstöße werden statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (Symbolbild) © Arne Dedert/dpa
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläuterte.
Manche Verstöße würden entsprechend auch für Radfahrer teurer, wie der ADFC mit Blick auf den neuen Bußgeldkatalog erläutert hatte. Dies gelte dann, wenn Radfahrer vorschriftswidrig auf einem Gehweg fahren.  © Paul Zinken/dpa
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)
Der allgemeine Halt- und Parkverstoß wird anstatt wie früher bis zu 15 Euro mit einem Verwarnungsgeld bis zu 55 Euro geahndet. (Archivbild/Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen.
Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie früher 35 Euro rechnen. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen. (Archivbild/Symbolbild) © Sebastian Gollnow/dpa
Wer keine Rettungsgasse bildet, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
Wer keine Rettungsgasse bildet oder die sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.  © Patrick Seeger/dpa
Polizei-Kontrollaktion zu Drogen und Alkohol
Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten. (Archivbild/Symbolbild)  © Julian Stratenschulte/dpa
Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.  © Patrick Pleul/dpa

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Opel-Fahrerin rast im Drogenrausch durch Dortmund – „Gut, dass die aus dem Verkehr gezogen wurde“

In München war es vor einiger Zeit zu einem ähnlichen Crash gekommen – damals war ein BMW M2 in eine Litfaßsäule gerast. Auch hier hatte der Fahrer Glück im Unglück – und verließ den Unfallort weitgehend unverletzt. Im Falle des Unfalls in Dortmund möchte man sich nicht ausmalen, was geschehen wäre, wenn in dem Golf Menschen gesessen hätten. In den Kommentaren zum Facebook-Post der Polizei äußern die User ihre Meinung zu dem Vorfall:

  • „Nur gut, dass niemand mehr in dem Golf saß.“
  • „Nicht zu glauben!“
  • „Sie hat zig Menschenleben in Gefahr gebracht mit dieser hirnverbrannten Aktion.“
  • „Ich weiß nicht, wo manche den Führerschein gewonnen haben.“
  • „Unglaublich sowas. Führerschein weg und das auf Lebenszeit!“
  • „Gut, dass die aus dem Verkehr gezogen wurde.“

Rubriklistenbild: © Polizei Dortmund

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