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Lichtmangel beheben: Muss man Zimmerpflanzen im Winter ans Fenster rücken?

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Fahle und abfallende Blätter deuten im Winter häufig auf einen Lichtmangel hin. Was Sie im Winter bei Ihren Zimmerpflanzen beachten sollten.

Man verlässt im Dunkeln das Haus und kommt zurück, wenn die Sonne ebenfalls bereits lange untergegangen ist: Menschen leiden im Winter häufig darunter, dass es früh dunkel wird. Doch nicht nur schlechte Stimmung und Lustlosigkeit sind die Folgen – sogar zu Vitamin-D-Mangel kann es im Winter kommen. Warum soll es Ihren Pflanzen also anders gehen?

Im Winter sollte man Zimmerpflanzen möglichst nah am Fenster platzieren.

Fahle, herabhängende Blätter, die abfallen und kahle Triebe sind ein Hinweis, dass Ihre Zimmerpflanzen nicht genügend Licht abbekommen. Wie Gartenflora.de betont, variiert die Mindestmenge an Licht, die eine Pflanze für Ihr Wachstum benötigt, stark. So benötigen Kakteen mehr Licht als eine Efeutute.

Zimmerpflanzen im Winter – das können Sie tun

  • Laut NDR.de sollten im Winter nicht nur blühende Pflanzen wie Azaleen oder Alpenveilchen an einem hellen Standort stehen, sondern auch Arten, die sonst weniger helle Standorte vertragen. Dazu zählen etwa Farne, Glücksfeder und Drachenbaum. In den Wintermonaten sollten sie in Fensternähe stehen. 

Pflanzen für die Fensterbank: Die zehn besten Sorten

Eine Bromelie mit orangefarbener Blüte.
Bromelien mögen hohe Luftfeuchtigkeit, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. © CSP_joloei/Imago
Rote Alpenveilchen
Die kompakten Alpenveilchen sind prädestiniert für Nordfenster, wo sie kein direktes Sonnenlicht erreicht.  © CSH/Imago
Farn in der Sonne.
Schwertfarn breitet sich mit der Zeit gerne aus, weshalb Sie bei einer Pflanze für die Fensterbank zu einem jüngeren Exemplar greifen sollten.  © Leung Cho Pan/Imago
Nahaufnahme einer Efeupflanze.
Direkte Sonneneinstrahlung mag Efeu nur für kurze Zeit, weshalb er nicht auf einem Fensterbrett mit Südausrichtung stehen sollte. © Christophe Lemieux/Imago
Nahaufnahme einer Sukkulente.
Sukkulenten speichern Wasser und vertragen Wärme und Sonne sehr gut – ideal für Südfenster. © Stock&people/Imago
Eine gelbe Orchidee mit violetten Punkten.
Orchideen mögen es hell, allerdings verbrennen sie bei direkter Sonneneinstrahlung leicht. © Stock&people/Imago
Microgreens auf einer sonnigen Fensterbank.
Microgreens sind gesund und lassen sich einfach innerhalb weniger Tage auf der Fensterbank ziehen.  © Arturs Budkevics/Imago
Eine Bogenhanf-Pflanze, die von einem Menschen berührt wird.
Bogenhanf filtert Schadstoffe aus der Luft und mag es warm.  © Manuel Ruiz/Imago
Knoblauchzehen
Knoblauch lässt sich ebenfalls auf der Fensterbank anbauen. Dafür ein paar Zehen in ein Glas geben und mit Wasser auffüllen.  © Imago
Thymian auf einem Brett.
Thymian wächst nicht nur gut an sonnigen Hängen, sondern auch auf einer Fensterbank mit Südausrichtung.  © Stock&people/Imago
  • Beachten Sie jedoch, dass ein Platz auf der Fensterbank prinzipiell gut ist, da die Pflanze so viel Licht erreicht, aber dieser andere Nachteile haben kann. Oftmals befinden sich Heizkörper unterhalb der Fensterbank, die die Pflanze austrocknen lassen können.
  • Ebenfalls problematisch ist es, wenn Sie zu oft lüften. Zimmerpflanzen, die empfindlich auf Zugluft reagieren, sind der Kleinblättrige Gummibaum, Weihnachtssterne oder Orchideen.
  • Achtung: Direkte Sonneneinstrahlung vertragen dennoch nicht alle Pflanzen. Orchideen, Calathea, aber auch andere Zimmerpflanzen mögen es nicht, direkt in der Sonne zu stehen.

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Ist eine Pflanzenlampe im Winter sinnvoll? Vor allem tropische Pflanzen wie die beliebte Monstera (Fensterblatt), Philodendren, Alokasien und mehr mögen viel Licht und profitieren von den Lampen. Einen Befall durch Schädlinge sollen Pflanzenlampen zudem verhindern.

Rubriklistenbild: © Oksana Shufrych/Imago

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