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Die Frage nach Payback ist an Rewe-Kassen Routine. Ab 2025 wird das Bonusprogramm deutlich erweitert, jedoch werden einige Partner aussteigen.
Hamm - Das einfache Konzept von Payback – beim Einkaufen etwas zurückerhalten – ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Alltags vieler Verbraucher. Man kann durch Coupons, je nachdem wo man einkauft, eine Menge Punkte und Prämien sammeln. Nicht nur Supermärkte nehmen an diesem Programm teil.
Unter den Teilnehmern von Payback finden sich renommierte Unternehmen wie Rewe, dm oder die Buchhandlung Thalia. Im kommenden Jahr, zum 25. Jubiläum des Bonusprogramms, sind jedoch bedeutende Veränderungen geplant. Schon im Oktober hat Payback einige Funktionen erweitert.
Ab 2025 werden Rewe und Penny ihre Teilnahme an Payback beenden
Payback ist ein Pionier unter den Bonusprogrammen. Seit März 2000 werden Kunden an der Kasse nach ihrer Payback-Karte gefragt - es war das erste Programm dieser Art, wie das Unternehmen auf seiner Website angibt. Die Payback Group startete mit neun Partnern, heute können die Nutzer in über 700 Geschäften ihre Plastikkarte oder die Handy-App vorzeigen.
Zum 25-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr soll das Payback-Angebot erweitert und neue Partner hinzugefügt werden. Allerdings wird die Rewe Group, ein langjähriger Unterstützer und Gigant des Programms, Payback verlassen. Viele Kunden assoziieren Payback vor allem mit Rewe, da die Frage nach der Payback-Karte jahrzehntelang fester Bestandteil des Bezahlvorgangs an der Kasse war.
Ab dem Jahreswechsel müssen Kunden ihre Payback-Karte bei Rewe und der Tochtergesellschaft Penny nicht mehr vorzeigen. Stattdessen plant die Supermarktkette, eigene Kundenbindungsprogramme zu starten.
Änderungen bei Payback betreffen auch die geliebten Haustiere
Auch Haustierbesitzer müssen sich auf Veränderungen vorbereiten. Wie Payback auf seiner Website ankündigt, wird sich Fressnapf aus dem Programm zurückziehen. Wie Rewe plant auch die Tierhandlung, sich auf ihr eigenes Bonusprogramm „Fressnapf Friends“ zu konzentrieren. Die Partnerschaft mit Payback läuft noch bis März 2025.
Als Reaktion auf den Ausstieg von Fressnapf erweitert Payback sein Programm „Payback Tierwelt“, das im vergangenen Jahr in Österreich gestartet wurde und nun auch in Deutschland verfügbar ist. Kunden können bei der Auswahl bestimmter Tierprodukte zusätzliche Punkte sammeln.
Nachfolger von Rewe bei Payback steht fest – Bald bringen auch Urlaube Bonuspunkte
Im Januar müssen die Supermarktkunden unter den rund 31 Millionen Payback-Nutzern eine kleine Prämienlücke überbrücken. Die letzten Punkte bei Rewe und Penny werden Ende Dezember gutgeschrieben, ein namhafter Nachfolger ist bereits gefunden, wird aber erst ab Februar 2025 zum Portfolio hinzugefügt.
Mit Edeka wird der Marktführer unter den Lebensmitteleinzelhändlern dem Programm beitreten. Dazu gehört auch der zu Edeka gehörende Netto Marken-Discount. Geschäftsführer Dominik Dommick sieht sein Unternehmen mit den Änderungen 2025 auf dem Weg zum „stärksten Payback aller Zeiten“. Der Payback-Chef äußerte sich gegenüber dem News-Portal Horizont von der dfv Mediengruppe zuversichtlich.
Zu den neuen Partnern gehört auch die Sparkasse. Eine Zusammenarbeit ermöglicht es den Payback-Nutzern ab 2025, Punkte direkt mit der Girocard zu sammeln. Die Punkte werden automatisch gutgeschrieben, wenn mit der Girocard an der Kasse bezahlt wird. Wer die Karte oder das Handy vergessen hat, muss also nicht mehr auf die Payback-Prämien an der Kasse verzichten. Darüber hinaus holt Payback ab 2025 auch zahlreiche Reiseanbieter wie AIDA, Booking.com und Lufthansa ins Boot. Das „Miles und More“-Programm der Lufthansa diente Payback als Inspiration, wie das Unternehmen erklärt.
Was viele Kunden übrigens gar nicht wissen: Sie können ihre Payback-Punkte nicht nur in Prämien umwandeln lassen. Möglich ist ebenfalls eine Geldauszahlung.
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