Sammelpunkte in bares Geld umwandeln

Payback-Punkte aufs Konto überweisen? Drei einfache Schritte reichen

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Das Beste am Payback-Punkte sammeln ist es, die Punkte einlösen zu können. Wer möchte, kann sich das Geld sogar aufs Konto überweisen lassen – so einfach geht‘s.

München ‒ Beim Einkaufen einen Teil des Einkaufspreises zurückerhalten – darüber freuen sich in Deutschland Millionen Menschen. Der wohl bekannteste Anbieter dieses Prinzips ist Payback. Doch wie bekommt man die Punkte vom Einkaufen aufs Konto? Einfacher als vermutlich so einige Payback-Kunden dachten. Diese einfachen drei Schritte reichen:

  1. Zunächst müssen Sie sich mit Ihren Daten in Ihrem Payback-Account einloggen. Dafür brauchen Sie Ihre Payback-Kartennummer und das entsprechende Passwort.
  2. Als nächstes sehen Sie Ihren Punktestand und können festlegen, wie viele Payback-Punkte Sie einlösen möchten.
  3. Anschließend sollten Sie Ihre hinterlegte Bankverbindung prüfen bzw. diese im Account eintragen und danach die Überweisung der Punkte auf Ihr Konto bestätigen. Nach Angaben von Payback wird das Geld innerhalb weniger Tage gutgeschrieben.

Mit Payback Geld zurück aufs Konto bekommen: Das Prinzip ist einfach

Im Prinzip ist das System von Payback ganz einfach. Ein Unternehmen trommelt Werbepartner zusammen, integriert sie gemeinsam unter ein Dach und stellt das Angebot anschließend seinen Kunden als Einkaufsplattform zur Verfügung. Ähnlich muss auch das Münchener Unternehmen Payback einst vorgegangen sein. Inzwischen gibt es mehr als 600 Online-Shops auf der Marketingplattform – von „A“ wie Amazon bis „Z“ wie ZooRoyal.

Gründung Payback GmbHim Jahr 2000
Deutschland31 Millionen Kunden nutzen Payback
App-Angebot11 Millionen aktive App Nutzer
Partner-ShopsRund 680
MärkteDeutschland, Italien, Polen, Mexiko, Österreich
Quelle: Payback

Die Kunden können beim Einkaufen Punkte sammeln und diese in Online-Shops oder direkt am Kassenterminal einlösen. Die Punkte sind bares Geld wert. Und so wird so manche Kinderwindel, Lippenstift wie auch Hunde- und Katzenfutter allein durch gesammelte Punkte bezahlt. Am Ende des Tags haben alles etwas davon: Payback, Werbepartner und Kunden. Eine echte Win-win-Situation. Doch inzwischen bekommt das Münchner Management – bestehend aus Bernhard Brugger, Dominik Dommick, Markus Knorr, Conrad Pozsgai – Konkurrenz. Seit Neuestem ist das Rabattprogramm Cashback auf der Überholspur und dabei, die München von Platz in Deutschland zu verdrängen. Da heißt es, konkurrenzfähig bleiben und am Service arbeiten. Denn immer mehr Handelsketten wie Rewe, Penny und die Baumarktkette Toom etwa trennen sich vom Punkte-Sammelsystem Payback.

Marktführer Payback: Immer mehr Anbieter ziehen nach

Für viele Verbraucher ist die Entwicklung nicht zum Vorteil. Denn es ist bis dato so ziemlich bequem, mit nur einer Karte beim Einkaufen Punkte zu sammeln und nicht immer die Karte des entsprechenden Shops im Portemonnaie mitführen zu müssen oder die entsprechende Punkte-App auf dem Smartphone zu haben. Ändern können Verbraucher die Entwicklung aber nicht. Und so kann es möglicherweise für manch einen Verbraucher nützlicher sein, sich die gesammelten Punkte als Geldbetrag auf das eigene Bankkonto auszahlen zu lassen.

Payback-Punkte lassen sich nicht nur über die Plastikkarte einlösen, sondern auch in Form eines kleinen Gutschein-Coupons. (Symbolbild)

Payback-Punkte überweisen: Edeka steigt bei Rabattprogramm von Payback ein

Wer seine Punkte künftig nicht mehr bei Rewe und seiner Discount-Tochter einlösen kann, dem bleiben natürlich noch etliche weitere Möglichkeiten, sein Punkte-Konto zu füllen oder abzubauen. Künftig sollen nämlich auch Kunden von Edeka Punkte mit Payback sammeln können. Der Supermarkt macht Schluss mit seiner DeutschlandCard und verspricht sich von dem Karten-Wechsel eine höhere Reichweite, effektivere und gezieltere Werbeanstöße sowie bessere Kundendaten.

Beim Einkauf Geld sparen: Welche Tipps und Tricks Verbraucher kennen sollten

Bei der Auswahl im Supermarkt entstehen oft Impulseinkäufe.
Tipp 1: Bei der riesigen Auswahl im Supermarkt entstehen oft unnötige Impulseinkäufe. Mit einem Essensplan kann man gezielt die Lebensmittel kaufen, die man für seine Gerichte auch braucht. So spart man nicht nur an der Kasse einiges an Geld, sondern kann auch eventueller Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. © Oleksandr Voskresenskyi via imag
Hungrig sollte man nicht einkaufen gehen.
Tipp 2: Niemals hungrig einkaufen gehen. Wer Hunger hat, neigt dazu, alles was er gerne isst einfach in den Einkaufswagen zu packen und steht am Ende mit einem teureren Einkauf als geplant an der Kasse. Am besten, man geht nach dem Frühstück oder Mittagessen einkaufen. © Bernd54 via www.imago-images.de
Einkauf in einem Supermarkt oder Discounter zu Zeiten voTipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor Allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der meist in Liter oder Kilogramm angegeben wird.n Inflation. Fleisch, Schweinefleisch, Billigfleisch, Rindfleisc
Tipp 3: Auf den Grundpreis achten: Vor allem der Vergleich zwischen Markenprodukt und Eigenmarke lohnt sich. Meist bekommt man für weniger Geld genauso gute Eigenmarkenprodukte. Um einfacher vergleichen zu können, gilt es auf den Grundpreis zu schauen, der überwiegend in Liter oder Kilogramm angegeben wird. © IMAGO/Martin Wagner
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten die man in großen Mengen gebraucht lohnt es sich bei solchen Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: bei reduzierter Ware neigen wir dazu sie zu kaufen obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben.
Tipp 4: Auf Angebote achten und vergleichen: Fast jeder Supermarkt hat Aktionen und Angebote. Besonders bei Produkten, die man in großen Mengen braucht, lohnt es sich bei Aktionen zuzuschlagen. Doch es ist Vorsicht geboten: Bei reduzierter Ware neigen wir dazu, sie zu kaufen, obwohl wir sie gar nicht brauchen. Das kann den Preis in die Höhe treiben. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können.
Tipp 5: Große Packungen kaufen: Ein Tipp der Verbraucherzentrale ist es, größere Packungen zu kaufen – sie haben meist einen günstigeren Grundpreis. Natürlich rentieren sich Großpackungen nur, wenn sie auch wirklich verbraucht werden können. © IMAGO/Jakub Porzycki
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren.
Tipp 6: Einkaufsfallen erkennen: In Supermärkten gibt es viele Einkaufsfallen, die für einen teureren Einkauf sorgen können. Dazu gehören irreführende Aktionsschilder, „Mogelpackungen“ und bewusste Produktplatzierungen. Ein Trick, welcher vermutlichen vielen bereits bekannt ist: Die teuersten Produkte stehen in der Regel auf Augenhöhe. Ober- und unterhalb sind die günstigeren. © IMAGO/McPHOTO/BilderBox
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie.
Tipp 7: Panikkäufe vermeiden: Panikkäufe, wie etwa aufgrund des Ukrainekriegs, sollten unbedingt vermieden werden. Diese führen ebenfalls zu Preissteigerungen. Außerdem wollen wir doch alle nicht, dass es wieder zum Kampf um die letzte Packung Klopapier im Supermarkt kommt – so wie zu Beginn der Corona-Pandemie. © IMAGO/MANUEL GEISSER
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen.
Tipp 8: Verzichte mindestens ein mal in der Woche auf Fleisch: Fleisch ist eines der teuersten Lebensmittel, schadet der Umwelt und den Tieren. Ganz einfach kann man auch fleischlose Gerichte zaubern, ohne Ersatzprodukte kaufen zu müssen. © IMAGO/Larissa Veronesi
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser.
Tipp 9: Saisonales Obst und Gemüse kaufen: Saisonale Produkte sind meist günstiger als nicht-saisonale. Das liegt an den hohen Importkosten, die für Obst und Gemüse aus dem Ausland anfallen. Außerdem schmecken die saisonalen Früchte auch besser. © EIBNER/EXPA/Stefanie Oberhauser
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mit halten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen.
Tipp 10: Wasser aus dem Hahn statt aus der Flasche: Das Hahnenwasser wird in Deutschland streng kontrolliert und kann im Normalfall mit dem aus der Flasche mithalten. Es spart also sowohl Geld als auch Energieaufwand beim Kisten schleppen. © IMAGO/Anastasiya Amraeva

Nach wie vor mögen Verbraucher das Punktesystem der Händler, die nichts anderes sind als Rabatte beim Einkaufen. Diese Preisnachlässe, aber auch Aktionswochen und beworbene Schnäppchen sind für viele Kunden weiterhin ein wichtiges Kriterium beim Shoppen. Denn noch immer sind Lebensmittel die Preistreiber, welche die Kaufkraft von Verbrauchen belasten.

Rubriklistenbild: © IRüdiger Wölk/imago

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