Wintergemüse

Petersilienwurzel ernten: Das Grün nicht wegschmeißen

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Ob als Suppe oder Püree: Petersilienwurzel ist ein sehr beliebtes Wintergemüse. Doch auch das Grün ist gesund und sollte geerntet werden.

Von Oktober bis März erstreckt sich die Erntezeit der Petersilienwurzel. Das leckere Wintergemüse schmeckt wunderbar in Eintöpfen, Aufläufen oder als Beilagengemüse und ist nicht umsonst Bestandteil des üblichen Suppengrüns. Die oberirdisch wachsenden Blätter der Wurzel sollten Sie bei der Ernte nicht wegschmeißen.

Petersilienwurzel ernten: Grün nicht wegschmeißen

Petersilienwurzel ist ein beliebtes Wintergemüse.

Das Grün der Petersilienwurzel kann man natürlich essen, denn es handelt sich dabei um Petersilie, wie wir sie kennen. Nur bei der Sorte Petroselinum crispum var. tuberosum (Wurzelpetersilie) wächst unter dem Grün ein weißes Knollengemüse. Petroselinum crispum var. neapolitanum (Glattpetersilie) und Petroselinum crispum var. crispum (krausblättrige Petersilie) haben keine Wurzel.

Laut Plantura ist die Petersilienwurzel somit eine Unterart der Blattpetersilie. Die Blätter der verschiedenen Sorten lassen sich vor allem daran unterscheiden, dass die Blätter der Petersilienwurzel größer sind als die der Petersilie. So gehen Sie bei der Ernte vor:

  • Die Petersilienwurzel kann ab Oktober geerntet werden.
  • Da die Wurzeln frosthart sind, können Sie aber auch den Winter über in der Erde bleiben und später bei Bedarf geerntet werden, wie Waschbaer.de weiß. Je später man sie erntet, desto größer aber die Gefahr, dass sie holzig werden.
  • Beachten Sie, dass Sie nicht alle Blätter auf einmal abernten sollten, da dies das Wurzelwachstum hemmt.

Anders als bei Tomaten, Beeren oder Salaten können Sie Wurzelgemüse problemlos wenige Monate lagern. Es kann auch noch länger haltbar gemacht werden.

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Baby Boo-Kürbisse auf einem weißen Untergrund.
Baby Boo heißt dieser kleine Speisekürbis, der sich sehr gut füllen und im Ofen zubereiten lässt. © Kantaruk Agnieszka/Imago
Reife Turbankürbisse auf einem Haufen.
Der Blütenansatz-Ring verleiht dem Turbankürbis das kuriose Aussehen. Ihn kann man essen oder zur Deko verwenden. © Imago
Zwei reife Ölkürbisse im Beet.
Der steirische Ölkürbis wird mit zunehmendem Reifegrad gelb-orange und wird für das gleichnamige Kürbiskernöl verwendet. © Imago
Viele geerntete Eichelkürbisse nebeneinander.
Im reifen Zustand ist der Eichelkürbis sehr hart und sollte nur noch als Dekoration verwendet werden.  © Olga Gillmeister/Imago
Mehrere Patisson-Kürbisse auf einem Haufen.
Der flache Patisson-Kürbis wird aufgrund seiner Form auch als Ufo-Kürbis bezeichnet. © Jochen/Imago
Orange-grüne Spaghetti-Kürbisse.
Der Spaghetti-Kürbis zeichnet sich durch seine ovale Form und sein mildes Aroma aus. © Cornelia Pithart/Imago
Ein halbierter Hokkaido-Kürbis auf einer Holzunterlage.
Die Schale des Hokkaidos ist besonders dünn und kann problemlos mitgegessen werden. © Stock&people/Imago
Mehrere Butternuss Kürbisse.
Ob als Suppe oder aus dem Ofen: Der Butternuss-Kürbis ist lecker und kann wie der Hokkaido mit Schale zubereitet werden. © Imago
Ein Bauer, der einen langen Kürbis trägt.
Die Sorte Langer von Neapel hat besonders wenig Kerne.  © Mint Images/Imago
Ein dunkelgrüber Muskatkürbis in einem Feld.
Der Muskatkürbis trägt seinen Namen, weil sein Geschmack an das gleichnamige Gewürz erinnert. © Manfred Ruckszio/Imago

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Petersilienwurzel ernten: Das steckt im Grün

Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Vitamin E, Folsäure und Carotinoide, aber auch Kalzium, Magnesium und Eisen: Das Grün der Petersilienwurzel strotzt nur so vor gesunder Inhaltsstoffe. Achten Sie bei gekaufter Ware darauf, dass es sich um ein Bio-Produkt handelt, da diese weniger mit Pestiziden belastet sind. Noch besser ist natürlich, Sie bauen die Wurzel im eigenen Garten an. Außerdem soll das Grün der Petersilienwurzel entgiftend wirken, genau wie die herkömmliche Petersilie.

Rubriklistenbild: © rm211171/Imago

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