VonFranziska Kaindlschließen
Mit ihren farbenfrohen Blättern gehört die Buntnessel zu den beliebten Zimmerpflanzen. Erfreulicherweise sind sie auch noch sehr pflegeleicht – drei Dinge, die Sie beachten sollten.
Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen begeistert die Buntnessel nicht mit leuchtenden Blüten, sondern mit einem einzigartigen Farbspiel auf den Blättern. Ursprünglich stammt sie aus Afrika und Asien. Die über 100 Unterarten weisen ein Farbspektrum von grün, rot oder gelb bis hin zu mehrfarbigen Varianten vor. Die gute Nachricht ist außerdem: Die Buntnessel ist äußerst robust und pflegeleicht. Damit Sie aber lange etwas von Ihrer Pflanze haben, sollten Sie dennoch ein paar Punkte beachten – dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Buntnessel richtig gießen und düngen
Im Sommer sollten Sie Ihre Buntnessel ausreichend gießen, am besten alle zwei bis drei Tage, wie das Online-Portal Utopia empfiehlt. Bei großer Hitze ist es sogar ratsam, noch öfter die Gießkanne hervorzuholen – vermeiden Sie aber, das Wasser in der prallen Sonne direkt auf die Blätter zu geben. Ob die Pflanze durstig ist, erkennen Sie in der Regel an herabhängendem Blattwerk. Staunässe sollte allerdings vermieden werden.
Wer die Buntnessel als Zimmerpflanze hält, kann sie ab Mai alle ein bis zwei Wochen mit einem Grünpflanzendünger stärken. Das fördert vor allem im Sommer den Blattwuchs. Im Herbst und Winter können Sie sparsamer damit umgehen, ein bis zwei Düngergaben reichen hier aus.
Wie Sie die Buntnessel vor Krankheiten und Schädlingen schützen
Pflanzenschädlinge sind für die Buntnessel kaum ein Problem – das kann sich allerdings ändern, wenn sie nicht richtig gepflegt wird. Klettern Blattläuse auf ihr herum, ist das meistens ein Indiz für einen zu warmen und trockenen Standort. Da die Pflanze aus den Tropen stammt, mag sie es zwar generell warm und sonnig, eine zu starke Sonneneinstrahlung kann jedoch zu Verbrennungen führen. Wählen Sie daher lieber einen Standort im Halbschatten und Temperaturen über 15 Grad Celsius.
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Im Hochsommer, wenn es besonders heiß wird, oder bei zu trockener Luft im Winter, kann es außerdem passieren, dass sich Spinnmilben auf der Buntnessel ausbreiten. Achten Sie also zudem auf eine hohe Luftfeuchtigkeit an ihrem Standort.
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Umtopfen oder vermehren? Wie Sie noch lange etwas von der Buntnessel haben
Buntnesseln sind nicht winterhart, doch als Zimmerpflanze schaffen sie es durchaus durch die kalte Jahreszeit. Wichtig ist ein heller Standort bei mindestens 15 Grad Celsius. Schneiden Sie die Pflanze etwas zurück, dann ist das Blattwerk im nächsten Jahr noch viel beeindruckender.
Umtopfen lohnt sich jedoch nicht wirklich, stattdessen sollten Sie die Buntnessel lieber gleich vermehren, wie das Online-Portal Haus.de informiert. Entweder im Sommer oder im Herbst schneiden Sie kräftige Seitentriebe mit circa zwei Blättern ab und stellen die Stecklinge in ein Glas Wasser. Schon nach wenigen Tagen bilden sich die ersten Wurzeln. Nach weiteren zwei bis drei Wochen können Sie die Stecklinge bereits mit Blumenerde in einen Topf pflanzen.
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