Raumfüllender Duft

Goldschatz für Orchideenfreunde: Sieben duftende Exemplare, die das Zimmer verzaubern

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Die meisten Orchideen duften nicht. Es gibt aber Ausnahmen: Ursprüngliche Duftorchideen bringen Aromen von Kokosnuss, Früchten und Wildblumen ins Wohnzimmer.

An den Orchideenblüten im Gartencenter werden Sie oft vergeblich schnuppern: von Duft keine Spur. Und wenn doch, dann ist ihr Geruch nicht immer eine Wohltat, sondern manchmal penetrant. Moderne Züchtungen, insbesondere der Gattung Phalaenopsis, machen Orchideen zu pflegeleichten Zimmerpflanzen. Diese haben in der Regel auch keinen Duft mehr. Daher sollte man beim Kauf nach einer möglichst ursprünglichen Art oder Kreuzung suchen, denn diese riechen noch ganz natürlich aromatisch und exotisch. Die Duftorchideen sind außerdem oft besonders hübsch anzusehen.

Sieben Duftorchideen für ein wohlriechendes Zuhause

Die grazile Phalaenopsis bellina zählt zu den sehr wohlriechenden Duftorchideen.

Duftorchideen finden Sie am besten bei ausgewählten Gärtnereien oder im Versandhandel. Manchmal dauert es ein paar Tage, bis der Neuankömmling in dem Zimmer seinen Duft verbreitet, da sich die Pflanzen erst von dem Reisestress erholen müssen.

Diese Arten sind besonders wohlriechend:

  • Phalaenopsis bellina: Blumiger Duft nach Zitronen
  • Phalaenopsis corningiana: duftet stark nach süßem Zimt
  • Phalaenopsis liodoro (Hybride): riecht zitronig-frisch
  • Coleogyne cristata: leichter Bananenduft
  • Maxillaria (z. B. tenuifolia oder rufescens): Hauch von Vanille, Zitrone oder Kokosnuss
  • Phalaenopsis bolgheri: duftet tropisch nach Sommer
  • Phalaenopsis violacea: Würziger Duft

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Preis und Pflege von Duftorchideen

Ursprüngliche Duftorchideen blühen nicht das ganze Jahr über, sondern haben bestimmte Blühphasen. Manchmal riechen sie auch nur zu bestimmten Tageszeiten. Je natürlicher eine Art ist, desto intensiver duftet sie auch meist. Da sie etwas ganz Besonderes sind, haben Duftorchideen auch ihren Preis: In der Regel muss man wenigstens 15 Euro für ein Exemplar zahlen, meistens eher 30 Euro oder darüber.

Zehn ungewöhnliche Zimmerpflanzen, die wahre Blattschönheiten sind

Eine grün-weiß gemusterte Calathea von oben fotografiert
Wie gemalt: Die Calathea oder Korbmarante ist nicht nur attraktiv, sondern auch bewegend – abends stellt sie ihre Blätter auf, morgens lässt sie sie wieder sinken. © Panthermedia/Imago
Viele bunte Blätter des Wunderstrauchs
Der farbenprächtige Wunderstrauch oder Kroton (Codiaeum variegatum) wird mit guter Pflege bis zu zwei Meter hoch. Aber Vorsicht, der Pflanzensaft ist giftig. © imagebroker/Imago
Buntnessel Coleus Blumei Velvet im Blumentopf auf dem Wohnzimmertisch
Die Buntnessel gibt es in zahlreichen Farbvarianten mit weiß und rot panaschierten Blättern. Da sie schnell verkahlt, sollte man jedes Jahr einfach Stecklinge machen. © imagebroker/Imago
Silbernetzblatt (Fittonia verschaffeltii), Mosaikpflanze
Das Silbernetzblatt (Fittonia verschaffeltii), auch Mosaikpflanze genannt, gibt es auch als Sorte mit roten Blattadern. © blickwinkel/Imago
Philodendron Caramel Marble
Kein Blatt ähnelt in Farbe und Form dem anderen: Der Philodendron Caramel Marble ist eine sehr exklusive Pflanze, die gute Pflege benötigt. © Pond5 Images/Imago
Mexikanische Dreimasterblume (Tradescantia pallida)
Die Mexikanische Dreimasterblume (Tradescantia pallida) ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze, die lange Triebe bildet – ideal als Ampelpflanze. © Pond5 Images/Imago
Mädchen versteckt sich hinter Monstera-Blatt
Ganz in Grün und trotzdem ein Hingucker: Die Monstera bildet geschlitzte Blätter, wenn sie hell genug steht. © Westend61/Imago
Dickblatt Echeveria nodulosa
Man möchte meinen, das Dickblatt Echeveria nodulosa ist mit seinen gestreiften Rosetten eher ein Dekoobjekt als eine Zimmerpflanze. © Pond5 Images/Imago
Blatt einer Caladium Pflanze mit rosa Adern
Mehr Stil kann eine Pflanze kaum haben: Die Kaladie, auch Buntblatt genannt, verschönert jedes Zimmer. Man muss aber vorsichtig gießen, ihre Knollen faulen schnell. © imagebroker/Imago
Forellenbegonie (Begonia maculata) in Nahaufnahme
Ganz ohne modernen Züchtungs-Schnickschnack: Die zeitlos schöne Forellenbegonie (Begonia maculata) ist mit ihren peppigen Punkten schon lange eine beliebte Zimmerpflanze.  © Pond5 Images/Imago

Um Duftorchideen zu pflegen, muss man kein Wissenschaftler sein. Jede Art hat natürlich individuelle Anforderungen, aber mit ausreichend Licht, dem richtigen Gießverhalten und einem guten Substrat können Sie sich durchaus an ihren nicht-duftenden Verwandten orientieren – vor allem bei der Gattung Phalaenopsis.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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