Betrugsmasche

Phishing-Mail bei der Volksbank: Falscher Klick könnte teuer werden

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Volksbank-Kunden müssen achtsam sein: Betrüger versuchen mit einer Phishing-Mail an sensible Daten zu gelangen. Was Sie wissen müssen.

Hamm - Immer häufiger wird beim „Phishing“ - eine Mischung aus „Passwort“ und „fishing“ - versucht, auf betrügerische Weise persönliche Daten oder Passwörter abzugreifen. Oft werden dabei gefälschte E-Mails versendet, die den Menschen dazu verleiten sollen, auf einen gefährlichen Link zu klicken. Jetzt sind auch Kunden der Volksbank davon betroffen, wie die Verbraucherzentrale erfahren hat.

Phishing-Gefahr für Volksbank-Kunden: Sicherheitssystem soll aktiviert werden

In der aktuellen Variante wird per Mail aufgefordert, das neue Web-Sicherheitssystem „SecureGo-Plus“ zu aktivieren. Darüber hinaus wird darauf aufmerksam gemacht, dass eine Registrierung noch nicht vorgenommen wurde. Sollte eine Aktivierung ausbleiben, wird damit gedroht, dass das SecureGo-Tan-Verfahren ansonsten gesperrt würde.

Die Aktivierung soll über den in der E-Mail enthaltenen Link erfolgen. Klickt man auf diesen Link, wird man auf eine Seite weitergeleitet, die der Volksbank täuschend ähnlich aussieht. Loggt man sich dort ein und gibt so seine sensiblen Daten preis, werden diese unverschlüsselt an die Phishing-Kriminellen weitergeleitet.

Um sich vor Phishing-Betrug zu schützen, sollten E-Mails immer auf bestimmte Merkmale untersucht werden, zum Beispiel das Fehlen einer direkten Anrede, Rechtschreib- und Grammatikfehler. Auch der Hinweis auf Dringlichkeit oder die Aufforderung, persönliche Daten über beigefügte Links zu bestätigen, sollten immer misstrauisch machen. 

Erst vor kurzem war der Bezahldienst PayPal von einer Betrugsmasche betroffen. Auch über den telefonischen Weg versuchen die Betrüger zuzuschlagen. Im August war in Münster ein 85-jähriger Mann im Visier der Täter.

Rubriklistenbild: © Patrick Seeger / dpa

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