Knospen-Probleme

Die Blüten der Geranien werden braun – was hilft dagegen?

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Wenn die Blüten oder Knospen der Geranien braun werden und vertrocknen, kann dies mehrere Ursachen haben. Aber sobald man ein paar Dinge ändert, können die Pflanzen bald wieder blühen.

Die gekauften Geranien sahen noch ganz prächtig aus und wenige Tage später lassen sie schon die Köpfe hängen, die Knospen vertrocknen oder fallen sogar ab. Dies liegt nicht unbedingt an falscher Pflege, auch ein ungeeigneter Standort oder der Transport-Schock können Ursachen hierfür sein. Die Pflanze ist aber nicht verloren, denn die Probleme lassen sich meist leicht beheben.

Drei mögliche Ursachen für braune Geranien-Knospen

Wenn Geranien-Knospen nicht aufblühen, braun werden oder vertrocknen, liegt es nicht unbedingt an falscher Pflege.

Wenn Geranien frisch aus dem Gewächshaus kommen und sich nun in neuer Umgebung mit einem neuen Standort, anderen Temperaturen und dem Umpflanzen konfrontiert sehen, reagieren sie manchmal empfindlich – vor allem, wenn man sie vielleicht schon vor den Eisheiligen nach draußen gepflanzt hat. Ist die fehlende Abhärtung die Ursache des Problems, hilft nur Abwarten, bis sich die Pflanze an die neuen Begebenheiten angepasst hat.

Ein weiterer Grund für braune Knospen kann auch grundsätzlich der falsche Standort sein. Geranien sind licht- und sonnenhungrig, der Standort für Geranien sollte dementsprechend hell und warm sein. Vielleicht sind die Pflanzen im Verkaufsraum auch schon zu dunkel gestanden und die Folgen zeigen sich erst jetzt.

Oftmals liegt die Ursache für kümmernde Knospen an der falschen Pflege. Hier ist das richtige Gießverhalten sehr wichtig, denn Geranien benötigen regelmäßig Wasser, aber Staunässe ist sehr ungünstig. Sind die Blüten nur ein wenige welk, haben die Geranien vermutlich kurzfristig zu wenig Wasser. Vertrocknete Knospen deuten allerdings auf ein dauerhaftes Zuviel an Wasser hin. Geranien sind Starkzehrer und benötigen viel Dünger – aber in den richtigen Mengenverhältnissen. Kommt es hier zu einer Schieflage, kann dies auch zu braunen Knospen führen.

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Gelbe Knospen an den Geranien? Wahrscheinlich ist es ein Pilz

Haben Sie diese Ursachen geprüft und alle Bedingungen erfüllt, stehen die Chancen gut, dass die Geranien in wenigen Wochen wieder blühen.

Schnecken bekämpfen: Zehn Methoden, mit denen Sie die Schädlinge dauerhaft vertreiben

Mann hackt im Gartenbeet
Vorbeugen ist besser als Bekämpfen: Im zeitigen Frühjahr sollte man die Böden gut durchhacken. Sobald die Schneckeneier an der Oberfläche liegen, sind sie Fraßfeinden und dem Wetter ausgesetzt. © Westend61/Imago
Blindschleiche frisst eine Nacktschnecke.
Ein naturnaher Garten bietet Fraßfeinden wie Blindschleichen, Vögeln und Kröten Unterschlupf. © blickwinkel/Imago
Sägemehl und Späne in und um Töpfen
Raues Sägemehl oder Kalk in breiter Schicht um die Beete gestreut sind nichts für zarte Schneckenhaut. © Panthermedia/Imago
Ein Fadenwurm bzw. Nematode
Fadenwürmer (Nematoden) jagen die Genetzte Ackerschnecke und sind für den Menschen ungefährlich. Man bestellt sie im Fachhandel und mischt sie dem Gießwasser bei. © blickwinkel/Imago
Schaufel mit Kaffeesatz und Rose
Hausmittel wie ausgestreuter Kaffeesatz wirken gegen Schnecken, aber oft nur kurzfristig. © Martin Bäuml Fotodesign/Imago
Mann gießt Hochbeet.
Gießen Sie lieber frühmorgens, damit die Nahrungssuche für die nachtaktiven Schnecken auf trockenem Boden beschwerlicher wird. © imagebroker/Imago
Laufenten auf einer Wiese
Laufenten haben Schnecken zum Fressen gern. Wer ihnen keine Unterkunft bieten kann, kann sie tageweise mieten. © Panthermedia/Imago
Frisch gerodeter Knoblauch
Ob als Beetumrandung gepflanzt oder als Sud zum Aufsprühen – Knoblauch gehört zu den Pflanzen, die Schnecken abschrecken.  © Panthermedia/Imago
Schneckenzaun um Gemüsebeet
Mechanische Barriere: Ein Schneckenzaun ist nicht attraktiv, aber effektiv. © imagebroker/Imago
Nacktschnecke wird mit Salatblatt von Tagetes abgesammelt
Das Absammeln ist eine sehr wirksame Methode: Locken Sie die Tiere mit Holzlatten, Dachziegeln, umgedrehten Blumentöpfen oder Orangenschalen, unter denen Sie sie spät abends aufklauben. © Panthermedia/Imago

Sind die Geranien-Knospen eher gelb oder weißlich, liegt das Problem wahrscheinlich an einem Pilzbefall, dem Grauschimmel bzw. Botrytis. Die Ursache liegt hier entweder an übermäßigem Gießen oder falschen Düngergaben. Befallen Pflanzenteile müssen gleich entfernt werden, bevor sie andere anstecken.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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