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Ein Wurst-Produkt von Rewe wird aufgrund von transparenten Kunststoffteilchen zurückgerufen. Der Verzehr gilt als gesundheitsgefährdend.
Dortmund – Zuletzt gab es einen dringenden Brot-Rückruf bei Rewe, weil das angebotene Produkt falsch etikettiert worden war. Nun ist der Lebensmitteleinzelhändler erneut von einem Rückruf betroffen. Demnach enthält eine Wurst der Eigenmarke kleine durchsichtige Plastiksplitter, die im schlimmsten Fall zu inneren Blutungen oder anderweitigen Verletzungen führen können.
Rückruf von Wurst-Produkt: Rewe warnt vor möglicher Gesundheitsgefährdung durch Plastiksplitter
Konkret handelt es sich dabei um die „Lyoner mit Paprika und Ei“, welche nur in den Rewe-Märkten in Nordrhein-Westfalen verkauft wurde. In der Mitteilung heißt es, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich in den Packungen kleine durchsichtige Plastiksplitter befinden. „Eine Gesundheitsgefährdung kann nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden.“
| Hersteller | REWE Dortmund SE & Co. KG |
| Produkt | Lyoner mit Paprika und Ei |
| Verkauft bei | Rewe in Nordrhein-Westfalen |
| Verpackungseinheit | 100 Gramm |
| Betroffenes MHD | 31. März 2024 |
Schon öfter kamen Fremdkörper in Produkten und speziell in Lebensmitteln vor. So wurde im Jahr 2023 beispielsweise ein Rückruf gestartet, nachdem in veganen Spinat-Schnitzeln kleine Metallteile gefunden wurden. Der Verzehr hätte unter anderem zu Verletzungen im Mund- und Rachenraum führen können. Verkauft wurde das Produkt bei Rewe, Marktkauf und Globus.
Rewe startet Lyoner-Rückruf aufgrund von Plastiksplittern: Rückgabe ohne Kassenbon möglich
Doch nun ist es Rewe selbst, welche die angebotene Lyoner-Wurst zurückrufen. Das Unternehmen in Dortmund entschuldigt sich bei den Verbrauchern für die „entstehenden Unannehmlichkeiten“. Obwohl es sich dabei lediglich um eine „vorsorgliche Maßnahme“ handelt, sind Produkte mit anderes lautenden Mindesthaltbarkeitsdatum nicht vom Rückruf betroffen.
Fremdkörper in Lebensmitteln? Das sind die häufigsten Ursachen für Rückrufe
Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sind mikrobiologische Verunreinigungen, etwa mit Bakterien wie Salmonellen, der häufigste Warngrund. Vor allem Fleisch und Wurstwaren, aber auch Milchprodukte sind hiervon betroffen. Zweithäufigster Grund für Rückrufe sind Fremdkörper wie Metall- oder Plastiksplitter.
Bei Letzterem wird ausdrücklich vor ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie inneren Blutungen oder Verletzungen gewarnt. Verbraucher, die eines der betroffenen Produkte mit darin enthaltenen Fremdkörpern besitzen, sollten dieses unter keinen Umständen konsumieren und stattdessen in den jeweiligen Markt zurückbringen.
In der Mitteilung darauf hingewiesen, dass Kunden die Lyoner-Wurst im jeweiligen Rewe-Markt zurückgeben können. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage eines Kassenbons erstattet.
Anders als in diesem Fall wurden beim bundesweiten Käse-Rückruf gefährliche Bakterien nachgewiesen. Bei einem Verzehr hätten Blutungen und schwere Nierenkomplikationen gedroht. (cln)
Die Redakteurin oder der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.
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