Kater ist verwirrt

„Er ist nachtragend“: Kater mag den neuen Look seines Herrchens nicht

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Das Klischee, dass Katzen stur und eigensinnig sind, hält sich hartnäckig. Dass sie aber auch noch oberflächlich und eingebildet sein können, zeigt ein lustiges TikTok-Video.

„Wenn Papa sich den Bart rasiert, ohne sich vorher mit dem Kleinen abzusprechen …“: So betitelt TikTok-Userin Laura (@lauratheexplora__) ihr Video, das mit aktuell fast fünf Millionen Klicks ein viraler Hit auf TikTok geworden ist. Darin sieht man die eindeutige Reaktion von Kater Ferris auf ein Umstyling seines Herrchens.

@lauratheexplora__ Petition to grow the beard back 😂 #catdad #catsoftiktok #fypシ #fyp ♬ As It Was - Harry Styles

Aus gesundheitlichen Gründen hatte Herrchen Jordan Ousley nicht nur seinen langen Bart abrasiert, sondern auch sein dichtes lockiges Haar kurzgeschnitten – und damit seinem geliebten Kater einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Denn wie auf einer älteren Videoaufnahme zu sehen ist, liebte Ferris es, mit dem zotteligen Vollbart von Herrchen Jordan zu schmusen und sich innig daran zu reiben. An Jordans neuem, bartlosen Erscheinungsbild hingegen zeigte Ferris nicht das geringste Interesse, wie Newsweek berichtete: Eingeschnappt blickt er zur Seite, als Jordan ihn liebevoll auf dem Arm hält. Die abwehrende Haltung seiner Pfote scheint sagen zu wollen, dass er im Moment nicht wirklich etwas mit dem Mann anfangen kann, der ihn da gerade trägt.

Auf eine kuschelige Annäherung seines Besitzers reagiert der orangefarbene Ferris zwar kurz, bemerkt dann jedoch, dass er ja eigentlich beleidigt sein wollte angesichts der Tatsache, dass der Kahlschlag nicht mit ihm abgesprochen worden war.

Unter dem Titel „Petition für die Wiedereinführung des Bartes“ postete Ferris Besitzerin Laura das niedliche Video, das bisher knapp 850.000 Likes bekommen hat.

Kater mag neuen Look seines Herrchens nicht: Umstyling aus gesundheitlichen Gründen

Im Gespräch mit dem US-amerikanischen Nachrichtenmagazin Newsweek hatte Ferris Frauchen und Jordans Ehefrau Laura über die dramatischen Hintergründe des Videos berichtet.

Weil er eine gesundheitlich schwierige Zeit durchmachte, hatte ihr Ehemann sich nicht um Bart oder Frisur gekümmert, erzählte sie dem Magazin: „Letztes Jahr wurde bei Jordan eine sehr seltene Autoimmunerkrankung diagnostiziert, durch die er etwa 45 Pfund (ca. 20 Kilogramm) verlor.“ Seines Aussehens sei sich der Katzenpapa nicht bewusst gewesen, weshalb er auch seinen Bart nicht rasierte: „Während dieser Zeit gewöhnte sich unser Kater an seinen langen Bart und liebte es, sein Gesicht darin zu reiben.“

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Doch mit der Therapie kehrte auch das Selbstbewusstsein zurück, sodass Jordan etwas an seiner Optik verändern wollte: „Seit Beginn der Behandlung konnte er wieder an Gewicht zulegen und fühlte sich sicher genug, um sich wieder zu rasieren. Aber unser Kater war von dieser Entscheidung nicht begeistert“, erzählte Laura.

Der aussagekräftige Song „As It Was“ von Harry Styles passt perfekt zum Inhalt des Videos, wie eine Userin in den Kommentaren anmerkt: „Ich weiß nicht, ob ich dieses Lied jemals in einer passenderen Situation gehört habe 🤣.“

Warum lassen wir es nicht dabei bewenden? Es gibt nichts zu sagen (…) Scheint, dass du nicht ersetzt werden kannst (…) In dieser Welt gibt es nur uns Du weißt, es ist nicht dasselbe wie früher In dieser Welt gibt’s nur uns Du weißt, es ist nicht dasselbe, wie es war Wie es war, wie es war Du weißt, es ist nicht dasselbe (…) Ich will nicht darüber reden, wie es war (…) Ich will nicht darüber reden, (…) Wie es war Du weißt, es ist nicht dasselbe, wie es war Wie es war, wie es war

Liedtext von „As It Was“ des Interpreten Harry Styles

Wie Katzen den Menschen ihre Liebe beweisen

Wussten Sie …

… dass es der ultimative Liebesbeweis einer Katze ist, wenn sie sich an ihre Besitzer schmiegt, ihren Kopf an ihnen reibt oder mit ihnen kuschelt? Der enge Körperkontakt dient dazu, ihren Duft auf ihren Lieblingsmenschen zu verteilen. Das soll heißen: „Mein Mensch gehört mir und das darf die ganze (Katzen-)Welt wissen.“ Wie Sie Ihrer Katze ebenfalls Ihre Liebe zeigen können, lesen Sie hier.

Die eindeutige Reaktion von Kater Ferris auf Herrchen Jordans neuen Look sorgt für belustigte Kommentare auf TikTok:

  • „So etwas tun nur orangefarbene Katzen, sie sind so rachsüchtig 😂.“
  • „Papa hätte vorher fragen sollen. So sind die Regeln.“
  • „Die kalte Schulter. 😂“
  • „Es ist, als würde er sagen: ‚Ich werde dich nicht einmal ansehen.‘“
  • „Er ist der Chef. 🤣🤣🤣🫣“

Katzen-Klatsch: Die Top Ten Hauskatzenrassen, die unsere Herzen erobern

Eine junge Britisch Kurzhaar Katze blickt mit großen Augen direkt in die Kameralinse.
Britisch Kurzhaar (BKH): Katzen der Rasse Britisch Kurzhaar wird nachgesagt, sie seien unkompliziert und hätten ein natürliches Wesen. Das macht sie besonders anpassungsfähig, liebevoll und tolerant. Sowohl für Singles als auch für Familien sind sie daher ein ideales Haustier. In der Regel vertragen sie sich mit Hunden und verhalten sich tendenziell rücksichtsvoll und ruhig. Auch als einzeln gehaltene Katze kommt sie problemlos zurecht – über einen Artgenossen freut sie sich natürlich genauso. Betagte oder übergewichtige Britisch-Kurzhaar-Katzen sind nicht gerade leicht zu motivieren, doch die Besitzer sollten sich Mühe geben: Bei unzureichender Beschäftigung kann diese Rasse schnell seelische Narben davontragen. © Panthermedia/Imago
Eine Norwegische Waldkatze hat sich auf den Rücken gerollt und blickt verschmust in die Kamera.
Norwegische Waldkatze: Diese Katzenrasse liebt die Gesellschaft von Menschen. Sie hat ein großes Kommunikationsbedürfnis und teilt sich ihren Menschen gerne über Gurrlaute mit. Norwegische Waldkatzen sind besonders temperamentvoll und bleiben auch im Alter sehr verspielt. Zwar sind diese Katzen auch für Haushalte mit Kindern geeignet, einzeln sollten sie jedoch nicht gehalten werden. Ihre Freiheitsliebe bei jeder Wetterlage sollten sich Norwegische Waldkatzen zumindest auf einem katzensicheren Balkon, im Optimalfall jedoch mit Zugang zur freien Natur ausleben dürfen. © agefotostock/Imago
Eine grau getigerte Maine Coon Katze läuft mit aufgestelltem Schwanz stolz neben einem Menschen her.
Maine Coon: Als vermutlich größte Hauskatze der Welt ist diese Rasse besonders beliebt. Mit einer Länge von bis zu 1,20 Metern sind Maine Coons echte Stubentiger. Sie lieben Gesellschaft und Aktivität, beispielsweise spielerische Interaktivität mit ihren Besitzern. Durch ihr sanftmütiges Wesen passt sie gut zu Familien mit mehreren Kindern, aber auch zu Hunden. Trotz ihrer großen und wilden Erscheinung ist sie besonders brav und liebt es, in Gesellschaft von Menschen zu sein. Mit ihrem unaufdringlichen Wesen bevorzugen die einen es, zu kuscheln, andere Maine Coons schätzen es eher, nur in der Nähe ihres Menschen zu sein. © Wirestock/Imago
Porträt einer Ragdoll Katze.
Ragdoll: Aufgrund ihrer besonderen Optik wirken Ragdolls wie lebendig gewordene Plüschkatzen. Doch das Wesen dieser schönen Tiere ist komplex: Einerseits werden sie als sehr sanftmütig und ruhig beschrieben, auf der anderen Seite kennt man die Rasse als außergewöhnlich verspielt und spaßbereit. Ihre neugierige, harmonische und anschmiegsame Art macht sie zu einem guten Gefährten für Kinder. Ragdolls mögen die Einsamkeit nicht, weshalb sie ihren Bezugspersonen wie ein Schatten folgen und sich über tierische Spielkameraden freuen. © Image Source/Imago
Eine Siamkatze sitzt mit einem goldenen Glöcken um den Hals auf dem Boden.
Siamkatze: Sie sind intelligent, charmant und besonders anhänglich. Ihre geschmeidige, muskulöse Erscheinung mit den charakteristischen blauen Augen und dem seidig glänzenden Fell bedeuten für viele Halter Liebe auf den ersten Blick. Die fordert sie mit ihrem starken Willen und einem hohen Durchsetzungsvermögen ein – denn teilen möchte sie ihren Menschen mit niemandem. Geschwister-Tiere sind bei der Siamkatze nicht erwünscht. Ihre Meinung hat im Haushalt außerdem einen hohen Stellenwert: Sie wird jederzeit und laut geäußert. © blickwinkel/Imago
Eine junge Bengalkatze liegt auf dem Rücken auf einem Autodach.
Bengalkatze: Bengalen sind noch im Besitz ihrer natürlichen Instinkte und sehr lebhaft. Sie lieben es, am Wasser zu sein und zu klettern. Ihr Bewegungsdrang machen einen großen Garten, zumindest aber eine geräumige Wohnung mit Kratzbaum und gesichertem Balkon erforderlich. Trotz ihrer Selbstständigkeit sind Bengalen sehr verspielt und lieben es, die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer zu bekommen. Diese Rasse ist auffallend einfallsreich und schlau und benötigen daher genügend Abwechslung. Passt ihnen etwas nicht in den Kram, scheuen sie sich nicht davor, das auch zu äußern: Bengalkatzen sind sehr gesprächig. © agefotostock/Imago
Eine junge Savannah Katze ist in eine Decke ausgewickelt und schaut nur mit dem Kopf heraus.
Savannah Katze: Hochgewachsen, anmutig und schlank – so kennt man diese Rasse mit dem markanten Punktemuster. Mit ihren wilden Genen bevorzugt sie eine großräumige Umgebung und jede Menge Action. Als Freigänger sind Savannahs aufgrund ihres starken Jagdtriebs jedoch nicht geeignet. Die intelligente und soziale Katzenrasse ist für ihr Temperament und ihr Selbstbewusstsein bekannt. Um diese besonderen Eigenschaften nicht verkümmern zu lassen, sollten Besitzer mindestens einen Artgenossen mit ähnlichen Eigenschaften anschaffen.  © blickwinkel/Imago
Eine rötliche Perserkatze blickt mit engen Pupillen in die Sonne.
Perserkatze: Diese Rasse ist mit ihrem langen Fell, der dichten Unterwolle und dem buschigen Schwanz unverkennbar. Von der niedlichen Optik darf man sich allerdings nicht täuschen lassen: Perserkatzen haben einen starken Charakter und wissen sehr genau, was sie wollen – ihre Intelligenz kann auch mal in Dickköpfigkeit umschlagen. Dennoch wird ihre Persönlichkeit meist als ruhig, freundlich und zutraulich beschrieben. Die Perser weiß es jedoch zu schätzen, einen Kreis aus engsten Vertrauten um sich zu haben. Ihre gemütliche Ader kann sie auch als reine Wohnungskatze ausleben. Am glücklichsten ist eine Perserkatze mit ihrem eigenen Schlafplatz und endlosen Streicheleinheiten. © Shotshop/Imago
Eine Heilige Birma Katze steht vor Naturkulisse auf einem Holzzaun.
Heilige Birma: Diese hübsche Katzenrasse ist verschmust, sanft, liebevoll mit Kindern und anderen Haustieren und anhänglich. Sie hat eine verspielte und fröhliche Natur und fühlt sich auch als einzeln gehaltene Katze wohl, solange sie ausreichend Aufmerksamkeit und Schmuseeinheiten bekommt. © blickwinkel/Imago
Eine schwarz-weiße Katze sitzt zwischen abgemähten Strohhalmen auf einem Feld.
Hauskatze: Die Vielfalt an Hauskatzen ist groß. Jeder neue Wurf Hauskatzen bringt neue, überraschende Fellfarben hervor. Im Gegensatz zu Rassekatzen lässt sich das Wesen von Hauskatzen nicht vorbestimmen. Allen gemeinsam ist die große Freude an Bewegung, sie lieben ihre Unabhängigkeit und die Freiheit. © blickwinkel/Imago

Besonders lange scheint der Schmuse-Streik nicht angedauert zu haben, denn in nachfolgenden Videos ist zu sehen, wie Kater Ferris wieder mit seinem Herrchen kuschelt. Damit zeigt die Samtpfote außerdem, dass Katzen ganz und gar nicht oberflächlich sind: Egal, wie bärtig oder krank sein Besitzer auch sein mag – Ferris liebt ihn mit Haut und Haar (oder auch ohne Haar), in Gesundheit und Krankheit einfach über alles.

Rubriklistenbild: © lauratheexplora__/TikTok

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