Großes Rätselraten

Frau geht mit „Biest“ spazieren: Netz ist gespalten, ob „Hund oder Wolf“

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Hund, Wolf oder gar Hyäne? Eine Frau ist fassungslos, als sie ein riesiges Tier an der Seite einer anderen Frau erblickt. Nun rätselt das Netz.

Es gibt viele verschiedene Hunderassen. Manche von ihnen kommen nicht in jedem Teil der Welt vor. Dementsprechend ist ein Anblick einer exotischen Rasse für viele Umstehende ein besonderes Erlebnis. Manche rätseln dann, um was es sich dabei handelt. Schwieriger ist es allerdings, wenn es Mischlinge sind. Dann ist es schwer, auszumachen, woher das Tier stammt. Doch was jetzt eine Frau im US-Bundesstaat Florida erlebt hat, schlägt dem Fass den Boden aus. Was ist passiert?

Frau geht mit riesigem „Biest“ Gassi: Netz rätselt, um was es sich handelt

Die junge Frau namens Laura Calvillo sitzt gerade im Auto auf einem Parkplatz. Da beobachtet sie etwas Seltsames: Eine gebrechliche Frau mit Stock geht an ihr an der viel befahrenen Hauptstraße vorbei. An der Leine hält sie ein Tier, das einem Hund sehr ähnlich sieht. Oder doch nicht? Die junge Mutter ist zwar neugierig, traut sich aber aufgrund der „riesigen“ Größe des Vierbeiners nicht, ihr Auto zu verlassen.

Stattdessen nimmt sie einen kurzen Videoclip auf, den sie schließlich auf ihrem persönlichen Instagram-Account postet. Ihr Video verbreitet sich im Netz wie ein Lauffeuer. Das Video wird unzählige Male kommentiert, viele User wollen wissen, welches Tier es ist. Während die einen es für ein „Biest“ halten, gehen andere pragmatischer an die Sache heran.

Frau geht mit riesigem „Biest“ Gassi: Ist es ein Wolfshund?

Einer fragt etwa, ob es sich um „einen Wolf oder Hund“ handele. Andere wiederum kommentieren das Profil bzw. Aussehen des großen Tieres, das ein gräuliches, zotteliges Fell aufweist. Manche glauben sogar, darin eine Hyäne zu erkennen. Andere wiederum vermuten, dass es sich um einen irischen Wolfshund handelt, die auch als „freundliche Riesen“ bekannt sind. Er zählt zu den größten Hunden der Welt und wurde früher im Mittelalter zur Wolfs- und Bärenjagd eingesetzt. Doch heute gelten sie als liebe Familienhunde, ebenso wie die schottischen Hirschhunde.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Platz 10: Der Malinois oder auch belgische Schäferhund hat eine Beißkraft von 200 PSI. Die Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich deswegen auch als Wachhund. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Platz 9: Die flauschigen und ausgeglichenen Chow-Chows können mit bis zu 220 PSI zubeißen. Die Rasse kommt aus China und wird dort auch „Löwenhund“ genannt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Platz 8: Holländische Schäferhunde beißen mit 225 PSI zu. Sie sind sehr lernwillig und sportlich. Mit den Mallinois sind sie verwandt. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Platz 7: American Pit Bull Terrier haben eine Beißkraft von 235 PSI. Durch Hundekämpfe sind sie in Verruf geraten. Doch bei guter Erziehung sind sie sehr menschenfreundlich. Deswegen werden sie heute auch, trotz ihres Stigmas, als Assistenz- und Therapiehunde eingesetzt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. Ihr Gebiss ist in erster Linie auf das Fangen, Festhalten, Zerreißen und das Zerkleinern der Beute spezialisiert. (Symbolbild)
Platz 6: Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse American Bulldog sind loyal und freundlich. Ihre Statue ist klein, aber kräftig. So auch ihr Kiefer, mit dem sie eine Beißkraft von 300 PSI erreichen können. (Symbolbild)
Platz 5: Der American Bulldog ist klein und muskulös. Sein breiter, kräftiger Kiefer kommt auf eine Beißkraft von 300 PSI. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Rottweiler sind sehr aufmerksam und können auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Mit ihrem kräftigen Gebiss erreichen sie Kräfte von bis zu 330 PSI. (Symbolbild)
Platz 4: Rottweiler können mit 330 PSI zubeißen. Sie sind bekannt für ihr freundliches und tapferes Wesen. Doch auch für ihre Körperkraft und ihren starken Kiefer. (Symbolbild) © teamwork/Imago
Der English Mastiff gilt als ruhig und würdevoll, aber auch tapfer und beschützend. Rüden können bis zu 100 Kilogramm schwer werden. Mit einer Beißkraft von 560 PSI ist auch ihr Kiefer besonders kräftig. (Symbolbild)
Platz 3: Den drittstärksten Hundekiefer besitzt der English Mastiff. Mit 560 PSI kann er zupacken. Sein Wesen ist ruhig und beschützend, weswegen er sich auch sehr gut als Wachhund eignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Dobermann gilt als sensibel und oft wird ihm ein aggressiver Charakter nachgesagt. Auch wenn sie nicht so schwer werden, haben sie dennoch eine Beißkraft von bis zu 600 PSI. (Symbolbild)
Platz 2: Auch wenn der Dobermann gerade mal bis zu 45 Kilogramm schwer wird, hat er dennoch eine sehr große Beißkraft von 600 PSI. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Der Kangal-Hirtenhund kann mit 740 PSI kräftiger als ein Löwe zubeißen. Der Kangal ist ein Herdenschutzhund und wird zur Überwachung von Nutztieren eingesetzt. (Symbolbild)
Platz 1: Den stärksten Kiefer unter den Hunderassen hat der Kangal-Hirtenhund. Mit ganzen 740 PSI kann er zubeißen und ist damit sogar kräftiger als ein Löwe, der auf 691 PSI kommt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Ist das Tier, das da ganz entspannt neben der Frau spazieren geht, etwa eine Mischung dieser beiden Rassen? Gut möglich, meinen einige Instagram-User. Doch fragen kann Calvillo die Besitzerin leider nicht mehr. Eines steht zumindest fest: Die ältere Dame muss sich zumindest keine Sorge vor möglichen Angreifern mit diesem Beschützer an ihrer Seite machen!

Rubriklistenbild: © laura_calvillo_ /Imago

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