Reifenwechsel steht an

Sommerreifen im Test: Welche Modelle 2024 gut abschneiden – und welche durchfallen

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Bei Autoreifen gibt es viele gute, aber auch sehr viele schlechte Modelle, wie regelmäßige Tests offenbaren. Die aktuellen Sommerreifen-Testergebnisse im Überblick.

Die Faustregel „O-bis-O“ dient Autofahrern als Merkspruch für den Reifenwechsel: Von Oktober bis Ostern sollten die Winterreifen am Fahrzeug montiert sein, von Ostern bis Oktober die Sommerreifen. Das bedeutet auch, dass für Fahrzeugbesitzer demnächst wieder ein Reifenwechsel ansteht. Wer sich in diesem Zuge auch gleich neue Sommerreifen kaufen möchte, kann sich anhand aktueller Tests darüber informieren, welche als sicher gelten.

Sommerreifen, die laut Testern auf dem Bremsweg versagen

Bald ist wieder die Zeit der Sommerreifen gekommen.

Einer der aktuellsten Sommerreifen-Tests für 2024 ist der von Autobild. Hier werden derzeit Reifen der in Europa meistverkauften Größe 205/55 R16 auf den Prüfstand gestellt. Mit ihnen sind Fahrzeuge wie der Škoda Octavia, VW Golf, Seat Leon, Opel Astra, Audi A3 oder Peugeot 308 ausgestattet. Noch ist der Test nicht abgeschlossen, doch folgende Reifen wurden den Testern zufolge bereits aussortiert, weil sie beim anfänglichen Bremstest auf nasser und trockener Fahrbahn bei weitem nicht mithalten konnten:

ReifenBremsweg nass*Bremsweg trocken**
Matador Hectorra 5 (91 V)32,940,1
Firemax FM601 (91 V)34,938,4
Radar RPX800 (91 V)33,340,2
Ceat SecuraDrive (91 V)33,340,6
Fortuna Ecoplus HP (91 V)34,939,1
Lassa Driveways (91 V)34,739,5
Atlas Green HP (91 V)35,139,3
Superia Tires Ecoblue HP (91 W)34,739,7
Nordexx NS9000 (91 V)36,138,8
Berlin Tires Summer HP 1 (94 V)35,641,1
Arivo Premio Arzero (91 V)38,040,1
DoubleCoin DC-99 (91 V)42,436,9
Triangle AdvanteX TC101 (91 V)39,742,1

alle Bremswege in Meter; *nass aus 80 km/h; ** trocken aus 100 km/h

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Sommerreifen im ADAC-Test 2023: Die besten und schlechtesten Modelle

Einen umfangreichen – und fertiggestellten – Sommerreifen-Test bei der Reifengröße 205/55 R16 gab es im letzten Jahr auch vom ADAC. Insgesamt sieben von 50 Modellen erhielten die Note „mangelhaft“ und sind daher eher nicht zu empfehlen. Die besten Sommerreifen im Test stammen von Goodyear, Continental und Michelin.

RangModellGesamturteil
1.Goodyear EfficientGrip Performance 22,0 (gut)
2.Continental PremiumContact 62,0 (gut)
3.Michelin Primacy 4+2,1 (gut)
.........
44.Rotalla RH 014,7 (mangelhaft)
45.Berlin Tires Summer UHP 1 G25,3 (mangelhaft)
46.Lassa Driveways5,3 (mangelhaft)
47.Evergreen EH 2265,4 (mangelhaft)
48.Riken Road Performance5,4 (mangelhaft)
49.DoubleCoin DC995,5 (mangelhaft)
50.Premiorri Solazo5,5 (mangelhaft)

Top 10: Das sind die meistgebauten Autos aller Zeiten

BWM 3er-Reihe
Platz 10: BMW 3er-Reihe. 16 Millionen mal wurde BMWs beliebte Mittelklasse seit 1975 gebaut – in mehreren Karosserievarianten wie dem im Foto gezeigten Kombi Touring, und auch als Cabrio. Der BMW 3er wird aktuell in siebter Generation produziert, und auch bald voll elektrifiziert. Die Erfolgsstory kann also weitergehen. © Fabian Kirchbauer/BMW
Ford Model T
Platz 9: Ford Model T. Längst Geschichte, doch mit 16,5 Millionen produzierten Einheiten noch immer in den ewigen Top 10. Die 1908 vorgestellte „Tin Lizzie“ startete 1910 auf dem weltweit ersten Fließband in die Serienproduktion, und hielt mit nur wenigen Modifikationen (zu denen auch ein Panzer gehörte) und der Mono-Farbe schwarz bis 1927 durch. © Joseph Sohm/Imago
Lada 1200
Platz 8: Lada 1200. Oder Schiguli. Oder VAZ 2101. Der klassische russische (oder sowjetische) Pkw war unter vielen Namen bekannt und brachte es von 1966 bis 2007 auf 17,3 Millionen Einheiten. Er basierte auf dem Fiat 124, wies aber eine robustere Karossiere und weniger Komfort auf. © National Motor Museum/Imago
Toyota Hilux
Platz 7: Toyota Hilux. Der Pick-up-Truck ist vor allem in den USA begehrt, was für mittlerweile über 18 Millionen gebaute und verkaufte Exemplare reicht. Seit 1968 schätzen ihn seine Fahrer als robustes Allwege-Gefährt, auf dessen Pritsche afrikanische Warlords auch mal ein Maschinengewehr installieren. Derzeit ist die achte Generation unterwegs. © Toyota
VW Käfer
Platz 6: VW Käfer. Etwa 21,5 Millionen mal wurden VW 1200 und andere Versionen produziert, bis zum Wachwechsel durch den VW Golf war der originale Käfer hierzulande der Bestseller – aber auch in aller Welt beliebt. Entstanden aus dem 1938 für das Nazi-Reich entwickelten KdF-Wagen, wurde der VW noch 2003 in Mexiko produziert. © Gottfried Czepluch/Imago
Honda Civic
Platz 5: Honda Civic. In Europa nur ein weiterer VW-Golf-Gegner, ist dieser Kompaktwagen in den USA und in Japan seit Jahrzehnten ein Megaseller. Seit 1972 wurden über 27,5 Millionen Einheiten produziert, derzeit steht Generation Nummer elf bei den Händlern. © Honda
VW Passat Variant
Platz 4: VW Passat. Vielleicht etwas überraschend, aber auch der brave Mittelklassewagen hat es seit seinem Debüt 1973 auf über 30 Millionen Exemplare gebracht – allerdings inklusive der deutlich anderen US-Version. In Europa dominiert klar die Kombi-Variante, die neunte Generation ab 2023 wird es als Stufenheck gar nicht mehr geben. © Ingo Barenschee/VW
VW Golf
Platz 3: VW Golf. Auch wenn der gefühlt ewige Liebling der Deutschen derzeit gegen Tesla und den internen Konkurrenten T-Roc zu kämpfen hat: An über 35 Millionen produzierten Autos seit 1974 muss man erst mal vorbeikommen. Ob die derzeit aktuelle achte Generation noch einen Nachfolger bekommt, ist allerdings unsicher. Als elektrischer ID. Golf könnte der Inbegriff des Kompaktwagens aber trotzdem weiterleben. © Martin Meiners/VW
Ford F-150
Platz 2: Ford F-Serie. In den USA ist Pick-up-Truck Ford F-150 aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken, er und seine noch größeren F-Brüder verkörpern perfekt den American Way of Driving. Die elektrische Version Lightning beschert dem seit 1948 über 40 Millionen mal gebauten Nutz- und Lifestyle-Laster weiteren Zulauf. © Mark Phelan/Imago
Toyota Corolla
Platz 1: Toyota Corolla. Was den Deutschen der VW Golf ist, das ist für Amerikaner, Japaner und viele Europäer der Toyota Corolla. Seit 1966 wurden über 50 Millionen dieses Kompaktwagen gebaut, seine zwölfte Generation ist mittlerweile auch als Cross-Version zu haben. Das Maximum der Elektrifizierung ist allerdings ein Plug-in-Hybrid. © Slavko Midzor/Imago

Sommerreifen im ADAC-Test 2024: Drei Modelle schneiden „gut“ ab

Ein Sommerreifen-Test von 2024 des ADAC bezieht sich außerdem auf die Reifengröße 215/55 R17. Sie ist vornehmlich an SUVs der unteren Mittelklasse zu finden, passt jedoch auch auf Mittelklassefahrzeuge. Es zeigt sich: Continental und Michelin haben mit ihren Produkten wieder die Nase vorn und schneiden mit der Testnote „gut“ ab. Dieselbe Note konnte sich zudem das Modell „Kumho Ecsta HS52“ sichern. Wirkliche Ausfälle gibt es in diesem Test nicht: Weitere 12 von insgesamt 16 getesteten Reifen ergatterten allesamt die Note „befriedigend“, nur das Modell „Vredestein Ultrac“ schaffte lediglich ein „ausreichend“.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

RangModellGesamturteil
1.Continental PremiumContact 72,0
2.Michelin Primacy 4+2,1
3.Kumho Ecsta HS522,3

Rubriklistenbild: © R. Rebmann/Imago

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