Wohnwagen reinigen: Was man tun und was man unbedingt lassen sollte
VonLouisa Pader
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Den Wohnwagen nach dem Camping-Urlaub zu reinigen, ist quasi Pflicht. Unsere fünf Tipps helfen bei der idealen Reinigung.
Der Urlaub ist vorbei und zu Hause stellt sich vielen Wohnwagenbesitzern ohne privaten Stellplatz zunächst vor allem eine Frage: Wo darf ich den Wohnwagen legal länger abstellen? Wohnwagen-Reisende haben aber auch noch ein Stück Arbeit vor sich: Der Wohnwagen muss wieder ausgeräumt, aufgeräumt, von innen geputzt und im Normalfall auch einmal von außen gereinigt werden. Was man dabei beachten sollte.
1. Der richtige Zeitpunkt: Wann man den Wohnwagen am besten wäscht
Theoretisch kann man seinen Wohnwagen zu jeder Zeit im Jahr waschen. Manche bevorzugen es, den Camping-Anhänger vor dem Urlaub einer Grundreinigung zu unterziehen, damit er auf dem Campingplatz zwischen den anderen Campern strahlt. Andere machen das lieber nach dem Urlaub, wenn sich Sand, Laub, Dreck, Harz, Vogelkot und andere Reste vom Ausflug noch nicht ganz so stark festgesetzt haben und leichter zu entfernen sind.
Wichtig ist dabei nur, dass der Camping-Anhänger hin und wieder überhaupt geputzt wird. Werden Dreck und andere Naturreste an der Fassade oder auf dem Dach des Wohnwagens belassen, können sie mit der Zeit die Außenverkleidung angreifen, was einerseits nicht besonders schön aussieht und andererseits auch zu Schäden – wie etwa Undichtigkeiten – führen kann.
2. Der richtige Ort: Wo man den Wohnwagen am besten wäscht
Welcher der beste Waschplatz für den Wohnwagen ist, hängt zum Teil mit dem Wohnort des Besitzers zusammen. In manchen Gemeinden oder Städten ist es laut Camping-checker.de aus Umweltschutzgründen verboten, sein Camping-Gefährt auf dem eigenen Grundstück zu waschen – das ist auch bei Pkw nicht anders. Sollte man in einer solchen Gemeinde wohnen, kann man den Wohnwagen aber auch bequem an einer Tankstelle oder auf dem Selbstreinigungs-Platz einer Waschanlage waschen.
Man sollte gerade im Sommer aber darauf achten, sich dafür ein schattiges Plätzchen zu suchen. Zum einen schützt man sich somit selbst vor einem unangenehmen Sonnenbrand, zum anderen schützt es auch die Verkleidung des Wohnwagens. Wenn Reiniger aufgrund der Sonne schnell eintrocknen, können Flecken entstehen. Außerdem haben viele Wohnwagen metallene Teile in der Verkleidung, die sich bei Sonne erhitzen und unangenehm zu berühren sind.
3. Die richtige Reihenfolge: Wie man den Wohnwagen am besten wäscht
Ob links oder rechtsherum ist ziemlich egal. Schlau ist es aber, den Wohnwagen von oben nach unten zu waschen. Am besten fängt man mit dem Dach an und arbeitet sich nach unten vor, damit beim Waschen einer höheren Region nicht etwa Seifenschlieren auf die bereits geputzten Flächen darunter laufen.
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Außerdem sollte man die Wohnwagen-Seiten nacheinander waschen und nicht alle gleichzeitig einseifen. Gerade wenn es wärmer ist, können die Reiniger schnell vertrocknen und Flecken hinterlassen.
4. Die richtigen Reinigungsmittel: Womit man den Wohnwagen am besten wäscht
Auch bei der Wahl der Reiniger sollte man aufpassen und Produkte nehmen, die speziell für Fassaden von Wohnwagen geeignet sind. Am besten sind die Reiniger nicht zu ätzend und aggressiv, um die Außenverkleidung, die bei Camping-Anhängern im den meisten Fällen aus Kunststoff besteht, nicht zu beschädigen.
Wer den Hochdruckreiniger zur Hand nimmt, um den Wohnwagen zu reinigen, sollte laut tz.de ebenfalls aufpassen. Ein zu stark eingestellter Wasserdruck kann die Verkleidung beschädigen oder etwa Aufkleber und Logos ausradieren.
5. Der richtige Fensterreiniger: Wie man die Wohnwagenfenster am besten pflegt
Bei der Reinigung des Wohnwagens sind zum Schluss noch die Fenster zu beachten. Da es sich bei Wohnwagenfenstern in den seltensten Fällen um tatsächliche Glasfenster handeln wird, sollten auch keine Glasreiniger dafür verwendet werden. Meist sind Wohnwagenfenster aus einer Art Kunststoff gefertigt, die durch Glasreiniger beschädigt, getrübt werden oder sogar springen können. Besser greift man zu speziellen Kunststoffreinigern, die es zum Beispiel im Baumarkt oder online zu kaufen gibt.