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Reparaturkosten: Ab welchem Betrag Autobesitzer ihren Wagen ersetzen

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Noch einmal die Reparatur bezahlen oder besser ein neues Auto kaufen? Eine britische Studie offenbart, ab welchem Betrag in der Werkstatt das Auto ausgetauscht wird.

Die Tatsache, dass ein Auto ziemlich kostspielig ist, zählt vermutlich zu den ersten Erkenntnissen, die Führerscheinneulinge erfahren müssen. Selbst wenn man ein Fahrzeug geschenkt bekommt oder zumindest finanzielle Hilfe beim Kauf erhält, strapazieren die Unterhaltskosten das Konto oft erheblich. Die Kosten für Sprit, Steuern und Versicherungen haben die meisten auf dem Schirm. Speziell bei älteren Gebrauchtwagen kann jedoch auch eine Reparatur erhebliche Kosten verursachen. Dann steht man als Besitzer womöglich vor der Entscheidung: Wird das Auto zu einem Fass ohne Boden? Ist der Kauf eines neuen Fahrzeugs vielleicht die bessere Option? Eine aktuelle Umfrage gibt nun Aufschluss darüber, wie hoch eine unerwartete Reparaturrechnung sein muss, um das Fahrzeug zu ersetzen.

Schock bei der Rechnung: Eine Umfrage zeigt, ab welchem Werkstattbetrag Autobesitzer zu einem neuen Wagen greifen. (Symbolbild)

Überraschende Werkstattrechnung: Ab welchem Betrag Autobesitzer ihren Wagen ersetzen

Das Autoportal CarGurus hat in Großbritannien 1.000 Autofahrer befragt, deren Fahrzeuge keine Garantie mehr hatten. Laut der Umfrage liegt die Belastungsgrenze bei einer unerwarteten Reparaturrechnung in Höhe von durchschnittlich 772 britischen Pfund (umgerechnet etwa 920 Euro, Stand Anfang November 2024). Ab diesem Betrag bevorzugen die Briten den Kauf eines neuen Fahrzeugs gegenüber der Reparatur. Für das „Ersatzfahrzeug“ (es muss kein Neuwagen sein) waren die Befragten durchschnittlich bereit, 14.320 Pfund (etwa 17.000 Euro) auszugeben.

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Aus Kostengründen: Viele Autobesitzer zögern Reparaturen hinaus

Zudem gaben 40 Prozent der Befragten an, Reparaturen aus finanziellen Gründen zu verschieben. Unter anderem werden Warnleuchten auf dem Armaturenbrett, klappernde Motoren, abgenutzte Reifen und Rost immer wieder ignoriert.

Von Audi bis Jaguar: Diese Autos wurden 2024 bereits eingestellt

Renault Megane in Blau
Renault Mégane: Seit knapp 30 Jahren bauen die Franzosen den Kompaktwagen. Er ist damit ein absoluter Dauerbrenner. Doch für den Verbrenner ist nun Schluss! Die elektrische Version mit dem Namenszusatz E-Tech darf jedoch weiterleben. © Renault
Ein Renault Zoe.
Renault Zoe: Obwohl der Kleinwagen rein elektrisch unterwegs ist, sind seine Tage nach knapp zehn Jahren gezählt. Damals war der Zoe eines der ersten elektrischen Massenmodelle. In seine Fußstapfen tritt Ende des Jahres der 5. Damit verabschiedet Renault ein Modell und holt den Namen eines anderen sehr erfolgreichen Pkw wieder zurück. © Renault
Kia e-Soul.
Kia e-Soul: Und auch ein weiterer Wegbereiter der Elektromobilität verschwindet vom deutschen Markt. Und auch hier füllt ein anderes Modell die Lücke. Der Kia EV3 soll den e-Soul beerben. Die Gründe liegen auf der Hand: Der EV3 ist günstiger und bietet mehr Leistung als der e-Soul. Mit der veralteten Technologie und dem unkonventionellen Design war der e-Soul in Deutschland nie besonders beliebt. 2023 wurden lediglich 556 Einheiten in Deutschland verkauft. © Kia
Smart ForTwo EQ.
Smart ForTwo EQ: Der Abschied des Kleinstwagen kommt alles andere als unvorbereitet. Er ist die Folge der Neuausrichtung der Marke an sich. Nach 25 Jahren ist seit Ende März endgültig Schluss. Ein neuer Zweisitzer ist aber in Planung und könnte 2026 auf den Markt kommen. © Mercedes-Benz
Mitsubishi Space Star.
Mitsubishi Space Star: Mit dem Japaner stirbt ein weiterer Kleinwagen den Modelltod. Mitsubishi begründet das Aus des Space Star mit steigenden Anforderungen an Assistenzsysteme und Cybersicherheit. © Mitsubishi
Volvo S60
Volvo S60: Ein kompletter Abschied ist das eigentlich nicht. Denn der S60 soll ab 2025 in China und der Türkei weiter angeboten und gebaut werden. In Deutschland ist er dann jedoch nicht mehr erhältlich. Der Kombi V60 hingegen vermutlich schon. © Volvo
Ein Peugeot 508 Hybrid lädt an einer Wallbox
Peugeot 508: Und auch bei den Franzosen muss ein Mittelklassemodell gehen. Mit dem 508 trat Peugeot gegen den VW Passat und den Audi A4 an. Anfang 2023 spendierte man dem 508 noch einmal ein Facelift. Hier erwischt es neben der Limousine aber auch den Kombi. Diese gibt es schon jetzt nur noch als Plug-in-Hybride. Ende des Jahres ist dann Schluss. © Peugeot
Maserati Levante
Maserati Levante: Im Jahr 2016 war der Levante der erste SUV der Nobelmarke aus Italien. Sieben Jahre später heißt es frei nach Andrea Bocelli: Time to say Goodbye. Die Produktion lief bereits im März aus. Einen Nachfolger soll es ab 2027 geben. Natürlich rein elektrisch! © Maserati
Ein Jaguar F-Type.
Jaguar F-Type: Mit einem finalen Sondermodell schicken die Briten den Sportwagen in seinen wohlverdienten Ruhestand. Das letzte Exemplar wird im Markenmuseum ausgestellt. Doch auch andere Modellreihen werden nur noch abverkauft. Jaguar stellt nämlich konsequent auf Elektro um und verkauft vorerst keine Neuwagen mehr. © Jaguar
Audi R8
Audi R8: Sportwagen kann man auch in Ingolstadt. Das hat Audi mehrfach beweisen und mit dem R8 im GT-Bereich zahlreiche Rennen und Titel gewonnen. Und auch auf der normalen Straße war der Sportwagen eine Ikone. Im März 2024 verließen die letzten Exemplare die Manufaktur Böllinger Höfe in Heilbronn. Insgesamt wurde der R8 seit 2006 45.949 Mal gebaut.  © Audi

Als Gründe, ein Auto zu ersetzen, gaben die Befragten folgendes an:

GrundAnteil der Befragten
1. Zuverlässigkeit57 Prozent
2. Kosten45 Prozent
3. Sicherheitsbedenken20 Prozent
4. Möglichkeit, sich ein teureres Auto zu leisten20 Prozent
5. Ungeeignete Größe12 Prozent

Quelle: CarGurus

Die Kosten für Autoreparaturen sind in letzter Zeit erheblich gestiegen. Dies ist unter anderem auf höhere Stundensätze in Werkstätten, zunehmend komplexere Technologien und extrem teure Ersatzteile zurückzuführen. Wegen der hohen Preise versuchen Versicherungsunternehmen, die Reparaturkosten durch verschiedene Maßnahmen zu senken.

Rubriklistenbild: © Dreamstime/Imago

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