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Instant-Gemüsebrühe selbst gemacht: Vorrat für Ihre Speisekammer

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Eine gekörnte Gemüsebrühe ist lange haltbar und eine unentbehrliche Basis für Suppen und zum Würzen. Sie selbst herzustellen ist wesentlich einfacher, als man denkt.

Bei einer Fertigbrühe aus dem Supermarkt kann man zumindest auf den ersten Blick beim besten Willen nicht sagen, was da wohl so drinsteckt. Um unerwünschte Zusatzstoffe zu vermeiden, ist die selbst gemachte Variante die beste Wahl. Außerdem ist es erstaunlich, wie aus dem Zusammenspiel von eher unscheinbarem Wurzelgemüse eine solche Aromenvielfalt entsteht. Sogar Gemüsereste lassen sich gut verwerten.

Instant-Gemüsebrühe selber machen: Viel einfacher, als man denkt

Porree, Möhren und Sellerie sind wichtige Basics für eine Gemüsebrühe.

Gemüse, Kräuter, Salz und einen Mixer – mehr benötigt man nicht für eine Würzbasis, die in kleinen Mengen eine große Wirkung auf Gerichte hat. Es ist auch kein Ofen zum Trocknen der Brühe nötig, da es eher eine Paste wird. Aufgrund des hohen Salzgehalts, der Grundlage der gekörnten Gemüsebrühe, ist sie mindestens zwölf Monate haltbar, in der Regel sogar länger. Da lohnt es sich, gleich größere Mengen auf Vorrat zuzubereiten. Und schnell ist die Paste auch gemacht: Je nach persönlichem Putz- und Schneidetempo dauert es nur etwa 15 Minuten.

Wichtig ist, dass man das Gemüse gut putzt und mit sauberem Zubehör arbeitet. Falls Sie bei den Gemüsesorten variieren, sollten Sie für die Haltbarkeit auf genügend Salz achten: Hier rechnet man mit 20 Gramm Salz pro 100 Gramm Gemüse.

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Rezept für eine einfache gekörnte Gemüsebrühe

Für vier Gläser (à 250 ml Inhalt) benötigt man folgende Zutaten:

  • 5 Möhren
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 1 Stange Porree
  • 1 Petersilienwurzel
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz

Für die Zubereitung Möhren, Sellerie, Porree und Petersilienwurzel putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken.

Alle Zutaten in einen Standmixer geben oder mit dem Stabmixer pürieren (wer hat, kann auch einen Fleischwolf nehmen). Salz im Verhältnis 1:5 unterrühren. Die Paste in die sauberen, mit kochendem Wasser ausgespülten Gläser füllen und fest verschließen. Kühl und dunkel lagern.

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Eine Frau erntet die ersten reifen Radieschen
Radieschen haben den Vorteil, dass sie wenige Wochen nach der Saat schon erntereif sind.  © Countrypixel/Imago
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Natürlich Kartoffeln: Je nach Sorte liefern sie von Frühjahr bis in den Herbst Nährstoffe. Leicht anzubauen. © Martin Wagner/Imago
Ein Mann hält ein frisch geerntetes Bund Möhren in der Hand
Haupternte der Möhre ist von Juni bis in den November, außerdem lässt sie sich lange lagern. Was will man mehr? © fStop Images/Imago
Topinamburknollen liegen in und um ein Säckchen mit einem Messer
Der mehrjährige Topinambur wuchert wie Unkraut, sättigt gut und hat im Winter von Oktober bis März Saison. © Westend61/Imago
Ein großer grüner Moschuskürbis im Garten
Der Moschuskürbis ist bis zu einem Jahr lagerbar. Je nach Sorte haben Kürbisse von August bis zum Frost Saison.  © imago stock&people
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Ein Säulenobst-Birnbaum an einer Hauswand
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Eine Frau pflückt Himbeeren
Beeren wie Himbeeren, Erd- oder Brombeeren haben zwar nicht so lange Saison, sind aber perfekt zum Einmachen. © Cavan Images/Imago

In Rezepten verwendet man ein bis zwei Teelöffel für etwa 500 Milliliter Flüssigkeit. In einem hübschen Glas verpackt ist die selbst gemachte Brühe übrigens auch ein schönes Mitbringsel.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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