Calendula officinalis

Schädlinge ganz natürlich fernhalten: Ringelblume neben Gemüse anpflanzen

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Die Ringelblume ist nicht in Sachen Gesundheit ein echter Glücksgriff. Auch in der Pflanzenwelt weiß sie zu helfen und kann beispielsweise Schädlinge vertreiben.

Ringelblumen sind Multitalente. Sie wirken innerlich und äußerlich entzündungshemmend und werden daher in Creme-Form bei Prellungen verschrieben, während Ringelblumentees bei Magenproblemen Anwendung finden. Ferner wirken die Inhaltsstoffe der Calendula blutfettsenkend, beruhigend und entkrampfend. Doch auch im Gemüsebeet erfüllt der Korbblütler wichtige Aufgaben.

Ringelblume neben Gemüse anpflanzen und damit Schädlinge fernhalten

Ringelblumen sind gute Nachbarn für Kohl, Tomaten oder Erbsen.

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Pflanzen mit Mehrwert gibt es viele. Während das winterharte Felsen-Steinkraut beispielsweise als lebendiger Mulch fungiert, der den Boden schützt, reinigen manche Zimmerpflanzen die Luft und bescheren uns frischen Sauerstoff. Bei der Ringelblume verhält es sich ähnlich: Das Gewächs sieht nicht nur hübsch aus und versorgt Gärtnerinnen und Gärtner mit essbaren Blüten – sie ist auch wirkungsvoll in puncto Schädlingsabwehr. Setzen Sie sie im Beet wie folgt ein:

  • Am Rand von Gemüsebeeten ist das Gewächs besonders praktisch: Es wirkt als natürliche Barriere gegen Tomatenhornwürmer, Erbsenwickler und Kartoffelkäfer, die den Geruch von Ringelblume nicht ausstehen können.
  • Außerdem mögen Raupen die Ringelblume äußerst gern. Haben Sie in Ihrem Garten also Probleme mit den Schädlingen, ist es sinnvoll, die Ringelblume dort anzupflanzen, wo sich gern Raupen aufhalten und Gemüse anknabbern.
  • Ringelblumen, auch Calendula genannt, sorgen außerdem für einen gesunden Boden.
  • Nicht zuletzt wirken Ringelblumen wie ein Nützlingmagnet. Je mehr Hummeln, Bienen und andere Insekten sich in Ihrem Garten niederlassen, desto besser für Ihre Ernte. Am wertvollsten sind dabei die ungefüllten Blumensorten.

Frühlingszwiebeln bis Erdbeeren: Zehn Gemüsesorten, die ideal fürs Hochbeet sind

Kohlrabi und Salat im eigenen Garten reif zur Ernte
Da Kohlrabi schneller und weniger ausladend als andere Kohlarten wächst, eignet er sich für das Hochbeet. © Alfred Hofer/Imago
Feldsalat (Valerianella locusta) im Beet
In einem unkrautarmen Hochbeet wächst Feldsalat gut. Er wird von August bis Oktober gesät.  © Manfred Ruckszio/Imago
Kapuzinerkresse (Nasturtium Tropaeolum majus)
Kapuzinerkresse wächst schnell und ist dank der (essbaren) Blüten und Blätter auch noch sehr dekorativ.  © Emer/Imago
Rote Beete, Rote Rübe (Beta vulgaris)
Bis Juni können Sie Rote Beete noch ins Hochbeet pflanzen. © O. Diez/Imago
Buschbohnen (Phaseolus vulgaris)
Da Buschbohnen besser in einem vorgewärmten Boden wachsen, ist ein Hochbeet ideal für den Anbau.  © Emer/Imago
Tomaten in Schüssel
Kleine Tomatensorten sind auch für das Hochbeet geeignet. Jedoch benötigen Sie einen Schutz vor Wind und Regen.  © Photology2000/Imago
Frühlingszwiebel (Allium cepa)
Von März bis August kann man Frühlingszwiebeln direkt ins Hochbeet säen.  © J. Pfeiffer/Imago
Erdbeeren im Beet
Erdbeeren sind ebenfalls für das Hochbeet geeignet, denn sie bleiben so von gierigen Schnecken verschont.  © Edwin Remsberg/Imago
Fenchelknollen
Fenchel benötigt bis zur Ernte viel Wärme, ideal ist also ein Anbau auf dem Hochbeet. © Auremar/Imago
Minze im Hochbeet
Kräuter wie Minze, Dill, Schnittlauch oder Kerbel finden ideale Bedingungen in einem Hochbeet. © Heike Rau/Imago

Gute Beetpartner sind nicht nur Kohl, Tomaten oder Erbsen, sondern auch Zucchini oder Salate wie Eisberg.

Rubriklistenbild: © O. Diez/Imago

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