Süße Knolle

Rote Bete im Juli ernten, dann schmeckt sie besonders süß 

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Rote Bete ist eines der gesündesten Gemüsesorten. Wem die Knollen nicht süß genug sind, der sollte sie künftig im Juli ernten.

Rund, rot und knackig: Rote Bete ist nicht nur äußerst vielseitig, sondern punktet auch aufgrund der entzündungshemmenden, blutbildenden und entwässernden Funktion. Außerdem enthält die Knolle viele Vitamine und Mineralstoffe. Doch warum sollte man sie im Hochsommer ernten?

Junge Rote Bete schmeckt süßer

Der Geschmack von Rote Bete variiert, je nach Erntezeitpunkt.

Rote Bete kann generell zwischen Juli und Oktober geerntet werden. Das Gemüse gilt als anspruchslos und übersteht auch längere Trockenperioden. Doch wie genau kann man als Gärtnerin oder Gärtner wissen, ob die Knolle reif ist oder wie sie schmecken wird? Beachten Sie dafür folgende Tipps:

  • Drei bis vier Monate nach der Aussaat kann Rote Bete gegessen werden, wie Oekotest.de berichtet.
  • Junge Rote Bete schmeckt süßlich, zart und milder als größere Knollen.
  • Erntet man Rote Bete von September bis Oktober, so haben die Knollen einen herberen Geschmack, sind größer und eignen sich somit hervorragend für ein Rote Bete-Carpaccio. Außerdem kann man reifere Knollen besser einlagern. Wählen Sie dafür immer einen dunklen Ort.
  • Geerntet wird Rote Bete, indem man sie an den Stielen behutsam aus der Erde zieht. Die Stiele sollten dann abgedreht werden, da sie so weniger Saft verlieren, als wenn man sie abschneidet.

Kleinere Knollen eignen sich wunderbar für Salate oder im Smoothie. Denn mit ihnen lässt sich viel Zucker sparen, da sie dem Getränk auch ohne unnötige Zusätze einen süßen Geschmack und nicht zuletzt eine hübsche Farbe verleihen.

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Freund oder Feind? Schädliche und harmlose Raupen im heimischen Garten

Schmetterlingsraupe des Großen Kohlweißlings mit Hand
Die Raupen des Großen Kohlweißlings sind gut zu erkennen und treten oft in Scharen auf. Am besten setzt man die Tiere weit entfernt vom Gemüse wieder aus, damit sich der schöne Falter daraus entwickeln kann. © Shotshop/Imago
Baumstamm mit Raupen des Eichenprozessionsspinners
Nicht jeder hat eine Eiche oder Buche im Garten, aber wenn Sie die haarigen Raupen des Eichenprozessionsspinners sichten, nehmen Sie sich in Acht: Ihre Brennhaare enthalten ein Gift, das zu Haut- und Atemwegsreizungen bis hin zu einem allergischen Schock führen kann. Beauftragen Sie Profis mit der Beseitigung. © Shotshop/Imago
Raupen des Kleinen Fuchses auf Brennnesseln
Sieht gefährlich aus, tut aber nix: Aus den Eiern des Kleinen Fuchses schlüpfen schwarz-gelbe stachelige Raupen, die sich selten von ihren Futterpflanzen, den Brennnesseln, wegbewegen. Dafür hat man bald bildschöne Schmetterlinge im Garten. © blickwinkel/Imago
Grüne Raupe vom Kleinen Frostspanner ( Operophtera brumata )
Ach, irgendwie ganz putzig? Mitnichten! Die Raupe des Kleinen Frostspanners frisst ganze Obstbäume und Ziergehölze bis auf die Rippen kahl. © Zoonar/Imago
Raupe des Schwalbenschwanzes auf Doldenblüter
Aber hallo! Die auffällige Raupe des Schwalbenschwanzes bevorzugt Doldenblüter wie Wilde Möhre, Fenchel, Dill und Giersch als Nahrungsquelle. Gönnen Sie der harmlosen Raupe den Schmaus. © Panthermedia/Imago
Raupen der Gespinstmotte in einem Baum
Die Raupen der Gespinstmotte sitzen zum Beispiel an Obstbäumen, Pfaffenhütchen oder Schlehen. Wenn sie in Massen auftreten, fressen sie ganze Bäume kahl ... © Steinach/Imago
Gespinstmotten haben einen Baum mit einem weißen Gespinst überzogen.
... deswegen sollte man sie im Garten absammeln, sobald man sie findet. Denn sonst wird es bald sehr gespenstisch. Es ist aber nicht so tragisch, wie es aussieht: Irgendwann verschwinden die Raupen und die Pflanzen treiben danach wieder aus. © blickwinkel/Imago
Raupe der Kohleule (Barathra brassicae) auf einer Blüte
Eine eher unscheinbare grüne Raupe mit unangenehmen Eigenschaften: Die Abkömmlinge der Kohleule zählen zu den häufigsten Gemüseschädlingen im Garten. Sie verschmutzen die Kohlköpfe mit Kot und diese faulen daraufhin schnell. © Steffen Schellhorn/Imago
Raupe des Landkärtchens
Bitte leben lassen: Das Landkärtchen ist Schmetterling des Jahres 2023 und legt seine Eier gerne auf Doldenblüter. Die dornigen schwarzen Raupen wirken bedrohlich, richten aber keinen nennenswerten Schaden an. © CHROMORANGE/Imago
Buchsbaumzünsler (lat. Cydalima perspectalis) frisst Buchsbaum kahl.
Sie haben einen Buchsbaumzünsler gesichtet? Dann ist Gefahr in Verzug und Sie sollten mit Schädlingsbekämpfungsmitteln dagegen vorgehen, sonst ist Ihr Buchsbaum verloren. In dem Fall muss er sofort entsorgt werden. © localpic/Imago

Auch die Blätter der Rote Bete können Sie essen und einfach wie Mangold oder Spinat verwenden.

Rubriklistenbild: © Farina Graßmann/Imago

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