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Rückenschmerzen: Sieben Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall

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Ein Bandscheibenvorfall macht sich häufig durch enorme Schmerzen im Rücken bemerkbar. Doch nicht immer leiden Betroffene unter den typischen Symptomen.

Höchst beweglich und dabei besonders robust – die Wirbelsäule hält den Körper aufrecht und lässt gleichzeitig flexible Bewegungen zu. Doch ein moderner Alltag mit viel Sitzen und wenig Bewegung kann sich langfristig auf die Gesundheit der Wirbelsäule auswirken. Fehlstellungen, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen sind die Folge. Wer immer wieder von Rückenschmerzen geplagt wird, befürchtet meist schnell das Schlimmste. Nur selten weisen starke Schmerzen allerdings tatsächlich auf einen Bandscheibenvorfall hin. In manchen Fällen bemerken die Betroffenen ihn überhaupt nicht. Welche Beschwerden typisch für einen Bandscheibenvorfall sind, erfahren Sie hier.

Rückenschmerzen: Sieben Anzeichen für einen Bandscheibenvorfall

Plötzliche Schmerzen können auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten. Nicht immer macht sich dieser jedoch direkt bemerkbar.

Die Wirbelsäule ist das zentrale Element einer komplexen Konstruktion aus Knochen, Muskeln und Nervenstränge. Ohne sie könnten wir weder aufrecht stehen, laufen, springen, uns bücken oder schwere Lasten anheben. Entscheidend für die Dämpfung von Stößen sind dabei die Bandscheiben, welche sich als Platzhalter zwischen den Wirbeln befinden, wie die Apotheken Umschau berichtet. Diese elastischen und reißfesten Fasern ermöglichen es, enorme Belastungen auszuhalten und stellen gleichzeitig die Beweglichkeit der Wirbelsäule sicher.

Stress nachhaltig reduzieren – mit bewährten Entspannungstechniken

Frau macht Yoga-Pose
Meditation ist eine Technik, mit deren Hilfe man in den Moment findet, statt sich in Gedanken zu verlieren. Wie die Techniker Krankenkasse weiter informiert, lernen Sie im Rahmen der Mediation, Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne diese festzuhalten oder zu bewerten. Das Ziel: Abstand zum alltäglichen Stress gewinnen. Krankenkassen, Yoga-Studios und auch viele Fitnessstudios bieten Kurse an. Auch mithilfe von Apps kann man ausprobieren, ob Meditation etwas für einen ist.  © Marcos Castillo/Imago
Frau macht Yoga-Übung
Yoga kräftigt und dehnt auch die tiefliegenden Muskelgruppen. Doch die fernöstliche Lehre, die viele körperliche, aber auch geistige Übungen umfasst, kann mehr. Denn die Entspannungsübungen im Yoga verlangsamen die Atmung, was beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Wer sich ausprobieren möchte, sieht sich mit einer Fülle von Angeboten konfrontiert. Yoga- und Fitnessstudios, aber auch Krankenkassen und Volkshochschulen bieten Kurse an.  © svyatoslav lipinskiy/Imago
Junge Frau liegt in Sportklamotten auf einer Yoga-Matte.
Viele Menschen schwören auf progressive Muskelentspannung, wenn sie zur Ruhe kommen wollen. Das Prinzip dahinter: Durch gezielte An- und Entspannung der Muskeln verringert sich die Aktivität der Nerven und die psychische Anspannung nimmt ab. Wie die AOK weiter informiert, kann man nach vorheriger Anleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten die Übungen auch selbstständig durchführen. © Ivan Gener/Imago
Frau liegt mit geschlossenen Augen im Gras
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das über gedankliche Konzentration zur Ruhe finden lassen soll. Hier werden nicht, wie bei der progressiven Muskelentspannung, Muskeln bewusst angespannt und entspannt. Wie die Neurologen und Psychiater im Netz weiter informieren, ist es viel mehr eine Art Selbsthypnose, die beim autogenen Training stattfindet. Mithilfe von Mantra-artigen Übungsformeln (z. B. „Der rechte Arm ist ganz schwer“ oder „Der rechte Arm ist ganz warm“) soll erreicht werden, dass der gesamte Organismus zur Ruhe kommt. Kurse finden Sie unter anderem bei Ihrer Krankenkasse und der Volkshochschule.  © Olga Pankova/Imago
Frau atmet tief durch an der frischen Luft.
Atemtechniken helfen dabei, starken Stress zu reduzieren. Bei Anspannung flacht die Atmung in der Regel ab, die Luft wird nicht weiter als in den Brustraum eingeatmet. Eine ruhige, regelmäßige Bauchatmung führt aber dazu, dass sich Muskeln entspannen und der Körper besser durchblutet wird. Auch der Blutdruck kann so gesenkt werden. Und so sieht eine gesunde und tiefe Bauchatmung nach der 4/7/11-Regel aus: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen und das ganze 11 Minuten durchhalten. © Imago
Fröhliche, in eine Decke gehüllte junge Frau sitzt mit einer Tasse heißer Schokolade auf der Terrasse eines Bungalows
Achtsamkeit hat sich der Techniker Krankenkasse zufolge in vielen Studien als wirksam zur Stressreduktion erwiesen. In anerkannten Kursen zur „Mindfulness Based Stress Reduction“ würden Techniken erlernt werden, die helfen, im Hier und Jetzt statt in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein wichtiger Aspekt: Achtsam sein bedeutet, jegliche Bewertung aus den Gedanken zu verbannen. Der Moment, die Atmung, die Geräusche im außen werden also ausschließlich wahrgenommen, man denkt an nichts.  © Aleksei Isachenko/Imago
Frau wandert auf den Heimgarten
Viele Menschen machen intuitiv das Richtige, wenn sie sich gestresst fühlen. Sport empfinden viele als sehr gutes Ventil, um Druck abzulassen. Der Techniker Krankenkasse zufolge zählt Sport zwar nicht zu den typischen Entspannungstechniken, man spricht vielmehr von einer sogenannten passiven Methode.  © Imago
Frau liegt in der Badewanne
Zu den sogenannten passiven Methoden zählt nicht nur der Sport. Auch eine entspannte Auszeit in der Badewanne, ein Spaziergang oder Zeit mit einem guten Buch können den Stresslevel enorm senken, indem sie Zufriedenheitserlebnisse schaffen, so die Techniker Krankenkasse.  © Imago

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Die insgesamt 23 Bandscheiben, die jeder Mensch besitzt, können dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu Folge mit den Jahren – auf natürliche Weise oder durch falsche Belastung – abnutzen. Es kommt zu kleinen Rissen sowohl im inneren Gallertkern als auch im äußeren Knorpelfaserring. Reißt der Ring ganz und tritt die Gallertmasse infolgedessen in den Wirbelkanal ein, sprechen Experten von einem Bandscheibenvorfall. Es kommt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen des Rückenmarks.

Mit Wärme und Stütze gegen Schmerzen

Erste Hilfe bei Schmerzen im Lendenwirbelbereich – ohne Medikamente: Hier kann eine hochwertige, medizinische Bandscheibenstütze helfen. Einer der Vorreiter auf diesem Gebiet ist der deutsche Hersteller Bauernfeind. Seine sogenannte LumboTrain Rückenbandage (werblicher Link) mit Rückenpelotte aktiviert die Muskulatur, richtet den Rumpf auf und entlastet so die Bandscheiben.

Rückenschmerzen: Welche Beschwerden deuten auf einen Bandscheibenvorfall hin?

Drückt eine verrutschte Bandscheibe auf die empfindlichen Nerven im Rücken, leiden Betroffene unter enormen Schmerzen. Auch neurologische Beschwerden weisen häufig auf einen Bandscheibenvorfall hin. Manche Patienten klagen zudem über Taubheitsgefühle, Kribbeln, Bewegungsstörungen und Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen hin. Da ein Bandscheibenvorfall auch die umliegende Muskulatur betrifft, kommt es auch zu Verhärtungen einzelner Bereiche der Rückenmuskeln.

Folgende Beschwerden deuten auf einen Bandscheibenvorfall hin:

  • Kribbeln in Armen oder Beinen
  • Taubheitsgefühle
  • Lähmungen in Extremitäten und Ausfallerscheinungen
  • Ausstrahlende Schmerzen in Armen und Beinen
  • Kältegefühle in Armen und Händen
  • Verhärtete Muskulatur rund um die Wirbelsäule
  • Nackenschmerzen

Handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall, der mit einer auf Rückenmark oder Nervenfasern drückenden Bandscheibe einhergeht, kommt es zu typischen Symptomen. Nicht jeder Bandscheibenvorfall löst allerdings Beschwerden aus, wie das Bundesministerium für Gesundheit erklärt. So bleiben Anzeichen häufig aus, insofern keine Nervenwurzeln beteiligt sind. Nicht selten wird die Diagnose daher zufällig getroffen. Nur etwa zehn Prozent der Rückenprobleme sind zudem tatsächlich auf einen Bandscheibenvorfall zurückzuführen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Andriy Popov/Imago

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