Bei Aldi, Lidl, Rewe & Co. verkauft

Dringender Chips-Rückruf: Hersteller warnt vor möglichen allergischen Reaktionen

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Der Konzern Intersnack warnt Allergiker vor einem bekannten Produkt der Marke funny-frisch. Sechs Bundesländer sind von dem Rückruf betroffen.

Kassel - Die Intersnack Group mit Sitz in Köln hat einen großflächigen Rückruf eines Produktes der Marke funny-frisch angeordnet, wie das Verbraucherportal lebensmittelwarnung.de des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Mittwochabend mitgeteilt hatte. Dabei handele es sich um die Kartoffelchips der Geschmacksrichtung „ungarisch“ 150 Gramm in insgesamt sechs Bundesländern.

Produktrückruffunny-frisch ungarisch
Gewicht150 Gramm
Mindesthaltbarkeit01. Januar 2024
BundesländerBaden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein

Funny-frisch Chips-Rückruf in sechs Bundesländern: Was Verbraucher wissen müssen

Grund für den Rückruf sei, dass in wenigen Verpackungen des Produktes fälschlicherweise die Geschmacksrichtung „Sour Cream“ abgefüllt wurde. Diese Variante würde ein Gewürz verwenden, dass das Allergen Milch beinhalten würde. Dies sei auf der Geschmacksrichtung „ungarisch“ jedoch nicht auf der Verpackung deklariert.

Betroffen seien Produkte mit einem Verpackungsgewicht von 150 Gramm und einem Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 01. Januar 2024 in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein. Das Produkt werde in den meisten großen Supermärkten und Discountern wie Lidl, Rewe, Aldi, Edeka, wo vor kurzem zwei weitere Produkte zurückgerufen wurden, Netto und Penny verkauft.

Eine bestimmte Chips-Charge der Marke funny-frisch ist von einem Rückruf betroffen. (Symbolfoto)

Großer Chips-Rückruf: Gefahr für Allergiker

Die Ware an sich sei jedoch von einwandfreier Qualität, wie das Portal produktwarnung.eu, das zuletzt auch vor einem Mehlprodukt warnte, berichtet. Demnach handele es sich um eine reine Vorsichtmaßnahme zum Schutz von Personen, die an einer Laktoseintoleranz oder Milcheiweißallergie leiden würden. Andernfalls könnte das Produkt bedenkenlos verzehrt werden.

Rubriklistenbild: © Gero Breloer/dpa

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