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Obst-Rückruf bei Lidl – es kann Spuren von Pflanzenschutzmittel erhalten

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Der Supermarkt Lidl ruft spanische Trauben zurück. Darin wurden Spuren von Pflanzenschutzmittel gefunden. Was Kunden jetzt wissen sollten.

Hamm - Weil Rückstände von Pflanzenschutzmitteln an ihnen gefunden worden sind, hat Lidl dunkle spanische Trauben zurückgerufen. Sie können gesundheitliche Probleme hervorrufen.

Lidl ruft Obst zurück – es kann Spuren von Pflanzenschutzmittel erhalten

Wer kürzlich Trauben bei Lidl vom spanische Hersteller Amaco C.I.F gekauft hat, sollte auf diese Beschreibung achten: „Trauben dunkel, kernlos, Sorte: Crimson, Ursprung: Spanien, 500g“. Sie sind von einem Rückruf betroffen.

Auf ihnen wurden bei einer Überprüfung Reste vom Pflanzenschutzmittel Acetamiprid festgestellt. Aus Verbrucherschutz-Gründen hat Lidl das Produkt sofort aus dem Verkauf genommen. Von dem Rückruf ist ausschließlich dieses Produkt betroffen. Allerdings wurde es nicht in allen Filialen in Deutschland verkauft. Primär betroffen sind Lidl-Filialen in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Rückruf von spanischen Trauben: Das sollten Kunden jetzt wissen

Wer ein Paket von den dunklen und kernlosen Trauben gekauft hat, kann es in allen Lidl-Filialen zurückgeben. Der Kaufpreis wird den Kunden zurückerstattet. Ein Kassenbon ist dafür nicht erforderlich. Der Hersteller Amaco C.I.F entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Eine Charge dieser Trauben ist von einem Rückruf betroffen. Das Produkt wurde bei Lidl angeboten.

Essen sollte man die Trauben besser nicht, denn die sie können wegen der Rückstände gesundheitliche Probleme hervorrufen. In dem Fall ist ein Besuch beim Arzt ratsam.

Erst kürzlich gab es eine Rückrufaktion bei Quark. Gleich 12 Produkte von verschiedenen Marken könnten Metall enthalten. Auch die Supermarkt-Ketten Kaufland und Rewe haben Produkte zurückgerufen. Hier handelt es sich um Wurst, die durch gesundheitsschädliche Bakterien krank machen können.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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