Lebensmittelwarnung

Maggi ruft Brühen zurück – Verletzungen durch Glassplitter drohen

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Beim Verzehr von Brühen drohen Verletzungen durch Glassplitter. Maggi hat einen großen Rückruf gestartet. Es gibt eine Warnung vom Hersteller.

Hamm — Maggi ist mit einer Vielzahl von Produkten in Supermärkten und Discountern vertreten. Jetzt müssen Konsumenten aber aufpassen, denn verschiedene Sorten der Maggi-Brühen sind aktuell von einem Rückruf betroffen. Grund dafür: Es droht eine Verletzungsgefahr für Verbraucher.

„Eine Unregelmäßigkeit im Glas könnte dazu führen, dass die Verpackung nicht die gewohnte Stabilität hat. Es ist nicht auszuschließen, dass Glasbestandteile von der Verpackung in das Produkt gelangen könnten“ heißt es in einer Mitteilung des Herstellers vom. Glassplitter könnten zu schweren Verletzung im Mund- und Rachenbereich führen. Auch eine Erstickungsgefahr droht.

Großer Rückruf bei Maggi: Verletzungen durch Glassplitter drohen

Vier Maggi-Brühen sind von diesem Rückruf betroffen. Es handelt sich um Produkte, die seit dem 19. April in Supermärkten und Discountern wie Edeka oder Rewe im Umlauf sind. Folgende Produkte sollten vorsorglich nicht mehr verzehrt werden:

  • Maggi Gemüsebrühe
    Glas 119g
    Chargennummer: 31110702, 31120702, 31140702;
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 04.2024
  • Maggi Klare Brühe
    Glas 101g
    Chargennummer: 31030702;
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 04.2024
  • Maggi Hühnerbrühe
    Glas 92g
    Chargennummer: 31150702;
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 04.2024
  • Maggi Brühe mit Rind
    Glas 108g
    Chargennummer: 31030702, 31040702, 31050702;
    Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 04.2024

Verletzungen durch Glassplitter drohen: Kunden können Maggi-Brühen im Markt zurückgeben

Wer eins der Produkte daheim hat, kann dieses bzw. diese in einem Supermarkt zurückgeben. „Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet“, so der Hersteller.

Kürzlich musste ein Hersteller aus NRW zwei Pommes-Produkte zurückrufen. Bei den Pommes bestand die Möglichkeit, dass die Produkte Druckfarbe enthalten. Eine Verletzungsgefahr bestand außerdem beim Verzehr von Tiefkühlpizza bei Netto – die Produkte eines Netto-Herstellers könnten Draht enthalten.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Winfried Rothermel

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