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Rückruf von Babynahrung: Verletzungsgefahr durch harte Plastikteile im Brei

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Eltern von Babys sollten aufpassen: Ein Brei von Milupa ist aktuell von einem Rückruf betroffen. Das Produkt könnte scharfkantige Plastikteile enthalten.

Hamm - Aktuell ist Babynahrung in Deutschland von einem Rückruf betroffen. Ein Milupa-Milchbrei könnte nach Angaben der Nutricia Milupa GmbH möglicherweise scharfkantige Hartplastikteile enthalten. Eltern sollen die betroffene Ware nicht mehr verfüttern.

Rückruf von Milupa-Babynahrung wegen Plastikteilen in Milchbrei

Betroffen von dem Rückruf ist das Produkt „Milupa Milchbrei Grießbrei mit Cornflakes, ab dem 8. Monat“. Allerdings geht es nicht um jede Packung der Babynahrung, sondern nur um solche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 30. September 2023. Das Produkt wurde zwischen dem 26. Juli und 26. August 2022 ausgeliefert.

ProduktMilupa Milchbrei Grießbrei mit Cornflakes, ab dem 8. Monat
HerstellerNutricia Milupa GmbH
Verpackungseinheit400 g, EAN-Code: 4056631002698
Mindesthaltbarkeitsdatum23.09.2023
Grund für den Rückrufkann Teile von Hartplastik enthalten

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auf der Rückseite der Milchbrei-Verpackung im weißen Feld unten rechts zu finden, heißt es in einer Mitteilung von Milupa. Der Rückruf wurde auch auf der Rewe-Seite und auf dem Portal lebensmittelwarnung.de des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht.

Der Grund für den Rückruf: Es sei nicht auszuschließen, dass sich „Teile von Hartplastik im Grießbrei befinden, die unter Umständen scharfkantig sein können, so dass es beim Verzehr zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen - wie Verletzungen im Mundraum - kommen kann“, schreibt Milupa.

Der „Milupa Milchbrei Grießbrei mit Cornflakes, ab dem 8. Monat“ ist von einem Rückruf betroffen.

Rückruf von Milupa-Babynahrung: Eltern sollen Milchbrei nicht verfüttern

Auch wenn die potenziell scharfkantigen Fremdkörper in der Regel mit bloßem Auge zu erkennen seien, so rät Milupa Eltern, den „Milupa Milchbrei Grießbrei mit Cornflakes“ mit dem MHD 23.09.2023 nicht mehr zu verfüttern. Nach Kenntnis des Unternehmens sind keine weiteren Chargen dieses Produkts mit einem anderen Mindesthaltbarkeitsdatum sowie keine anderen Milupa-Produkte betroffen.

Eltern, die das vom Rückruf betroffene Produkt zu Hause haben, sollen sich an den Milupa Elternservice unter der Telefonnummer 0800/737-5000 wenden oder die Ware dort zurückgeben, wo sie erworben wurde. Milupa erstattet die damit verbundenen Kosten.

Extra, Spar und Co.: 12 Supermärkte, die es heute nicht mehr gibt

Kunden auf dem Parkplatz vor dem Massa mobil Supermarkt in Neuruppin (Archhivfoto vom 11.03.1994).
Massa war vor allem in den 1970er bis 1980er Jahren für seine großen SB-Warenhäuser bekannt. Der erste 1964 in Alzey eröffnete Markt (jetzt Kaufland) besteht bis heute und ist damit eines der ältesten in Deutschland überhaupt. Massa wurde 1997 von Metro aufgekauft. © Karlheinz Schindler/dpa
Postkartenständer vor dem allkauf-Reisebüro in Ahlen
Ebenfalls nicht ins neuste Jahrtausend schaffte es Allkauf. Das Unternehmen hatte neben ihren SB-Warenhäusern unter anderem auch Reisebüros. Die Standorte lagen vor allem in NRW und Ostdeutschland. 1998 wurde Allkauf ebenfalls von Metro übernommen. © Stefan Schwenke/Imago
Eine Spar-Filiale mit Bistro am Adenauerplatz Berlin (2003).
Fast fünfzig Jahre lang war „Spar“ eine echte Supermarkt-Institution in Deutschland. Doch 2005 wurde Spar von Edeka übernommen. Heute gibt es Spar noch in Österreich oder Belgien. © Lem/Imago
WAL-MART - Supercenter in der Abenddämmerung in Berlin-Neukölln (2022).
Walmart kennt man vor allem aus den USA. Doch fast zehn Jahre lang gab es Walmart auch in Deutschland. 2006 machten die Walmart-Filialen dicht. © Steinach/Imago
HL-Markt in Kriftel
2006 war kein gutes Jahr für viele Supermarkt-Ketten. Auch die Kette HL-Markt verschwand nach über vierzig Jahren. © Ralph Peters/Imago
Ein MiniMal-Markt
Der großen Rewe-Umstrukturierung 2006 fielen auch die „miniMAL“-Märkte zum Opfer. Vorher gab es die Filialen in Deutschland und Polen. © Ralph Peters/Imago
Dieses Schild gehört zum Accord-Einkaufszentrum am Heusweiler Bahnhof und wurde am Mittwoch (29.01.2003) fotografiert.
„Accord“ war mit mehreren dutzend Supermärkten im Saarland und in Rheinland-Pfalz aktiv. Doch auch hier übernahm Rewe ab 2007 das Steuer. © Becker&Bredel/Imago
Extra Supermarkt in Hessisch Oldendorf
Deutlich weiter verbreitet waren die Extra-Supermärkte. In der Spitze gab es 250 Filialen vor allem in Nord- und Westdeutschland. Extra hatte als einer der ersten 2004 SB-Kassen getestet. 2009 verschwand die Marke. © Rust/Imago
Filiale von PLUS in Markkleeberg (2006).
Plus war jahrzehntelang mit zeitweise über 2000 Filialen einer der größten Discounter in Deutschland. Doch 2010 kam das Ende. Edeka übernahm und wandelte die Märkte in Netto-Filialen um. © Michael Schöne/Imago
Firmenschild der REWE-Gruppe in Köln.
Der Name Toom ist heute vor allem für Baumärkte bekannt, doch in der Vergangenheit gab es auch Getränke- und Supermärkte. Die Toom SB-Warenhäuser wurden zwar schon 1989 von Rewe übernommen, existierten aber noch bis 2014. © Chai von der Laage/Imago
Der Tengelmann „Klimamarkt“ in Mülheim an der Ruhr, aufgenommen am Montag (10.01.2011).
Die Wurzeln von Kaiser‘s Tengelmann gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Das Traditionsunternehmen hatte teilweise 550 Filialen in NRW sowie in den Großräumen Berlin und München. Ab 2016 musste sich Kaiser‘s Tengelmann zurückziehen. Edeka und Rewe übernahmen die Märkte. © Julian Stratenschulte/dpa
Sky-Supermarkt in Lübeck - Deutschland
2019 verschwand der Supermarkt Sky aus den deutschen Städten – die letzte Filiale machte dicht. © Schöning/Imago

Ein Getränk war zuletzt von einem Rückruf betroffen - und zwar in der Drogeriekette dm. Es kann bei bestimmten Allergikern zu großen Beschwerden führen. Auch für eine Wurst der Marke „ja!“ gab es einen Rückruf. Der Hersteller warnt vor dem Verzehr. Plastikfremdkörper sind der Grund.

Rubriklistenbild: © IMAGO / Westend61

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