Obstbaum und Co.

Rückschnitt im August: Für einige Baumarten ist er gar nicht gut

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Während ein Rückschnitt im August gerade für Obstgehölze nützlich sein kann, ist er für einige andere Bäume richtiggehend schädlich.

Um die Ernte zu verbessern, den Baum gesund zu halten oder einfach, weil Wunden am Baum im Sommer schneller heilen – es gibt einige Argumente, warum man im August zur Gartenschere greifen sollte.

Rückschnitt im August: Für manche Bäume schädlich 

Beim Rückschnitt kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an.

Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) können vor allem Apfelbäume im Sommer von einem Rückschnitt profitieren; vorausgesetzt dieser fällt zurückhaltend und nur die jungen Triebe betreffend aus.

Bei folgenden Bäumen sollten Sie allerdings vorsichtig sein, wenn Sie einen Rückschnitt im August geplant haben:

Bei der Pflaume und Zwetschge bewirkt ein Schnitt im August, dass das Wachstum verlangsamt wird – ein Effekt, den Sie während der Erntezeit nicht möchten.

Im Sommer oder Herbst sollte man bei Feigen keinen Erziehungsschnitt durchführen. Diesen sollten Sie auf nach der Winterruhe vertagen, wenn die Feige noch kein Laub hat. Sobald der Feigenbaum dann wieder austreibt, schließen sich die Schnittwunden. Ein leichter Erhaltungsschnitt hingegen kann bei allen Bäumen zu jeder Zeit durchgeführt werden. Dabei werden einfach tote oder krumme Zweige entfernt.

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Bei den Stauden sollten Sie auch behutsam vorgehen: Während ein Rückschnitt im Herbst sinnvoll sein kann, damit die Stauden Kraft für das neue Jahr sammeln, so sollten Sie besonders bei der Golderdbeere (Waldsteinia), der Schleifenblume (Iberis) und bei einigen Storchschnabel-Arten nur zur Schere greifen, wenn diese zu stark wuchern. Schneiden Sie beispielsweise die Bergenie noch im August, so lassen Sie sich die rötliche Blattfärbung entgehen, wie Mein Schöner Garten berichtet.

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Ein mit Kletterrosen umrankter Torbogen und ein Holzzaun mit einem Garten dahinter
Ein mit Kletterrosen umrankter Torbogen heißt jeden Besucher willkommen. © Panthermedia/Imago
Fingerhut in Pastellfarben und im Hintergrund blau blühender Rittersporn in einem Garten vor einem Holzhaus
Fingerhut und Rittersporn in Pastellfarben finden ihre Bestimmung in einem romantischen Garten. © blickwinkel/Imago
Ein Busch mit zartrosa gefüllten Kamelienblüten (Camellia japonica Saccoi )
Die Kameliendame lässt grüßen. Die zartrosa gefüllten Kamelien sind aber viel zu schön, um sie zu pfücken. © McPHOTO/Imago
Ein grasbewachsener Weg führt zu einer blauen Bank, die mit Blauregen umrankt ist, links vom Weg roter Klatschmohn
Romantischer geht es kaum: Blauregen und Klatschmohn bilden eine stimmungsvolle Sichtachse. © blickwinkel/Imago
Blumentöpfe mit Stiefmütterchen auf einer Gartenbank udn eine blau blühende Glockenblume
Bänke sind nicht nur zum Sitzen da: Mit Glockenblumen und Stiefmütterchen sind sie auch ein Blickfang. © imagebroker/Imago
Ein mit pink blühenden Bauernhortensien und Wildem Wein bepflanztes Haus
Dieses mit Hortensien und Wildem Wein umschmückte Haus könnte auch in Cornwall stehen. © blickwinkel/Imago
Ziergras, Phlox, Sonnenhut und Rizinus vor einem Fachwerkhaus, ein Laubwald im HIntergrund
Ziergräser können mit dem Wind spielen – Phlox, Sonnenhut und Rizinus fügen sich harmonisch ein. © blickwinkel/Imago
Ein Strauß in einer Vase mit einer roten Pfingstrose und weiß und lila blühendem Flieder
Pfingstrosen und Flieder tragen mit ihrem zarten Duft zur romantischen Stimmung bei. © Panthermedia/Imago
Ein grüner Garten vor blauem Himmel mit Kieswegen, Wasserstelle, Rosen, Hortensien und Glockenblumen
Verschlungene Wege, Unordnung und viele kleine Details sorgen für Abwechslung im Garten. © Peter Widmann/Imago
Ein Japanischer Ahorn mit roter Laubfärbung
Kleine Bäume wie den Japanischen Ahorn sollte man nicht vergessen, sie haben im Herbst eine tolle Laubfärbung. © robertharding/Imago

Für einen ersten Pflanzenschnitt ist der Sommer in der Regel gut geeignet, weil die noch jungen Bäume dann besser abheilen. Außerdem ist zwischen März und September ein starker Rückschnitt der Hecke verboten, da dort Tiere nisten könnten. Aber auch Stauden können betroffen sein, weshalb Sie bei älteren Sträuchern auch hier die Schonzeit einhalten sollten, da Vögel gerne in dichten und älteren Sträuchern brüten.

Rubriklistenbild: © Cavan Images/Imago

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