- VonSabrina Reisingerschließen
Eine optimale Spiegeleinstellung kann vor Unfällen bewahren. Die folgende Anleitung erklärt, wie Sie Innen- und Außenspiegel richtig positionieren.
Bevor Fahrschüler zum ersten Mal Gas- und Bremspedal bedienen, lernen sie üblicherweise, wie man Autositz und Spiegel richtig einstellt. Erst dann ist die Sicherheit im Straßenverkehr gewährleistet. Autofahrer brauchen die bestmögliche Sicht auf die Straße, um alle wichtigen Verkehrsvorgänge zu beobachten.
Richtige Einstellung reduziert toten Winkel
Ein korrekt justierter Innenspiegel sowie richtig eingestellte Außenspiegel helfen dabei, den Überblick zu bewahren und tote Winkel (vor dem in Frankreich mit einem Aufkleber gewarnt wird) zu minieren. Nicht nur für Fahranfänger ist es essenziell, eine Rundumsicht zu haben. Je besser Autofahrer den Verkehr im Blick haben, desto schneller können sie reagieren und senken so das Unfallrisiko.
Im Alltag kommt es immer wieder vor, dass Fahrer einen Wagen teilen oder ausleihen. Vor dem Losfahren müssen Sitz sowie Seiten- und Rückspiegel überprüft und gegebenenfalls zurechtgerückt werden. Die folgenden Anleitungen erklären Schritt für Schritt, wie man die Spiegel beim Auto richtig einstellt.
Innenspiegel einstellen: So geht‘s
Der Innenspiegel (den es immer öfter auch als digitale Version gibt) ermöglicht es, den Verkehr von hinten zu beobachten, ohne den Kopf drehen zu müssen. So stellen Sie ihn richtig ein:
1. Nehmen Sie Ihre angeschnallte Fahrposition ein und stellen Sie sicher, dass Sie aufrecht sitzen. Achten Sie darauf, die Sitzposition während des Einstellungsprozesses nicht zu ändern, da dies das Ergebnis beeinflussen kann.
2. Lokalisieren Sie den Innenspiegel: Normalerweise befindet er sich am Dachhimmel in der Mitte des Fahrzeugs, oberhalb des Windschutzscheibenrahmens. Er kann manuell oder automatisch verstellbar sein.
3. Passen Sie den Spiegel so an, dass Sie das gesamte Sichtfeld der Heckscheibe erfassen können. Der Spiegel sollte parallel zur Heckscheibe ausgerichtet sein. Dies ermöglicht eine optimale Sicht nach hinten, ohne dass blinde Flecken entstehen.
4. Überprüfen Sie die Einstellung: Lehnen Sie sich leicht nach vorne und nach hinten, um sicherzustellen, dass Sie alle Bereiche der Heckscheibe im Spiegel sehen können. Sie sollten in der Lage sein, den gesamten Bereich hinter Ihrem Fahrzeug ohne Einschränkungen zu erfassen.
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Außenspiegel justieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Die Seitenspiegel bieten einen erweiterten Sichtbereich um das Fahrzeug und sind wichtig, um den rückwärtigen Verkehr zu beobachten und Spurwechsel sicher durchzuführen.
1. Nehmen Sie Ihre normale Fahrposition ein.
2. Stellen Sie den linken Außenspiegel horizontal ein: In der rechten Spiegelecke sollte der hintere Teil des Fahrzeugs zu einem Drittel erkennbar sein. Achten Sie darauf, den Spiegel nicht zu stark nach außen zu neigen, da dies die Sicht seitlich des Fahrzeugs beeinträchtigt. Der Spiegel sollte leicht Richtung Straße geneigt sein.
3. Vertikal wird der Spiegel so eingestellt, dass die Horizontlinie ungefähr in der Mitte liegt. Das gewährleistet gute Sichtverhältnisse auf den Verkehr von hinten. In der unteren Hälfte des Spiegels ist also die Straße zu sehen, während die obere Hälfte Fahrzeuge, Bäume und den Himmel zeigt.
4. Passen Sie den Spiegel an, bis er die gewünschte Sicht bietet. Am besten benutzen Sie die linke Hand dafür. Auf diese Weise verändern Sie Ihre Sitzposition nicht.
5. Wiederholen Sie den Vorgang für den rechten Seitenspiegel. Hier sollte die Fahrzeugflanke in der linken Spiegelecke zu sehen sein. Bei der vertikalen Einstellung sollte die Horizontlinie wieder mittig liegen.
6. Überprüfen Sie, ob Sie den Bereich hinter und neben Ihrem Fahrzeug in beiden Seitenspiegeln sehen können. Die Außenspiegel sollten eine klare Sicht auf den Straßenverkehr ermöglichen.
Autospiegel: Vorsicht, toter Winkel!
Bei einer korrekten Einstellung ermöglichen die drei Spiegel eine umfassende Sicht auf den Verkehr. Trotz dieser technischen Hilfsmittel gibt es einen Raum, der beim Autofahren nicht einsehbar ist: der sogenannte tote Winkel. Kleine Bereiche hinter und neben dem Fahrzeug können selbst von den Spiegeln nicht erfasst werden. Gefährlich wird das insbesondere beim Überholen oder Spurwechsel. Deshalb sollte bei jedem Abbiegevorgang zusätzlich der Schulterblick verwendet werden. Dabei dreht sich der Fahrer kurz über die Schulter um und schaut in den Bereich, der von den Spiegeln nicht erfasst wird.
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