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Salatanbau im Winter: Fünf Tipps, wie es klappt

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Wer auch im Winter nicht auf selbst angebauten Salat verzichten will, der sollte diese Tipps beherzigen.

Nicht nur Grünkohl, Rote Bete und anderes Wurzelgemüse können Sie im Winter anbauen: Mit den richtigen Sorten und guter Pflege lassen sich auch viele Salatsorten ernten – auch ganz ohne Gewächshaus.

Salatanbau im Winter: Fünf Tipps sollten Sie beachten

Temperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius können dem Feldsalat nichts anhaben.

Folgende Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie auch im Winter Salat ernten wollen:

  • Die richtigen Sorten anbauen: Feldsalat, Zuckerhut, Pflücksalate, Radicchio, Winterendivie und Spinat kommen gut mit niedrigen Temperaturen klar. Sie können sowohl im Winter angebaut als auch geerntet werden. Feldsalat ist besonders kälteverträglich.
  • Gewächshaus oder nicht: Erst einmal kommt es darauf an, wie streng die Winter an Ihrem Wohnort sind. Ist es über einen längeren Zeitraum kälter als minus fünf Grad Celsius, so muss eine Art von Schutz her: entweder ein Hochbeet mit geschlossenem Folientunnel, eine Frühbeetabdeckung oder ein unbeheiztes Gewächshaus. Entscheidend ist, dass das geschützte Beet ausreichend Tageslicht und Sonne bekommt, wie Beetfreunde.de weiß. Wer ein beheiztes Gewächshaus hat, kann zudem das ganze Jahr über Salate säen.
  • Bei länger anhaltendem Frost ist das Auslegen eines Winterschutzvlieses ratsam. Achten Sie darauf, dass dieser atmungsaktiv, licht- und wasserdurchlässig ist. Bei frostfreiem Wetter kann man ihn wieder entfernen.
  • Wichtig ist es, die Salate auch im Winter regelmäßig zu gießen. Achten Sie jedoch darauf, dass die Erde frostfrei ist, da sonst das Wasser die Wurzeln nicht erreicht.
  • Die perfekte Erntezeit: Radicchio und Endivien mögen keine längeren Frostperioden und sollten am besten vorher samt Wurzel aus der Erde geholt werden. Lagert man sie kühl im Keller senkrecht in einer Kiste, so ist der Salat laut Beetfreunde.de noch einige Wochen haltbar.

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Salat wächst im Winter etwas langsamer als in den warmen Monaten, sodass Sie alle Sorten wie Pflücksalat behandeln sollten. So können Sie immer wieder einige Blätter abschneiden, ohne gleich den ganzen Kopf zu ernten.

Kräuter von der Fensterbank: Zehn Sorten, die im Wasser wachsen

Bohnenkraut auf weißem Holz.
Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütengewächse.  © Liane Nothaft/Imago
Zitronenmelisse im Gartenbeet.
Nach drei bis vier Wochen bilden sich bei den abgeschnittenen Trieben der Melisse im Wasser neue Wurzeln. © Stock&people/Imago
Basilikumblätter in der Nahaufnahme.
Basilikum sollte vor der Blüte geschnitten und ins Wasser gestellt werden, damit er sich vermehrt.  © Michael Malorny/Imago
Thymian auf einem hellen Holzbrett.
Thymian gilt als Heilpflanze und wird bei Bronchitis verwendet. © Stock&people/Imago
Blühender Oregano.
Auch die Triebe des Oreganos kann man einfach ins Wasser geben und warten, bis sich Wurzeln bilden. © Hans Eder/Imago
Nahnaufnahme einer Steviapflanze.
Die Triebe der Steviapflanze sollten für die Vermehrung jung sein. © CSP_olivier26/Imago
Estragon, der auf dem Tisch zusammen mit einem Handtuch und Küchengarn liegt.
Der mit dem Wermut verwandte Estragon mag es ebenfalls warm und sonnig. © Rezeda Kostyleva/Imago
Frischer und getrockneter Salbei auf einer Holzplatte.
Salbei braucht einen hellen Ort zum Gedeihen. © Antonio/Imago
Minze in einem Wasserkrug.
Minze und Pfefferminze sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, die Pflanzen bilden sehr schnell Wurzeln.  © Borodin/Imago
Blühender Rosmarin in der Sonne.
Rosmarin breitet nach wenigen Wochen im Wasser die Wurzeln aus. © Frank Röder/Imago

Beachten Sie, dass Salate Lichtkeimer sind und sie somit im Beet bis Oktober oder November ausgesät werden sollten, da sie sonst nicht mehr genügend Sonne abbekommen. Wenn Ihnen das alles zu aufwändig ist oder Sie keinen Garten haben, können Sie auch Salat auf der Fensterbank anbauen.

Rubriklistenbild: © Manfred Ruckszio/Imago

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